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Paralympics

Skilanglauf: Wicker verpasst Bronze um 1,5 Sekunden

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© IMAGO/NurPhoto/SID/Ranjith Kumar

Weltmeisterin Anja Wicker hat bei den Paralympischen Winterspielen ihre dritte Medaille knapp verpasst. Nach Silber und Bronze im Biathlon kam die 34-Jährige im Skilanglauf der sitzenden Klasse auf Rang vier. Auf der Mitteldistanz über 10 Kilometer waren die US-Amerikanerin Oksana Masters, die Südkoreanerin Yunji Kim und Kendall Gretsch aus den USA noch stärker. Letztlich fehlten 1,5 Sekunden zu Bronze.

Bis zur Rennhalbzeit lag Wicker noch auf Medaillenkurs, musste auf der tiefer werdenden Strecke aber Gretsch noch knapp vorbeiziehen lassen. "Ich bin zufrieden mit meinem Rennen. Ich hatte gute Arme, der Ski lief gut und es hat Spaß gemacht", sagte Wicker: "Es ging mit Kendall immer hin und her. Ich habe am Schluss alles reingelegt und es hat gerade so nicht gereicht. 1,5 Sekunden aufs Podest tun weh."

Nach ganz vorne hatte die mit einem kaudalen Regressionssyndrom geborene Stuttgarterin einen Rückstand von 57,5 Sekunden, im Vorjahr war sie auf der Mitteldistanz noch Weltmeisterin geworden. Wicker hatte am Auftakt-Wochenende im Biathlon erst im Sprint Bronze und dann im Einzel Silber abgeräumt. Am Dienstag im Langlauf-Sprint hatte es im Finale lediglich zu Rang sechs gereicht. "Da hatte ich einen schlechten Tag, das ist menschlich", sagte Wicker.

Insgesamt steht sie bei fünf Medaillen bei Paralympics, darunter eine goldene 2014 in Sotschi. Die achtmalige Paralympicssiegerin Andrea Eskau kam am Mittwoch auf Rang zehn, Merle Menje verzichtete aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig auf einen Start. Auf der aufgrund der hohen Temperaturen immer schlechter werdenden Strecke kam es zu einigen Stürzen.

Im Rennen der sitzenden Männer gab es die dritte russische Goldmedaille der Spiele. Iwan Golubkow setzte sich vor den Chinesen Mao Zhongwu und Zheng Peng durch und sorgte für den nächsten Triumph unter der wieder zugelassenen weiß-blau-roten Flagge.

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