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Paralympics

Zu viele Stürze: Trainingsabbruch für Para-Snowboarder

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© IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID/Franz Feiner

Für den deutschen Snowboard-Pionier Christian Schmiedt werden die Paralympics eine Reise ins Ungewisse. Anders als noch in Peking fahren die Para-Athleten in Cortina d'Ampezzo einen eigens für sie errichteten Kurs und können nicht auf die Erfahrungen der in Livigno angetretenen Olympia-Starter zurückgreifen. Es sei "beeindruckend, was da nur für die Paralympics hingebaut wurde", sagte Schmiedt nach einem ersten Befahren des Hanges am Donnerstag.

Doch die Trainingszeiten blieben knapp bemessen. Da es beim Hang-Befahren zu einigen Stürzen und auch Verletzungen gekommen war, wurde die Strecke für Freitag nochmals umgebaut. Beim offiziellen Training im Snowboardcross kam es aber erneut zu teils schweren Stürzen, sodass die Einheit vorzeitig abgebrochen werden musste. Dies geschah direkt vor dem Lauf von Schmiedt, sodass dieser keine Trainingsfahrt absolvieren konnte.

Ob er diese am Samstag vor der Qualifikation (11.42 Uhr) nachholen darf, blieb zunächst offen. Die Medaillen werden dann am Sonntag (11.00 Uhr) vergeben. Er wisse "kaum etwas" über den neu gebauten Kurs, betonte der 37-Jährige entsprechend. Aber das gehe den meisten gleich und ändere nichts an seiner Lust oder den Ambitionen.

"Ich bin gut drauf, die Vorfreude ist da, das passt schon", sagte der einzige deutsche Snowboarder bei den Spielen: "Im Cross kann alles passieren. Wenn es gut läuft, kann immer auch mehr gehen." Bei den vergangenen Paralympics war der in Vollzeit als Betriebsprüfer bei der Deutschen Rentenversicherung arbeitende Schmiedt Neunter geworden, jetzt sollen es die Top 8 werden. "In kleinen Schritten nach vorne", betonte er. Im Weltcup hatte es in den vergangenen Jahren bereits mehrmals fürs Podium gereicht.

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