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Wintersport

Rodeln: Grippekranke Taubitz in Sigulda nur Dritte

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© IMAGO/SID/Roman Koksarov

Eine gesundheitlich angeschlagene Julia Taubitz hat zum Start in das Olympiajahr ihren zweiten Sieg in Folge verpasst. Im lettischen Sigulda gab die Rodel-Weltmeisterin aus Oberwiesenthal eine minimale Führung nach dem ersten Durchgang aus der Hand und wurde am Ende Dritte. Den Tagessieg sicherte sich die US-Amerikanerin Summer Britcher mit 0,037 Sekunden vor der zweitplatzierten Österreicherin Lisa Schulte und 0,091 Sekunden vor Taubitz. Britcher übernahm auch die Führung im Gesamtweltcup.

Nach dem Rennen berichtete Taubitz von einer "Grippe", die sie über Nacht "erwischt" habe: "Es sind einige von uns krank im Team. Das geht gerade wieder ein bisschen herum. Wieder gesund werden und dann heißt es Angriff", sagte Taubitz am ZDF-Mikrofon. Vizeweltmeisterin Merle Fräbel verpasste das Podium als Vierte (+0,096) knapp, Anna Berreiter wurde Achte (+0,385).

Taubitz hatte nach einem enttäuschenden Saisonstart kurz vor Weihnachten in Lake Placid ihren erlösenden Premierensieg in diesem Winter gefeiert - den Schwung konnte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison aber nur teilweise mit ins neue Jahr nehmen. Nach dem ersten Lauf am Samstag hatte sie mit einer Winzigkeit von einer Tausendstelsekunde vor Schulte geführt, am Sonntag wurde ihr ein schwacher Start zum Verhängnis.

Taubitz will sich beim Saisonhöhepunkt in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) den Traum vom Olympiasieg erfüllen. 2022 war sie als Favoritin ins Olympiarennen in Peking gegangen, am Ende nach einem Sturz im zweiten Lauf aber nur Siebte geworden. Zuvor stehen noch Weltcup-Rennen in Winterberg und Oberhof an.

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