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Button, Sainz, Ekström, Loeb: Die Stars der Extreme E


                <strong>Button, Sainz, Ekström, Loeb: Die Stars der Extreme E</strong><br>
                Zur Debüt-Saison glänzt die Extreme E (live auf P7 MAXX und ran.de) mit vier ganz großen Namen im Cockpit: Jenson Button, Carlos Sainz Sr., Mattias Ekström und Sebastien Loeb sind Fahrer von Weltruf, die schon in den verschiedensten Rennserien Titel und Rekorde sammeln konnten - und nun in der Extreme E eine neue Herausforderung suchen. ran.de stellt die vier Topstars vor.
Button, Sainz, Ekström, Loeb: Die Stars der Extreme E
Zur Debüt-Saison glänzt die Extreme E (live auf P7 MAXX und ran.de) mit vier ganz großen Namen im Cockpit: Jenson Button, Carlos Sainz Sr., Mattias Ekström und Sebastien Loeb sind Fahrer von Weltruf, die schon in den verschiedensten Rennserien Titel und Rekorde sammeln konnten - und nun in der Extreme E eine neue Herausforderung suchen. ran.de stellt die vier Topstars vor.
© Extreme E

                <strong>Jenson Button</strong><br>
                Mit Jenson Button mischt 2021 ein ehemaliger Formel-1-Weltmeister mit. Von 2000 bis 2016 war Button fester Bestandteil der Königsklasse. 2009 gewann der Engländer für das kleine Brawn-Team fast sensationell den WM-Titel. Insgesamt siegte er bei 15 seiner 306 Starts in der Königsklasse, ehe er anschließend neue Herausforderungen suchte.
Jenson Button
Mit Jenson Button mischt 2021 ein ehemaliger Formel-1-Weltmeister mit. Von 2000 bis 2016 war Button fester Bestandteil der Königsklasse. 2009 gewann der Engländer für das kleine Brawn-Team fast sensationell den WM-Titel. Insgesamt siegte er bei 15 seiner 306 Starts in der Königsklasse, ehe er anschließend neue Herausforderungen suchte.
© imago images/Rene Schulz

                <strong>Jenson Button</strong><br>
                Darunter war zum Beispiel die japanische Super GT, wo er 2018 den Titel holte. Damals kooperierte die DTM noch mit den Japanern, weshalb Button ein Jahr später beim Saisonfinale im Rahmen eines Gaststarts der Japaner ebenfalls dabei war. Button, der auch als TV-Experte im Rahmen der Formel 1 im Einsatz ist, wird nicht nur in der Extreme E an den Start gehen, sondern ist mit seinem Team auch in der neuen DTM dabei. Ob auch im Cockpit, zumindest bei ausgesuchten Rennen, ist zumindest nicht ausgeschlossen.
Jenson Button
Darunter war zum Beispiel die japanische Super GT, wo er 2018 den Titel holte. Damals kooperierte die DTM noch mit den Japanern, weshalb Button ein Jahr später beim Saisonfinale im Rahmen eines Gaststarts der Japaner ebenfalls dabei war. Button, der auch als TV-Experte im Rahmen der Formel 1 im Einsatz ist, wird nicht nur in der Extreme E an den Start gehen, sondern ist mit seinem Team auch in der neuen DTM dabei. Ob auch im Cockpit, zumindest bei ausgesuchten Rennen, ist zumindest nicht ausgeschlossen.
© imago images/Pakusch

                <strong>Jenson Button</strong><br>
                Button gestand, er habe immer für den Augenblick gelebt, als Vater denkt er aber inzwischen anders. "Als Eltern denkt man auch immer an die Zukunft und daran, welche Welt man seinen Kindern hinterlässt. Wir leisten unseren kleinen Beitrag und ich denke, in zehn Jahren wird man auch für die Straße keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr kaufen." Er weiß: "Ich alleine kann die Welt nicht retten, aber ich kann den Fokus auf einige der Probleme lenken, die wir haben. Ich denke, die Extreme E ist eine fantastische Initiative, wir haben hier großartige Teams, die auf der ganzen Welt an Schauplätzen unterwegs sind, die besonders vom Klimawandel betroffen sind." Das bringe - auch angesichts der prominenten Teilnehmer - "viel Aufmerksamkeit".
Jenson Button
Button gestand, er habe immer für den Augenblick gelebt, als Vater denkt er aber inzwischen anders. "Als Eltern denkt man auch immer an die Zukunft und daran, welche Welt man seinen Kindern hinterlässt. Wir leisten unseren kleinen Beitrag und ich denke, in zehn Jahren wird man auch für die Straße keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr kaufen." Er weiß: "Ich alleine kann die Welt nicht retten, aber ich kann den Fokus auf einige der Probleme lenken, die wir haben. Ich denke, die Extreme E ist eine fantastische Initiative, wir haben hier großartige Teams, die auf der ganzen Welt an Schauplätzen unterwegs sind, die besonders vom Klimawandel betroffen sind." Das bringe - auch angesichts der prominenten Teilnehmer - "viel Aufmerksamkeit".
© imago images/Motorsport Images

                <strong>Carlos Sainz Sr.</strong><br>
                Carlos Sainz (Acconia/Sainz XE Team) gehört, wie sein Extreme E-Konkurrent Sebastien Loeb auch, zu den besten Rallye-Piloten der Geschichten. Zweimal, 1990 und 1992, konnte "El Matador", wie die Spanier ihren Landsmann respektvoll rufen, die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und gar dreimal die Rallye Dakar (2010, 2018, 2020) gewinnen.
Carlos Sainz Sr.
Carlos Sainz (Acconia/Sainz XE Team) gehört, wie sein Extreme E-Konkurrent Sebastien Loeb auch, zu den besten Rallye-Piloten der Geschichten. Zweimal, 1990 und 1992, konnte "El Matador", wie die Spanier ihren Landsmann respektvoll rufen, die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und gar dreimal die Rallye Dakar (2010, 2018, 2020) gewinnen.
© imago

                <strong>Carlos Sainz Sr.</strong><br>
                Sainz sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Vorfreude, aber auch mit Respekt entgegen. "Ich bin sehr neugierig und sehr interessiert daran, diesen Weg mit einem elektrischen Antrieb in einer neuen Meisterschaft zu gehen. Ich werde versuchen, sie zu gewinnen", lautet die Kampfansage des Spaniers, der mit seiner Landsfrau Laia Sanz, die seit 2011 zehnmal in Folge die Damenwertung der Motorradklasse bei der Rallye Dakar gewann, ein Team bildet. Aber Sainz ist sich auch der "riesigen Herausforderung" bewusst: "Wir erwarten extreme Situationen."
Carlos Sainz Sr.
Sainz sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Vorfreude, aber auch mit Respekt entgegen. "Ich bin sehr neugierig und sehr interessiert daran, diesen Weg mit einem elektrischen Antrieb in einer neuen Meisterschaft zu gehen. Ich werde versuchen, sie zu gewinnen", lautet die Kampfansage des Spaniers, der mit seiner Landsfrau Laia Sanz, die seit 2011 zehnmal in Folge die Damenwertung der Motorradklasse bei der Rallye Dakar gewann, ein Team bildet. Aber Sainz ist sich auch der "riesigen Herausforderung" bewusst: "Wir erwarten extreme Situationen."
© Extreme E

                <strong>Carlos Sainz Sr.</strong><br>
                Für den 58-Jährigen ist der Nachhaltigkeitsgedanke eines der wichtigsten Argumente für sein Engagement. Sainz, der nicht nur Fahrer, sondern auch Anteilseigner des Acconia/Sainz XE Teams ist, sieht im Elektro-Antrieb "die Richtung, in die sich Mobilität entwickeln muss, besonders in den Städten". Und dies sei auch der Weg, den der Motorsport einschlagen müsse: "Deshalb bin ich froh, hier zu sein und dieses Projekt in einer schwierigen Zeit zu präsentieren."
Carlos Sainz Sr.
Für den 58-Jährigen ist der Nachhaltigkeitsgedanke eines der wichtigsten Argumente für sein Engagement. Sainz, der nicht nur Fahrer, sondern auch Anteilseigner des Acconia/Sainz XE Teams ist, sieht im Elektro-Antrieb "die Richtung, in die sich Mobilität entwickeln muss, besonders in den Städten". Und dies sei auch der Weg, den der Motorsport einschlagen müsse: "Deshalb bin ich froh, hier zu sein und dieses Projekt in einer schwierigen Zeit zu präsentieren."
© Extreme E

                <strong>Mattias Ekström</strong><br>
                Mattias Ekström ist so etwas wie der Meister der Herzen der DTM. In 17 Saisons holte sich Ekström zweimal den Titel (2004 und 2007) und landete viermal auf dem zweiten Rang (zuletzt 2017). Überhaupt war der Schwede in diesen 17 Jahren stets unter den ersten Zehn vertreten und schnitt nie schlechter ab als Platz acht. Aber auch auf (teilweise) unbefestigtem Geläuf kennt sich Ekström aus. So startete er von 2014 bis 2018 in der FIA World Rallycross. 2016 gewann er den WM-Titel in dieser Rennserie, zweimal erreichte er zudem Rang zwei.
Mattias Ekström
Mattias Ekström ist so etwas wie der Meister der Herzen der DTM. In 17 Saisons holte sich Ekström zweimal den Titel (2004 und 2007) und landete viermal auf dem zweiten Rang (zuletzt 2017). Überhaupt war der Schwede in diesen 17 Jahren stets unter den ersten Zehn vertreten und schnitt nie schlechter ab als Platz acht. Aber auch auf (teilweise) unbefestigtem Geläuf kennt sich Ekström aus. So startete er von 2014 bis 2018 in der FIA World Rallycross. 2016 gewann er den WM-Titel in dieser Rennserie, zweimal erreichte er zudem Rang zwei.
© imago

                <strong>Mattias Ekström</strong><br>
                Fast scheint es so, als habe Ekström auf eine Herausforderung wie die Extreme E geradezu gewartet. "Vor 20 Jahren war die DTM eine große Herausforderung, die wir gemeinsam gemeistert haben", so der Wahl-Münchner: "Jetzt aber ist es höchste Zeit für ein neues Abenteuer: Extreme E. Ich finde das Konzept genial und bin mir sicher, dass wir mit CUPRA und ABT ein starkes Team zusammen haben."
Mattias Ekström
Fast scheint es so, als habe Ekström auf eine Herausforderung wie die Extreme E geradezu gewartet. "Vor 20 Jahren war die DTM eine große Herausforderung, die wir gemeinsam gemeistert haben", so der Wahl-Münchner: "Jetzt aber ist es höchste Zeit für ein neues Abenteuer: Extreme E. Ich finde das Konzept genial und bin mir sicher, dass wir mit CUPRA und ABT ein starkes Team zusammen haben."
© Extreme E

                <strong>Mattias Ekström</strong><br>
                Ekström und seine Teamkollegin Claudia Hürtgen dürften eine harte Nuss für die Konkurrenz werden. Die 49-Jährige ist seit mehr als 25 Jahren im internationalen Rennsport zu Hause (u. a. Formel 3, 24 Stunden von Le Mans, 12 Stunden von Sebring) und gilt auf Asphalt als eine der erfahrensten deutschen Pilotinnen. Ekström ist überzeugt, dass Hürtgen auch in der Extreme E einen Top-Job machen wird: "Claudia hat das gesamte Team und auch mich beeindruckt. Sie lernt extrem schnell und stellt sich auf alle Anforderungen sofort ein." Das sei umso imponierender, da sie nur wenig Erfahrung aus dem Offroad-Bereich mitbringe, lobt der zweifache DTM-Gewinner.
Mattias Ekström
Ekström und seine Teamkollegin Claudia Hürtgen dürften eine harte Nuss für die Konkurrenz werden. Die 49-Jährige ist seit mehr als 25 Jahren im internationalen Rennsport zu Hause (u. a. Formel 3, 24 Stunden von Le Mans, 12 Stunden von Sebring) und gilt auf Asphalt als eine der erfahrensten deutschen Pilotinnen. Ekström ist überzeugt, dass Hürtgen auch in der Extreme E einen Top-Job machen wird: "Claudia hat das gesamte Team und auch mich beeindruckt. Sie lernt extrem schnell und stellt sich auf alle Anforderungen sofort ein." Das sei umso imponierender, da sie nur wenig Erfahrung aus dem Offroad-Bereich mitbringe, lobt der zweifache DTM-Gewinner.
© Extreme E

                <strong>Sebastien Loeb</strong><br>
                Neben Sainz zählt auch Sebastien Loeb zur Creme de la Creme des Rallyesports. Was den Franzosen, der für Lewis Hamiltons X44-Team startet, aber noch einmal abhebt von der Konkurrenz, ist die nahezu unglaubliche Dominanz, mit der er zwischen 2004 und 2012 neun WRC-Siege in Folge sammelte - Weltrekord. Selbst Loebs Landsmann Sebastien Ogier, der die Rallye-WM zuletzt beherrschte, gewann bisher "nur" sieben Titel (davon sechs in Folge). Damit ist Loeb nicht nur einer der erfolgreichsten Rennfahrer, sondern einer der erfolgreichsten französischen Sportler der Geschichte. Kein Wunder also, dass Formel 1-Rekordchampion Hamilton "Super Seb" unbedingt in seinem Team haben wollte.
Sebastien Loeb
Neben Sainz zählt auch Sebastien Loeb zur Creme de la Creme des Rallyesports. Was den Franzosen, der für Lewis Hamiltons X44-Team startet, aber noch einmal abhebt von der Konkurrenz, ist die nahezu unglaubliche Dominanz, mit der er zwischen 2004 und 2012 neun WRC-Siege in Folge sammelte - Weltrekord. Selbst Loebs Landsmann Sebastien Ogier, der die Rallye-WM zuletzt beherrschte, gewann bisher "nur" sieben Titel (davon sechs in Folge). Damit ist Loeb nicht nur einer der erfolgreichsten Rennfahrer, sondern einer der erfolgreichsten französischen Sportler der Geschichte. Kein Wunder also, dass Formel 1-Rekordchampion Hamilton "Super Seb" unbedingt in seinem Team haben wollte.
© imago

                <strong>Sebastien Loeb</strong><br>
                Noch bevor die Saison überhaupt begonnen hat, zeigt sich Loeb begeistert von seinem neuen Arbeitsgerät: "Ich hatte kürzlich die Möglichkeit, das Auto zu fahren, und es ist unglaublich. Dieses Auto ist anders als alles, was ich bisher gefahren bin, und ich bin sehr glücklich, wie leistungsstark und wie gut Traktion und Balance sind."
Sebastien Loeb
Noch bevor die Saison überhaupt begonnen hat, zeigt sich Loeb begeistert von seinem neuen Arbeitsgerät: "Ich hatte kürzlich die Möglichkeit, das Auto zu fahren, und es ist unglaublich. Dieses Auto ist anders als alles, was ich bisher gefahren bin, und ich bin sehr glücklich, wie leistungsstark und wie gut Traktion und Balance sind."
© Extreme E

                <strong>Sebastien Loeb</strong><br>
                Loeb ist auch voll des Lobes für seine Teamkollegin Cristina Gutierrez: "Cristina ist eine fantastische Fahrerin, und ich kann es kaum erwarten, mit ihr zusammenzuarbeiten und zu sehen, was wir gemeinsam erreichen können." Die Spanierin gilt in ihrem Land als eine der größten Rennsport-Hoffnungen. 2017 war sie bei der Rallye Dakar die erste spanische Fahrerin, der es gelang, das Rennen in der Kategorie Autos zu beenden. Und in diesem Jahr gelang Gutierrez in der Kategorie Lightweight Vehicles gar ein Etappensieg - als erster Frau seit 2005. Damals konnte die Deutsche Jutta Kleinschmidt eine Etappe für sich entscheiden.
Sebastien Loeb
Loeb ist auch voll des Lobes für seine Teamkollegin Cristina Gutierrez: "Cristina ist eine fantastische Fahrerin, und ich kann es kaum erwarten, mit ihr zusammenzuarbeiten und zu sehen, was wir gemeinsam erreichen können." Die Spanierin gilt in ihrem Land als eine der größten Rennsport-Hoffnungen. 2017 war sie bei der Rallye Dakar die erste spanische Fahrerin, der es gelang, das Rennen in der Kategorie Autos zu beenden. Und in diesem Jahr gelang Gutierrez in der Kategorie Lightweight Vehicles gar ein Etappensieg - als erster Frau seit 2005. Damals konnte die Deutsche Jutta Kleinschmidt eine Etappe für sich entscheiden.
© Extreme E

                <strong>Button, Sainz, Ekström, Loeb: Die Stars der Extreme E</strong><br>
                Zur Debüt-Saison glänzt die Extreme E (live auf P7 MAXX und ran.de) mit vier ganz großen Namen im Cockpit: Jenson Button, Carlos Sainz Sr., Mattias Ekström und Sebastien Loeb sind Fahrer von Weltruf, die schon in den verschiedensten Rennserien Titel und Rekorde sammeln konnten - und nun in der Extreme E eine neue Herausforderung suchen. ran.de stellt die vier Topstars vor.

                <strong>Jenson Button</strong><br>
                Mit Jenson Button mischt 2021 ein ehemaliger Formel-1-Weltmeister mit. Von 2000 bis 2016 war Button fester Bestandteil der Königsklasse. 2009 gewann der Engländer für das kleine Brawn-Team fast sensationell den WM-Titel. Insgesamt siegte er bei 15 seiner 306 Starts in der Königsklasse, ehe er anschließend neue Herausforderungen suchte.

                <strong>Jenson Button</strong><br>
                Darunter war zum Beispiel die japanische Super GT, wo er 2018 den Titel holte. Damals kooperierte die DTM noch mit den Japanern, weshalb Button ein Jahr später beim Saisonfinale im Rahmen eines Gaststarts der Japaner ebenfalls dabei war. Button, der auch als TV-Experte im Rahmen der Formel 1 im Einsatz ist, wird nicht nur in der Extreme E an den Start gehen, sondern ist mit seinem Team auch in der neuen DTM dabei. Ob auch im Cockpit, zumindest bei ausgesuchten Rennen, ist zumindest nicht ausgeschlossen.

                <strong>Jenson Button</strong><br>
                Button gestand, er habe immer für den Augenblick gelebt, als Vater denkt er aber inzwischen anders. "Als Eltern denkt man auch immer an die Zukunft und daran, welche Welt man seinen Kindern hinterlässt. Wir leisten unseren kleinen Beitrag und ich denke, in zehn Jahren wird man auch für die Straße keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr kaufen." Er weiß: "Ich alleine kann die Welt nicht retten, aber ich kann den Fokus auf einige der Probleme lenken, die wir haben. Ich denke, die Extreme E ist eine fantastische Initiative, wir haben hier großartige Teams, die auf der ganzen Welt an Schauplätzen unterwegs sind, die besonders vom Klimawandel betroffen sind." Das bringe - auch angesichts der prominenten Teilnehmer - "viel Aufmerksamkeit".

                <strong>Carlos Sainz Sr.</strong><br>
                Carlos Sainz (Acconia/Sainz XE Team) gehört, wie sein Extreme E-Konkurrent Sebastien Loeb auch, zu den besten Rallye-Piloten der Geschichten. Zweimal, 1990 und 1992, konnte "El Matador", wie die Spanier ihren Landsmann respektvoll rufen, die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und gar dreimal die Rallye Dakar (2010, 2018, 2020) gewinnen.

                <strong>Carlos Sainz Sr.</strong><br>
                Sainz sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Vorfreude, aber auch mit Respekt entgegen. "Ich bin sehr neugierig und sehr interessiert daran, diesen Weg mit einem elektrischen Antrieb in einer neuen Meisterschaft zu gehen. Ich werde versuchen, sie zu gewinnen", lautet die Kampfansage des Spaniers, der mit seiner Landsfrau Laia Sanz, die seit 2011 zehnmal in Folge die Damenwertung der Motorradklasse bei der Rallye Dakar gewann, ein Team bildet. Aber Sainz ist sich auch der "riesigen Herausforderung" bewusst: "Wir erwarten extreme Situationen."

                <strong>Carlos Sainz Sr.</strong><br>
                Für den 58-Jährigen ist der Nachhaltigkeitsgedanke eines der wichtigsten Argumente für sein Engagement. Sainz, der nicht nur Fahrer, sondern auch Anteilseigner des Acconia/Sainz XE Teams ist, sieht im Elektro-Antrieb "die Richtung, in die sich Mobilität entwickeln muss, besonders in den Städten". Und dies sei auch der Weg, den der Motorsport einschlagen müsse: "Deshalb bin ich froh, hier zu sein und dieses Projekt in einer schwierigen Zeit zu präsentieren."

                <strong>Mattias Ekström</strong><br>
                Mattias Ekström ist so etwas wie der Meister der Herzen der DTM. In 17 Saisons holte sich Ekström zweimal den Titel (2004 und 2007) und landete viermal auf dem zweiten Rang (zuletzt 2017). Überhaupt war der Schwede in diesen 17 Jahren stets unter den ersten Zehn vertreten und schnitt nie schlechter ab als Platz acht. Aber auch auf (teilweise) unbefestigtem Geläuf kennt sich Ekström aus. So startete er von 2014 bis 2018 in der FIA World Rallycross. 2016 gewann er den WM-Titel in dieser Rennserie, zweimal erreichte er zudem Rang zwei.

                <strong>Mattias Ekström</strong><br>
                Fast scheint es so, als habe Ekström auf eine Herausforderung wie die Extreme E geradezu gewartet. "Vor 20 Jahren war die DTM eine große Herausforderung, die wir gemeinsam gemeistert haben", so der Wahl-Münchner: "Jetzt aber ist es höchste Zeit für ein neues Abenteuer: Extreme E. Ich finde das Konzept genial und bin mir sicher, dass wir mit CUPRA und ABT ein starkes Team zusammen haben."

                <strong>Mattias Ekström</strong><br>
                Ekström und seine Teamkollegin Claudia Hürtgen dürften eine harte Nuss für die Konkurrenz werden. Die 49-Jährige ist seit mehr als 25 Jahren im internationalen Rennsport zu Hause (u. a. Formel 3, 24 Stunden von Le Mans, 12 Stunden von Sebring) und gilt auf Asphalt als eine der erfahrensten deutschen Pilotinnen. Ekström ist überzeugt, dass Hürtgen auch in der Extreme E einen Top-Job machen wird: "Claudia hat das gesamte Team und auch mich beeindruckt. Sie lernt extrem schnell und stellt sich auf alle Anforderungen sofort ein." Das sei umso imponierender, da sie nur wenig Erfahrung aus dem Offroad-Bereich mitbringe, lobt der zweifache DTM-Gewinner.

                <strong>Sebastien Loeb</strong><br>
                Neben Sainz zählt auch Sebastien Loeb zur Creme de la Creme des Rallyesports. Was den Franzosen, der für Lewis Hamiltons X44-Team startet, aber noch einmal abhebt von der Konkurrenz, ist die nahezu unglaubliche Dominanz, mit der er zwischen 2004 und 2012 neun WRC-Siege in Folge sammelte - Weltrekord. Selbst Loebs Landsmann Sebastien Ogier, der die Rallye-WM zuletzt beherrschte, gewann bisher "nur" sieben Titel (davon sechs in Folge). Damit ist Loeb nicht nur einer der erfolgreichsten Rennfahrer, sondern einer der erfolgreichsten französischen Sportler der Geschichte. Kein Wunder also, dass Formel 1-Rekordchampion Hamilton "Super Seb" unbedingt in seinem Team haben wollte.

                <strong>Sebastien Loeb</strong><br>
                Noch bevor die Saison überhaupt begonnen hat, zeigt sich Loeb begeistert von seinem neuen Arbeitsgerät: "Ich hatte kürzlich die Möglichkeit, das Auto zu fahren, und es ist unglaublich. Dieses Auto ist anders als alles, was ich bisher gefahren bin, und ich bin sehr glücklich, wie leistungsstark und wie gut Traktion und Balance sind."

                <strong>Sebastien Loeb</strong><br>
                Loeb ist auch voll des Lobes für seine Teamkollegin Cristina Gutierrez: "Cristina ist eine fantastische Fahrerin, und ich kann es kaum erwarten, mit ihr zusammenzuarbeiten und zu sehen, was wir gemeinsam erreichen können." Die Spanierin gilt in ihrem Land als eine der größten Rennsport-Hoffnungen. 2017 war sie bei der Rallye Dakar die erste spanische Fahrerin, der es gelang, das Rennen in der Kategorie Autos zu beenden. Und in diesem Jahr gelang Gutierrez in der Kategorie Lightweight Vehicles gar ein Etappensieg - als erster Frau seit 2005. Damals konnte die Deutsche Jutta Kleinschmidt eine Etappe für sich entscheiden.

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