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Triple verpasst: Forster holt Silber in der Super-Kombination
Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat bei den Paralympischen Winterspielen ihre zweite Goldmedaille knapp verpasst. Die deutsche Fahnenträgerin musste sich in Cortina d'Ampezzo in der Super-Kombination der sitzenden Startklasse ihrer spanischen Rivalin Audrey Pascual Seco geschlagen geben und gewann Silber.
Abfahrtsiegerin Forster lag nach dem ersten Lauf im Super-G bereits 2,82 Sekunden hinter der Super-G-Goldmedaillengewinnerin und Abfahrts-Zweiten Pascual Seco. Im zweiten Durchgang in ihrer Paradedisziplin Slalom war die 30-Jährige aus Radolfzell zwar schneller, den Rückstand auf Pascual Seco (2:11,22 Minuten) konnte sie aber nicht mehr ganz aufholen. 0,46 Sekunden lag Forster letztlich zurück.
"Ich hätte im Super-G mehr Gas geben können, aber das war nicht drin", sagte Forster: "Mit dem Slalom bin ich einfach happy und kann jetzt auch selbstbewusst in die Technikrennen gehen. Ich weiß, es funktioniert."
Bronze ging an die Chinesin Sitong Liu (+3,31). Am Montag war Forster im Super-G ausgeschieden. Sie habe sich "echt schwer" getan, diesen Rückschlag abzuhaken, sagte Forster. In Peking vor vier Jahren und in Pyeongchang 2018 hatte Forster die Super-Kombination gewonnen. Insgesamt kommt Forster nun auf elf Medaillen bei Winterspielen.
In der stehenden Klasse kam Andrea Rothfuss nach ihrem starken vierten Platz im Super-G auf Rang sechs. Der Rückstand der 36-Jährigen, die erst im Dezember nach einer Depression ins Renngeschehen zurückgekehrt war, auf Goldmedaillengewinnerin Ebba Arsjö (2:00,15) aus Schweden betrug 12,16 Sekunden. Anna-Maria Rieder landete auf Rang elf (+15,80).
Warwara Worontschichina, die mit ihrem Sieg im Super-G für die erste Goldmedaille Russlands unter eigener Flagge seit Sotschi 2014 gesorgt hatte, schied im ersten Lauf aus.
Weiter geht es im Tofane Alpine Skiing Centre mit dem Riesenslalom der Frauen am Donnerstag (ab 9 Uhr).