Wintersport Paralympics
"Rhythmus durchbrechen": Holzmann wünscht sich Para-Aufschwung
Die frühere Olympia-Teilnehmerin Johanna Holzmann hat für mehr Aufmerksamkeit für den Parasport plädiert. "Ich wünsche mir, dass dieser Vierjahresrhythmus zwischen den Paralympics durchbrochen wird", sagte die 30-Jährige, die vor vier Jahren in Peking im olympischen Skicross teilgenommen hatte und in Norditalien als Guide der sehbehinderten Skirennfahrerin Maya Fügenschuh bei den Winterspielen an den Start ging.
"Hier sind so tolle Geschichten hinter den Menschen, sie verdienen es, auch in diesem Zwischenraum der vier Jahre an die Öffentlichkeit zu geraten", sagte Holzmann. In Cortina d'Ampezzo, wo die alpinen Wettbewerbe stattfinden, sei "so viel Medienrummel gewesen mit schönen Einblicken in eben diese Geschichten".
Holzmann, die auch eine erfolgreiche Zeit im Telemark hinter sich hat, hofft, "dass das einen Aufschwung bekommt. Das wäre schön".
Mit der 17-jährigen Fügenschuh bildet Holzmann seit vergangenem Sommer ein Duo. Für die Winterspiele erhielt Fügenschuh eine Wildcard. Im Riesenslalom hatten Fügenschuh und Holzmann den neunten Platz belegt, im Slalom den zehnten.