- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport

Schwangere Snowboarderin Loch beendet Karriere

Article Image Media
© SNBGER/Johannes Jank/SID/Rudi Wyhlidal

Baby statt Board: Die schwangere Snowboarderin Cheyenne Loch beendet mit sofortiger Wirkung ihre Karriere. Die 31-Jährige erwartet im Sommer ihr erstes Kind. Daher verzichtet die Bundespolizistin auf die noch anstehenden Weltcuprennen und verabschiedet sich vorzeitig vom Wettkampfsport.

"Die Entscheidung, wann ich diesen Schritt mache, wurde mir abgenommen", sagte Loch und betonte: "Ich wäre diese Saison gerne noch fertig gefahren. Aber mein Körper meldet mir zurück, dass das zu viel ist."

Loch war nach zwei Kreuzbandrissen und wegen anhaltender Sprunggelenksprobleme bereits 2021 zurückgetreten, hatte sich aber zur Saison 2022/23 zurückgekämpft. Danach holte sie noch zwei ihrer insgesamt neun Podestplätze im Weltcup. Bei den Winterspielen im vergangenen Monat in Livigno gab sie ihr Olympia-Debüt und belegte Platz 15 im Parallel-Riesenslalom. Es war ihr letztes Rennen.

"Olympia noch einmal mitzuerleben, war richtig, richtig cool. Ich blicke gerne auf meine Karriere zurück – auch wenn ich in den vergangenen Jahren nicht ganz das erreichen konnte, was ich mir vorgestellt habe", sagte sie.

Sportdirektor Andreas Scheid sprach vom "besten Grund für ein Karriereende". Loch habe mit ihren Verletzungen "viele schwierige Momente" erlebt. "Ich habe großen Respekt, wie sie immer wieder zurückgekommen ist. Von dieser Resilienz wird sie in ihrer Mama-Rolle profitieren."

Loch hat bereits erste Erfahrungen als Trainerin gesammelt. "Die Tür zurück zu Snowboard Germany bleibt offen. Ich würde mich freuen, sie irgendwann wieder – in welcher Funktion auch immer – hier begrüßen zu dürfen", sagte Scheid.

- Anzeige -
- Anzeige -