Wintersport
Vlhova plant Comeback bei Olympia
Slalom-Olympiasiegerin Petra Vlhova hofft zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss auf ein Comeback bei den kommenden Winterspielen. "Es mag im Moment ein bisschen verrückt klingen, aber obwohl nur wenig Zeit bis zu den Olympischen Spielen bleibt, habe ich mich entschieden, um die Chance zur Teilnahme zu kämpfen", teilte die 30 Jahre alte Slowakin in den Sozialen Medien mit. Über einen Start beim Slalom am 18. Februar will die Gesamtweltcupsiegerin von 2021 erst 48 Stunden vorher entscheiden.
Vlhova hatte sich am 20. Januar 2024 bei ihrem Heimrennen in Jasna verletzt, im März 2025 folgte eine weitere Operation. Aufgrund von Knorpelschäden war die Genesung nicht wie geplant verlaufen. Ein Umstand, der die Gesamtweltcupsiegerin von 2021 schwer belastete. "Ich hatte kein Leben mehr. Ich konnte nichts mehr machen, nicht laufen, nicht Radfahren, nicht Skifahren", hatte sie nach der zweiten Operation berichtet.
Nun verkündete Vlhova, Weltmeisterin im Riesenslalom 2019, freudestrahlend "wunderbaren Nachrichten". "Ich habe gerade einen medizinischen Check absolviert. Aufgrund der Resultate haben mich mein medizinisches Team und meine Physiotherapeuten zu 100 Prozent gesund eingestuft. Ich kann also wieder mit voller Intensität Skifahren", erklärte die Gewinnerin von insgesamt sechs WM-Medaillen. Der letzte ihrer 31 Weltcupsiege war ihr im Januar 2024 in Kranjska Gora gelungen.