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Wintersport

Rydzek sprintet in Oberhof aufs Podest: "Wahnsinn"

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© IMAGO / foto2press/SID/Steffen Proessdorf

Skilangläuferin Coletta Rydzek hat mit dem zweiten Podestplatz der Saison ihre Topform unter Beweis gestellt. Die 28-Jährige überraschte beim Heim-Weltcup in Oberhof als Zweite des Freistil-Sprints, keine drei Wochen vor den Olympischen Spielen überzeugte auch Laura Gimmler als Vierte. Der Sieg ging an Olympiasiegerin Jonna Sundling aus Schweden.

"Wahnsinn, das Publikum heute war der Hammer, so etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Rydzek im ZDF. Die 28-Jährige, die schon Ende Dezember in Toblach auf Rang zwei gesprintet war, verwies auf den letzten Metern die Olympia-Zweite Maja Dahlqvist aus Schweden auf den dritten Rang. "Die Form stimmt, bei Olympia kann alles passieren", sagte Rydzek. Bei den Winterspielen wird der Sprint allerdings im von ihr weniger geliebten klassischen Stil gelaufen.

Weil auch Gimmler voll überzeugte, bestehen für Olympia zudem Hoffnungen im Teamsprint. "Da können Coletta und ich eine Menge Spaß haben", sagte Gimmler. Auch Bundestrainer Peter Schlickenrieder war zufrieden: "Super, wie die zwei Mädels das gelöst haben. Das ist nächstes Level."

Sowohl Rydzek als auch Gimmler mussten im Finale einer gestürzten Konkurrentin ausweichen, ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. "Das haben sie riesig gemacht", sagte Schlickenrieder. Sofie Krehl belegte den 15. Platz, Lena Keck verbuchte als 20. das zweitbeste Ergebnis ihrer Karriere.

Bei den Männern gewann in Abwesenheit von Seriensieger Johannes Hösflot Kläbo in Lars Heggen ein weiterer Norweger. Von den sieben DSV-Startern hatte es keiner ins Viertelfinale der besten 30 Läufer geschafft. Jan Stölben, der Anfang Januar in Val di Fiemme mit Rang sechs im Sprint überrascht hatte, war in Oberhof nicht am Start.

Am Sonntag gehen Männer (10.45 Uhr) und Frauen (12.55 Uhr/ZDF und Eurosport) in Oberhof über zehn Kilometer an den Start.

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