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Wintersport

Snowboard: Hofmeister in Bansko erneut auf dem Podium

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© IMAGO/Beautiful Sports/SID/Marcus Hartmann

Gut drei Wochen vor den Olympischen Spielen haben die deutschen Snowboarder um Rückkehrerin Ramona Hofmeister im Weltcup geglänzt und Medaillenhoffnungen geschürt. Nach ihrem Sieg am Samstag wurde Hofmeister (Bischofswiesen) am Sonntag in Bansko/Bulgarien Dritte im Parallel-Riesenslalom, ein Fehler im Halbfinale machte die Hoffnungen auf den dritten Erfolg im vierten Rennen bei ihrem Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzungspause zunichte.

"Ein Patzer das ganze Wochenende: Damit kann ich leben", sagte Hofmeister: "Alles in allem bin ich so zufrieden und happy, dass ich wieder ganz vorne mitfahren kann. Mein Fuß macht auch alles mit. Mehr geht nicht."

Bei den Männern ließ Yannik Angenend zum zweiten Mal in 48 Stunden die Chance auf einen Podiumsplatz liegen. Wie am Vortag verlor der 25-Jährige das kleine Finale und wurde Vierter, dennoch war der Weltcup ein Highlight für Angenend, der zuvor als bestes Ergebnis Rang zwölf geholt hatte.

"Dass ich plötzlich mit Startnummer eins in ein Rennen gehe, fühlt sich unwirklich an. Ich habe das gar nicht so gecheckt", so Angenend. "Im kleinen Finale haben mir dann die letzten Körner gefehlt. Und mit zweimal Platz vier bin ich mehr als zufrieden."

Hofmeister unterlief im Halbfinale gegen Tsubaki Miki aus Japan ein dicker Fehler, damit war ihre Siegchance dahin. Im Rennen um Platz drei schlug das deutsche Snowboard-Ass Lusia Dalmasso, der Sieg ging an Elisa Caffont (beide Italien). Für Melanie Hochreiter war im Achtelfinale das Aus gekommen.

Bei den Männern entschied Angenend das deutsche Achtelfinalduell mit Stefan Baumeister für sich, schlug in der nächsten Runde Gian Casanova (Schweiz) und verlor sein Halbfinale gegen Fabian Obmann (Österreich). Angenend, Schnellster in der Qualifikation, musste im kleinen Finale nach einem frühen Sturz Radoslaw Yankow (Bulgarien) den Vortritt lassen.

Hofmeister, Bronzemedaillen-Gewinnerin der Winterspiele 2018, hatte bei einem Trainingssturz in Zermatt einen Bruch des Sprungbeins sowie einen Riss des Außenbandes erlitten und auf den Saisonstart mit den fünf Rennen im Jahr 2025 verzichten müssen. Erst kurz vor Weihnachten war sie aufs Snowboard zurückgekehrt. Vor den Spielen in Mailand und Cortina (6. bis 22. Februar) stehen noch die Weltcups in Simonhöhe (23. bis 24. Januar) sowie Rogla (31. Januar) an.

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