Wintersport Paralympics
Snowboard: Schmiedt Zehnter im Banked Slalom
Der deutsche Snowboard-Pionier Christian Schmiedt hat bei den Paralympischen Winterspielen das angestrebte Spitzenergebnis verpasst. Der 37-Jährige fuhr im vorgezogenen Banked Slalom in der Startklasse LL1 auf Rang zehn und blieb damit hinter seinem selbstgesteckten Ziel einer Platzierung unter den besten acht. Schmiedt lag nach dem ersten Lauf auf Position neun, konnte seine Zeit im zweiten Durchgang nicht mehr verbessern und fiel noch einen Platz zurück. Letztlich fehlten fast neun Sekunden auf Sieger Noah Elliott aus den USA.
Das Rennen war wegen der ungünstigen Wettervorhersage kurzfristig von Samstag auf Freitag vorgezogen worden. Die Organisatoren hätten "Angst, dass ihnen der ganze Kurs absäuft", teilte der deutsche Trainer Sebastian Schwerdt auf SID-Anfrage mit. Sein Athlet hatte für die Verlegung wenig Verständnis. "Ich wäre bei Regen oder Hagel Rennen gefahren am Samstag, wenn dadurch einfach mehr hätten dabei sein können und auch andere da gewesen wären", sagte Schmiedt.
Der Zuschauer-Zuspruch hielt sich am Freitag in der Tat in Grenzen, viele Fans konnten offenbar ihre Reisepläne nicht mehr anpassen. Am vergangenen Wochenende war Schmiedt im Snowboardcross vor deutlich größerer Kulisse bereits im Viertelfinale ausgeschieden und letztlich auf Rang neun gelandet. Dort hatte ihm ein verpatzter Start das angestrebte Ergebnis unter den besten acht gekostet. In Peking war der Backnanger auf den Plätzen neun und elf gelandet.