Wintersport Paralympics
"Scheiße": Aus im Viertelfinale für Para-Snowboarder Schmiedt
Für den deutschen Snowboard-Pionier Christian Schmiedt war bei den Paralympischen Winterspielen früh Schluss. Der 37-Jährige aus Backnang schied im Snowboardcross in Cortina d'Ampezzo bereits im Viertelfinale aus. Der WM-Vierte, der als Neunter der Qualifikation ins Rennen gegangen war, hatte nach erheblichen Problemen am Start keine Chance mehr auf einen der ersten beiden Plätze in seinem Lauf. Schmiedt war der einzige deutsche Starter.
"Ich wollte mindestens eine Runde weiter kommen. Dieser verflixte Platz neun bei den Paralympics verfolgt mich jetzt wohl", sagte Schmiedt: "Start verkackt, danach auch ein, zwei Fehler eingebaut, dann habe ich aufgeholt, aber die anderen waren einfach schon zu weit weg. Es hat einfach nicht gereicht. Scheiße."
Bei den vergangenen Paralympics war der in Vollzeit als Betriebsprüfer bei der Deutschen Rentenversicherung arbeitende Schmiedt Neunter geworden, jetzt sollten es die Top 8 werden. Daraus wurde nichts, obwohl Schmiedt im Weltcup in den vergangenen Jahren bereits mehrmals aufs Podium und bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr auf den vierten Platz gefahren war.
Am kommenden Samstag geht Schmiedt noch in der Disziplin Banked Slalom an den Start. "Da will ich mich verbessern im Vergleich zu Peking. Schauen wir mal, da fährt man alleine gegen die Zeit, da kommt es auf die Technik an", sagte Schmiedt. In China hatte er Platz elf belegt.