Wintersport
Schmid beim Wind-Lotto von Ljubno Dritte
Mit großer Nervenstärke hat Katharina Schmid in der Windlotterie von Ljubno die Podestserie der deutschen Skispringerinnen fortgesetzt. Beim nächsten Heimsieg der slowenischen Überfliegerin Nika Prevc machte die Rekordweltmeisterin bei stark wechselnden Bedingungen mit einem starken zweiten Durchgang noch einen Sprung auf Platz drei.
Die immer noch erst 20 Jahre alte Prevc, die bereits im ersten Wettkampf am Samstag gewonnen hatte, sicherte sich mit Flügen auf 85,0 und 92,0 m (271,1) noch knapp ihren 31. Weltcup-Sieg und den 21. seit dem 1. Januar 2025. Die nach dem ersten Durchgang noch führende Österreicherin Lisa Eder (270,1) lag nur einen halben Meter zurück.
Schmid (252,9) kam im Finale auf 89,5 m und zog damit noch an der Chinesin Zeng Ping vorbei. Für die 29-Jährige war es in ihrer letzten Saison der zweite Podestplatz und für das deutsche Team der siebte Wettkampf in Folge mit einer Athletin unter den Top 3.
Juliane Seyfarth fiel im zweiten Durchgang noch von Platz fünf auf acht zurück. Am Samstag hatte die 35-Jährige ebenfalls als Achte ihr bestes Weltcup-Ergebnis seit drei Jahren verbucht. Drittbeste Deutsche war Anna Hollandt auf Platz 13. Selina Freitag, am Samstag noch Dritte, kam nach zwei schwachen Sprüngen bei schwierigsten Verhältnissen nicht über Rang 19 hinaus
Reine Glücksache waren die Bedingungen am Sonntag in der Endphase des ersten Durchgangs. Binnen sieben Springerinnen pendelten die Windpunkte von plus 40 bei der Finnin Jenny Rautionaho, die mit heftigem Rückenwind kämpfte, bis zu minus 3,8 beim leichtem Aufwind für Schmid.