Wintersport
Snowboard: Baumeister Vierter in Bad Gastein
Die Snowboarder Stefan Baumeister und Ramona Hofmeister haben die nächsten Podestplatzierungen beim Weltcup in Bad Gastein verpasst. Der WM-Zweite Baumeister fuhr im Parallel-Slalom auf Rang vier, Hofmeister erlebte drei Tage nach ihrem sensationellen Comeback-Sieg in Scuol eine kleine Enttäuschung und wurde Neunte. Maurizio Bormolini und Lucia Dalmasso bescherten Italien in Österreich einen Doppelsieg.
"Cool, dass ich sehe, dass ich wieder schnell sein kann", sagte Baumeister: "Aber ich bin leider im kleinen Finale nicht schlau, sondern zu risikoreich gefahren."
Max Kühnhauser schied ebenso im Achtelfinale aus wie Mathilda Scheid, die aber mit ihrem zweiten Top-16-Ergebnis die nationale Olympia-Norm erfüllte. Melanie Hochreiter, in Scuol noch Dritte, scheiterte in der Qualifikation.
Baumeister war in der Quali noch der Schnellste, blieb aber in den K.o.-Läufen beinahe an der Auftakthürde hängen. Im Achtelfinal-Duell mit dem Japaner Ryusuke Shinohara rettete er einen Vorsprung von 0,01 Sekunden ins Ziel. Im Viertelfinale schaltete er Olympiasieger Benjamin Karl aus Österreich aus, im Halbfinale gegen den bulgarischen Außenseiter Alexander Krashniak patzte er aber früh und fuhr nur noch hinterher. Im Kampf um Platz drei gegen Cody Winters (USA) schließlich unterliefen Baumeister gleich zwei schwerere Fehler, nach dem zweiten warf er erbost seinen linken Handschuh weg.
Hofmeister rutschte im Achtelfinale gegen Iris Pflum (USA) schon am vierten Tor weg und hatte keine Chance mehr. "Ich bin einfach froh und dankbar, dass ich wieder da sein darf. Mir geht's gut, meinem Fuß geht's gut - alles in Ordnung", sagte sie.
In Bad Gastein findet am Mittwoch noch der erste von drei Team-Wettbewerben des Winters statt.