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Wintersport Sport Allgemein

Ski Freestyle: Kingsbury feiert 100. Weltcup-Sieg

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© Imago/Zuma Press/SID/Sean Kilpatrick

Der kanadische Freestyle-Skifahrer Mikael Kingsbury hat bei seinem Heimspiel in Val Saint-Come seinen 100. Weltcup-Sieg gefeiert. Unter widrigen Wetterbedingungen gewann der 33-Jährige auf der Buckelpiste mit 85,83 Punkten vor dem Australier Matt Graham (83,50) und dem US-Amerikaner Nick Page (80,96) - und wurde anschließend von seinen Gefühlen überwältigt.

"Ich finde keine Worte, um das hier vor meiner Familie und Heimkulisse zu beschreiben", sagte Kingsbury, der als bester Buckelpistenfahrer aller Zeiten gilt, mit seinem Sohn Henrik auf dem Arm. Der neunmalige Weltmeister und Goldmedaillengewinner von Pyeongchang 2018 hatte sich während der Sommervorbereitung eine Leistenverletzung zugezogen und das erste Weltcup-Rennen Anfang Dezember in Ruka noch verpasst. "Ich hatte die Hoffnung nach der Verletzung schon aufgegeben, dass zuhause schaffen zu können. Was für ein Tag, das ist unwirklich."

Seinen ersten Weltcupsieg hatte der damals 18-Jährige, der als großer Goldfavorit zu den Olympischen Winterspielen nach Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) reist, 2010 in Mont Gabriel ebenfalls im eigenen Land gefeiert, nun gesellte er sich in einen elitären Kreis: Nur Telemarkerin Amélie Wenger-Reymond (Schweiz/164), Langläuferin Marit Björgen (Norwegen/114), Freestylerin Conny Kissling (Schweiz/106), Skirennläuferin Mikaela Shiffrin (USA/106) und Langläufer Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen/105) hatten zuvor mehr als 100 Weltcup-Siege auf Skiern errungen.

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