Wintersport
Skispringen: Nika Prevc siegt in China - DSV-Serie gerissen
Die Podestserie der deutschen Skispringerinnen ist gerissen. Während die Slowenin Nika Prevc im chinesischen Zhangjiakou überlegen ihren sechsten Weltcupsieg in Folge feierte, kam Agnes Reisch als beste Deutsche nach nur einem Durchgang nicht über den fünften Rang hinaus. Zuvor hatte in acht Wettkämpfen in Folge immer mindestens eine Deutsche auf dem Treppchen gestanden.
Prevc gewann auf der großen Olympiaschanze von 2022 mit einem gewaltigen Sprung auf 134,5 m klar vor der Norwegerin Anna Odine Ström (127,0 m) und Nozomo Maruyama aus Japan (125,5 m). Die immer noch erst 20 Jahre alte Weltmeisterin aus Slowenien verbuchte wenige Stunden nach dem Sieg ihres Bruders Domen im japanischen Sapporo ihren 33. Weltcup-Triumph und den 23. seit dem 1. Januar 2025.
Reisch flog bei schwierigen Windverhältnissen auf 121,5 m und war damit beste Deutsche. Rekordweltmeisterin Katharina Schmid, die 2022 auf der Normalschanze von Zhangjiakou Olympia-Silber gewonnen hatte, wurde Zehnte. Selina Freitag, tags zuvor noch auf Rang drei, musste sich diesmal mit dem zwölften Platz begnügen.
Der Tag in China war vom starken Wind geprägt: Erst wurde die Qualifikation gestrichen, dann verschob sich auch der Start des Wettkampfs um 90 Minuten. Am Ende lohnte sich das Warten aber. Weiter geht es schon am Dienstag (8.15 MEZ) im japanischen Zao.