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Wintersport

Verbotenes Wachs: Rätsel um nächste Tournee-Disqualifikation

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© AFP/SID/KERSTIN JOENSSON

Nach dem Fund von verbotenem Wachs auf den Sprungski von Pawel Wasek herrscht bei der Vierschanzentournee Rätselraten im polnischen Team. "Wir wissen es noch nicht genau. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass das Wachs verunreinigt war", sagte Cheftrainer Maciej Maciusiak am Sonntag nach einer umfassenden Untersuchung. Wasek war tags zuvor in Innsbruck disqualifiziert worden, weil auf seinen Ski Reste von Fluor-Wachs entdeckt worden waren.

"Niemand hat einen Fehler gemacht, und ganz sicher hat niemand das Mittel absichtlich aufgetragen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Fehler beim Hersteller liegt", sagte Maciusiak dem Portal skijumping.pl. Fluor ist seit mehr als zwei Jahren aus Umwelt- und Gesundheitsgründen bei FIS-Wettbewerben verboten, war bislang jedoch eher im Langlauf oder bei den Alpinen angewendet worden. Im Skispringen ist dies der erste Fall.

Auch Wasek beteuert seine Unschuld. Der 26-Jährige hatte am Samstag in der Qualifikation für das Bergiselspringen zunächst den 36. Platz belegt. Wenig später folgte aber die Disqualifikation. Am Sonntag durfte er zumindest als Vorspringer an den Start gehen.

Bei der laufenden Tournee war es mehrfach zu Disqualifikationen gekommen. Prominentester Fall ist Timi Zajc, dessen Anzug sowohl in Oberstdorf als auch Garmisch-Partenkirchen nicht den Vorschriften entsprach. Als Folge wurde der Slowene, der in Oberstdorf zunächst den zweiten Platz belegt hatte, für den Rest der Tournee gesperrt.

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