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Formel 1 in Frankreich: Gewinner und Verlierer mit Verstappen, Leclerc und Hamilton


                <strong>Gewinner und Verlierer des Formel-1-Wochenendes in Frankreich</strong><br>
                Oh la la, was für ein Rennwochenende! Die Formel 1 machte Station in Frankreich und spätestens jetzt scheinen die Weichen hinsichtlich der beiden Titel klar gestellt. Denn der Besuch in Le Castellet brachte gerade unter den Stars der Szene eindeutige Gewinner und Verlierer hervor. Findet zumindest ran.
Gewinner und Verlierer des Formel-1-Wochenendes in Frankreich
Oh la la, was für ein Rennwochenende! Die Formel 1 machte Station in Frankreich und spätestens jetzt scheinen die Weichen hinsichtlich der beiden Titel klar gestellt. Denn der Besuch in Le Castellet brachte gerade unter den Stars der Szene eindeutige Gewinner und Verlierer hervor. Findet zumindest ran.
© Getty Images

                <strong>Gewinner: Max Verstappen (Red Bull)</strong><br>
                Von Platz zwei gestartet und ohne Überholmanöver ungefährdet den siebten Saisonsieg eingefahren - Max Verstappen bleibt der Dominator der Formel 1. Nachdem sich der Red-Bull-Pilot zuletzt zwei Mal geschlagen geben musste, rückte er mit der blitzsauberen Leistung in Le Castellet die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Mehr denn je stellt sich die Frage: Wer soll die erfolgreiche Titelverteidigung des Niederländers wirklich verhindern? Wahrscheinlich nur Verstappen selbst, denn mittlerweile hat er 63 Punkte Vorsprung - mehr als jemals zuvor in seiner Karriere.
Gewinner: Max Verstappen (Red Bull)
Von Platz zwei gestartet und ohne Überholmanöver ungefährdet den siebten Saisonsieg eingefahren - Max Verstappen bleibt der Dominator der Formel 1. Nachdem sich der Red-Bull-Pilot zuletzt zwei Mal geschlagen geben musste, rückte er mit der blitzsauberen Leistung in Le Castellet die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Mehr denn je stellt sich die Frage: Wer soll die erfolgreiche Titelverteidigung des Niederländers wirklich verhindern? Wahrscheinlich nur Verstappen selbst, denn mittlerweile hat er 63 Punkte Vorsprung - mehr als jemals zuvor in seiner Karriere.
© Getty Images

                <strong>Gewinner: Lewis Hamilton (Mercedes)</strong><br>
                Chapeau, Lewis Hamilton! Der Rekordweltmeister war der Nutznießer der erneuten Ferrari-Probleme und fuhr in seinem 300. Formel-1-Grand-Prix mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis ein. Perfektes Timing! Die Formkurve zeigt ganz klar nach oben, denn es war sein vierter Podiumsbesuch am Stück. Und zumindest für das Wohlbefinden des Routiniers nicht unwichtig: Zum vierten Mal nacheinander landete er vor seinem Teamkollegen George Russell. Die Hoffnung auf seinen 104. Rennsieg in der Königsklasse bekommt mehr und mehr Nahrung.
Gewinner: Lewis Hamilton (Mercedes)
Chapeau, Lewis Hamilton! Der Rekordweltmeister war der Nutznießer der erneuten Ferrari-Probleme und fuhr in seinem 300. Formel-1-Grand-Prix mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis ein. Perfektes Timing! Die Formkurve zeigt ganz klar nach oben, denn es war sein vierter Podiumsbesuch am Stück. Und zumindest für das Wohlbefinden des Routiniers nicht unwichtig: Zum vierten Mal nacheinander landete er vor seinem Teamkollegen George Russell. Die Hoffnung auf seinen 104. Rennsieg in der Königsklasse bekommt mehr und mehr Nahrung.
© Getty Images

                <strong>Gewinner: George Russell (Mercedes)</strong><br>
                Auch George Russell gehört zu den Gewinnern des Wochenendes. Nass gemacht wurde der Youngster erst nach dem Zieleinlauf. Mit Rang drei sicherte sich der ehemalige Williams-Fahrer seinen vierten Podestplatz des Jahres und den ersten nach vier Rennen. Damit baute Russell auch seine Serie aus, immer in den Top-5 zu landen. Dabei machte es Russell am Ende unnötig spannend, blieb nach dem Zwischenfall mit Sergio Perez aber cool und schnappte sich den Mexikaner im Finish dann doch. Auch diese Cleverness, auf den richtigen Moment zu warten, unterstreicht: Der jüngste Fahrer in den Top-Teams ist längst angekommen bei den Silberpfeilen.
Gewinner: George Russell (Mercedes)
Auch George Russell gehört zu den Gewinnern des Wochenendes. Nass gemacht wurde der Youngster erst nach dem Zieleinlauf. Mit Rang drei sicherte sich der ehemalige Williams-Fahrer seinen vierten Podestplatz des Jahres und den ersten nach vier Rennen. Damit baute Russell auch seine Serie aus, immer in den Top-5 zu landen. Dabei machte es Russell am Ende unnötig spannend, blieb nach dem Zwischenfall mit Sergio Perez aber cool und schnappte sich den Mexikaner im Finish dann doch. Auch diese Cleverness, auf den richtigen Moment zu warten, unterstreicht: Der jüngste Fahrer in den Top-Teams ist längst angekommen bei den Silberpfeilen.
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                <strong>Gewinner: Fernando Alonso (Alpine)</strong><br>
                Der Titel "best of the rest" ging diesmal an Fernando Alonso, der seinen Alpine auf Rang sechs ins Ziel steuerte. Damit verbesserte der zweimalige Weltmeister, der in wenigen Tagen seinen 41. Geburtstag feiert, seine Aussichten auf einen neuen Vertrag - falls dies überhaupt noch nötig sein sollte. Denn der Spanier erreichte zum siebten Mal nacheinander die Punkteränge - längere Serien können hier nur Max Verstappen und Lewis Hamilton vorweisen.
Gewinner: Fernando Alonso (Alpine)
Der Titel "best of the rest" ging diesmal an Fernando Alonso, der seinen Alpine auf Rang sechs ins Ziel steuerte. Damit verbesserte der zweimalige Weltmeister, der in wenigen Tagen seinen 41. Geburtstag feiert, seine Aussichten auf einen neuen Vertrag - falls dies überhaupt noch nötig sein sollte. Denn der Spanier erreichte zum siebten Mal nacheinander die Punkteränge - längere Serien können hier nur Max Verstappen und Lewis Hamilton vorweisen.
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                <strong>Gewinner: Lando Norris (McLaren)</strong><br>
                Auch Lando Norris ist eine Konstante in den Top-10 der Formel 1. In Frankreich wurde der zweitjüngste Pilot im Feld nach einem starken fünften Platz im Qualifying letztlich Siebter - wie schon zwei Wochen zuvor in Österreich. Norris bleibt der Garant für den Aufwärtstrend von McLaren, die zu Saisonbeginn schwer in die Gänge kamen. Nicht zufällig liegt er in der WM-Wertung hinter den Red-Bull-, Ferrari- und Mercedes-Piloten auf Position sieben. Seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo dominiert er beinahe nach Belieben - so scheint es jedenfalls.
Gewinner: Lando Norris (McLaren)
Auch Lando Norris ist eine Konstante in den Top-10 der Formel 1. In Frankreich wurde der zweitjüngste Pilot im Feld nach einem starken fünften Platz im Qualifying letztlich Siebter - wie schon zwei Wochen zuvor in Österreich. Norris bleibt der Garant für den Aufwärtstrend von McLaren, die zu Saisonbeginn schwer in die Gänge kamen. Nicht zufällig liegt er in der WM-Wertung hinter den Red-Bull-, Ferrari- und Mercedes-Piloten auf Position sieben. Seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo dominiert er beinahe nach Belieben - so scheint es jedenfalls.
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                <strong>Verlierer: Charles Leclerc (Ferrari)</strong><br>
                Dieser Fehler könnte im WM-Duell mit Max Verstappen der eine zu viel gewesen sein. Nachdem Ferrari seinem Top-Fahrer Charles Leclerc in dieser Saison mit einigen Patzern und hanebüchenen Entscheidungen das Leben erschwerte, schmiss diesmal der Monegasse einen möglichen Sieg und damit 25 Punkte weg. Von der Pole Position gestartet, wehrte er zunächst alle Angriffe des WM-Führenden ab, um dann seinen Boliden in die Mauer zu setzen. Leclerc ist als enorm selbstkritisch bekannt, er dürfte also anschließend mit sich ins Gericht gegangen sein. So jedenfalls servierte die Scuderia der Konkurrenz die WM-Titel auf dem Präsentierteller.
Verlierer: Charles Leclerc (Ferrari)
Dieser Fehler könnte im WM-Duell mit Max Verstappen der eine zu viel gewesen sein. Nachdem Ferrari seinem Top-Fahrer Charles Leclerc in dieser Saison mit einigen Patzern und hanebüchenen Entscheidungen das Leben erschwerte, schmiss diesmal der Monegasse einen möglichen Sieg und damit 25 Punkte weg. Von der Pole Position gestartet, wehrte er zunächst alle Angriffe des WM-Führenden ab, um dann seinen Boliden in die Mauer zu setzen. Leclerc ist als enorm selbstkritisch bekannt, er dürfte also anschließend mit sich ins Gericht gegangen sein. So jedenfalls servierte die Scuderia der Konkurrenz die WM-Titel auf dem Präsentierteller.
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                <strong>Verlierer: Sebastian Vettel (Aston Martin)</strong><br>
                Oft kann Sebastian Vettel nach enttäuschenden und punktlosen Rennwochenenden die Hauptschuld auf den lahmenden Boliden schieben, denn im Aston Martin des Jahres 2022 gestalten sich Erfolgserlebnisse besonders schwierig. In Le Castellet jedoch galt das nach Platz elf nicht, denn ausgerechnet Teamkollege Lance Stroll drehte dem viermaligen Weltmeister als Zehnter eine lange Nase. Enttäuschend obendrein: Obwohl diverse Fahrer ausschieden, machte Vettel im Vergleich zum Startplatz nur eine Position gut. Und das ausgerechnet jetzt, wo die Vertragsgespräche geführt werden sollen.
Verlierer: Sebastian Vettel (Aston Martin)
Oft kann Sebastian Vettel nach enttäuschenden und punktlosen Rennwochenenden die Hauptschuld auf den lahmenden Boliden schieben, denn im Aston Martin des Jahres 2022 gestalten sich Erfolgserlebnisse besonders schwierig. In Le Castellet jedoch galt das nach Platz elf nicht, denn ausgerechnet Teamkollege Lance Stroll drehte dem viermaligen Weltmeister als Zehnter eine lange Nase. Enttäuschend obendrein: Obwohl diverse Fahrer ausschieden, machte Vettel im Vergleich zum Startplatz nur eine Position gut. Und das ausgerechnet jetzt, wo die Vertragsgespräche geführt werden sollen.
© imago

                <strong>Verlierer: Mick Schumacher (Haas)</strong><br>
                Eigentlich hätten die beiden Punkteränge in den jüngsten Rennen Mick Schumacher Rückenwind und Schwung verleihen sollen. Doch in Le Castellet war davon nichts zu spüren. Im Qualifying wurden ihm die Track Limits zum Verhängnis und der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher musste sich von Teamkollege Kevin Magnussen zeigen lassen, dass mit dem Haas durchaus ein Top-10-Platz möglich ist. Im Rennen war dann von der erhofften Aufholjagd rein gar nichts zu spüren. Auf Platz 15 beendete Schumi jr. den 12. WM-Lauf als Letzter der klassifizierten Fahrer. Am besten wäre es wohl, er würde dieses Wochenende direkt aus seinem Gedächtnis streichen.
Verlierer: Mick Schumacher (Haas)
Eigentlich hätten die beiden Punkteränge in den jüngsten Rennen Mick Schumacher Rückenwind und Schwung verleihen sollen. Doch in Le Castellet war davon nichts zu spüren. Im Qualifying wurden ihm die Track Limits zum Verhängnis und der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher musste sich von Teamkollege Kevin Magnussen zeigen lassen, dass mit dem Haas durchaus ein Top-10-Platz möglich ist. Im Rennen war dann von der erhofften Aufholjagd rein gar nichts zu spüren. Auf Platz 15 beendete Schumi jr. den 12. WM-Lauf als Letzter der klassifizierten Fahrer. Am besten wäre es wohl, er würde dieses Wochenende direkt aus seinem Gedächtnis streichen.
© imago

                <strong>Verlierer: Yuki Tsunoda (AlphaTauri)</strong><br>
                Bis zum Rennstart sah es blendend aus für Yuki Tsunoda: Platz acht war die vielversprechende Ausgangsposition für die ersten Punkte seit sechs Rennen. Doch dann fiel der Japaner nach Berührung mit dem Alpine von Esteban Ocon direkt zu Beginn weit zurück. Damit aber nicht genug: Infolge des Zwischenfalls musste er seinen Boliden frühzeitig abstellen. Nach den überzeugenden ersten Saisonrennen muss der jüngste Fahrer im Feld langsam aber sicher mal wieder zeigen, warum ihn das Team als ersten 2000er-Piloten in die Formel 1 geholt hat.
Verlierer: Yuki Tsunoda (AlphaTauri)
Bis zum Rennstart sah es blendend aus für Yuki Tsunoda: Platz acht war die vielversprechende Ausgangsposition für die ersten Punkte seit sechs Rennen. Doch dann fiel der Japaner nach Berührung mit dem Alpine von Esteban Ocon direkt zu Beginn weit zurück. Damit aber nicht genug: Infolge des Zwischenfalls musste er seinen Boliden frühzeitig abstellen. Nach den überzeugenden ersten Saisonrennen muss der jüngste Fahrer im Feld langsam aber sicher mal wieder zeigen, warum ihn das Team als ersten 2000er-Piloten in die Formel 1 geholt hat.
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                <strong>Verlierer: Rennstrecke in Le Castellet</strong><br>
                Das Wochenende war sicher keines für die Geschichtsbücher. Dennoch: Es gab schon deutlich langweiligere Rennen in diesem Jahr. Doch das ist ja längst kein Argument mehr für die Formel-1-Bosse. Auch rund um den Besuch im Süden Frankreichs wird eifrig öffentlich diskutiert, ob der erst 2018 in den Rennkalender zurückgekehrte Kurs nicht bereits wieder ausgedient hat. Als Nachfolger wurde bereits der vorige Austragungsort Magny-Cours ins Gespräch gebracht, zudem nun von Sebastian Vettel und Esteban Ocon auch die vom berühmtesten 24-Stunden-Rennen der Welt bekannte Strecke in Le Mans. Auch ein Stadtkurs in Nizza soll in den Überlegungen von Formel-1-CEO Stefano Domenicali eine Rolle spielen. Es scheint beinahe so, als würde Le Castellet nach drei Besuchen niemand im Rennzirkus eine Träne nachweinen.
Verlierer: Rennstrecke in Le Castellet
Das Wochenende war sicher keines für die Geschichtsbücher. Dennoch: Es gab schon deutlich langweiligere Rennen in diesem Jahr. Doch das ist ja längst kein Argument mehr für die Formel-1-Bosse. Auch rund um den Besuch im Süden Frankreichs wird eifrig öffentlich diskutiert, ob der erst 2018 in den Rennkalender zurückgekehrte Kurs nicht bereits wieder ausgedient hat. Als Nachfolger wurde bereits der vorige Austragungsort Magny-Cours ins Gespräch gebracht, zudem nun von Sebastian Vettel und Esteban Ocon auch die vom berühmtesten 24-Stunden-Rennen der Welt bekannte Strecke in Le Mans. Auch ein Stadtkurs in Nizza soll in den Überlegungen von Formel-1-CEO Stefano Domenicali eine Rolle spielen. Es scheint beinahe so, als würde Le Castellet nach drei Besuchen niemand im Rennzirkus eine Träne nachweinen.
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                <strong>Gewinner und Verlierer des Formel-1-Wochenendes in Frankreich</strong><br>
                Oh la la, was für ein Rennwochenende! Die Formel 1 machte Station in Frankreich und spätestens jetzt scheinen die Weichen hinsichtlich der beiden Titel klar gestellt. Denn der Besuch in Le Castellet brachte gerade unter den Stars der Szene eindeutige Gewinner und Verlierer hervor. Findet zumindest ran.

                <strong>Gewinner: Max Verstappen (Red Bull)</strong><br>
                Von Platz zwei gestartet und ohne Überholmanöver ungefährdet den siebten Saisonsieg eingefahren - Max Verstappen bleibt der Dominator der Formel 1. Nachdem sich der Red-Bull-Pilot zuletzt zwei Mal geschlagen geben musste, rückte er mit der blitzsauberen Leistung in Le Castellet die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Mehr denn je stellt sich die Frage: Wer soll die erfolgreiche Titelverteidigung des Niederländers wirklich verhindern? Wahrscheinlich nur Verstappen selbst, denn mittlerweile hat er 63 Punkte Vorsprung - mehr als jemals zuvor in seiner Karriere.

                <strong>Gewinner: Lewis Hamilton (Mercedes)</strong><br>
                Chapeau, Lewis Hamilton! Der Rekordweltmeister war der Nutznießer der erneuten Ferrari-Probleme und fuhr in seinem 300. Formel-1-Grand-Prix mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis ein. Perfektes Timing! Die Formkurve zeigt ganz klar nach oben, denn es war sein vierter Podiumsbesuch am Stück. Und zumindest für das Wohlbefinden des Routiniers nicht unwichtig: Zum vierten Mal nacheinander landete er vor seinem Teamkollegen George Russell. Die Hoffnung auf seinen 104. Rennsieg in der Königsklasse bekommt mehr und mehr Nahrung.

                <strong>Gewinner: George Russell (Mercedes)</strong><br>
                Auch George Russell gehört zu den Gewinnern des Wochenendes. Nass gemacht wurde der Youngster erst nach dem Zieleinlauf. Mit Rang drei sicherte sich der ehemalige Williams-Fahrer seinen vierten Podestplatz des Jahres und den ersten nach vier Rennen. Damit baute Russell auch seine Serie aus, immer in den Top-5 zu landen. Dabei machte es Russell am Ende unnötig spannend, blieb nach dem Zwischenfall mit Sergio Perez aber cool und schnappte sich den Mexikaner im Finish dann doch. Auch diese Cleverness, auf den richtigen Moment zu warten, unterstreicht: Der jüngste Fahrer in den Top-Teams ist längst angekommen bei den Silberpfeilen.

                <strong>Gewinner: Fernando Alonso (Alpine)</strong><br>
                Der Titel "best of the rest" ging diesmal an Fernando Alonso, der seinen Alpine auf Rang sechs ins Ziel steuerte. Damit verbesserte der zweimalige Weltmeister, der in wenigen Tagen seinen 41. Geburtstag feiert, seine Aussichten auf einen neuen Vertrag - falls dies überhaupt noch nötig sein sollte. Denn der Spanier erreichte zum siebten Mal nacheinander die Punkteränge - längere Serien können hier nur Max Verstappen und Lewis Hamilton vorweisen.

                <strong>Gewinner: Lando Norris (McLaren)</strong><br>
                Auch Lando Norris ist eine Konstante in den Top-10 der Formel 1. In Frankreich wurde der zweitjüngste Pilot im Feld nach einem starken fünften Platz im Qualifying letztlich Siebter - wie schon zwei Wochen zuvor in Österreich. Norris bleibt der Garant für den Aufwärtstrend von McLaren, die zu Saisonbeginn schwer in die Gänge kamen. Nicht zufällig liegt er in der WM-Wertung hinter den Red-Bull-, Ferrari- und Mercedes-Piloten auf Position sieben. Seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo dominiert er beinahe nach Belieben - so scheint es jedenfalls.

                <strong>Verlierer: Charles Leclerc (Ferrari)</strong><br>
                Dieser Fehler könnte im WM-Duell mit Max Verstappen der eine zu viel gewesen sein. Nachdem Ferrari seinem Top-Fahrer Charles Leclerc in dieser Saison mit einigen Patzern und hanebüchenen Entscheidungen das Leben erschwerte, schmiss diesmal der Monegasse einen möglichen Sieg und damit 25 Punkte weg. Von der Pole Position gestartet, wehrte er zunächst alle Angriffe des WM-Führenden ab, um dann seinen Boliden in die Mauer zu setzen. Leclerc ist als enorm selbstkritisch bekannt, er dürfte also anschließend mit sich ins Gericht gegangen sein. So jedenfalls servierte die Scuderia der Konkurrenz die WM-Titel auf dem Präsentierteller.

                <strong>Verlierer: Sebastian Vettel (Aston Martin)</strong><br>
                Oft kann Sebastian Vettel nach enttäuschenden und punktlosen Rennwochenenden die Hauptschuld auf den lahmenden Boliden schieben, denn im Aston Martin des Jahres 2022 gestalten sich Erfolgserlebnisse besonders schwierig. In Le Castellet jedoch galt das nach Platz elf nicht, denn ausgerechnet Teamkollege Lance Stroll drehte dem viermaligen Weltmeister als Zehnter eine lange Nase. Enttäuschend obendrein: Obwohl diverse Fahrer ausschieden, machte Vettel im Vergleich zum Startplatz nur eine Position gut. Und das ausgerechnet jetzt, wo die Vertragsgespräche geführt werden sollen.

                <strong>Verlierer: Mick Schumacher (Haas)</strong><br>
                Eigentlich hätten die beiden Punkteränge in den jüngsten Rennen Mick Schumacher Rückenwind und Schwung verleihen sollen. Doch in Le Castellet war davon nichts zu spüren. Im Qualifying wurden ihm die Track Limits zum Verhängnis und der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher musste sich von Teamkollege Kevin Magnussen zeigen lassen, dass mit dem Haas durchaus ein Top-10-Platz möglich ist. Im Rennen war dann von der erhofften Aufholjagd rein gar nichts zu spüren. Auf Platz 15 beendete Schumi jr. den 12. WM-Lauf als Letzter der klassifizierten Fahrer. Am besten wäre es wohl, er würde dieses Wochenende direkt aus seinem Gedächtnis streichen.

                <strong>Verlierer: Yuki Tsunoda (AlphaTauri)</strong><br>
                Bis zum Rennstart sah es blendend aus für Yuki Tsunoda: Platz acht war die vielversprechende Ausgangsposition für die ersten Punkte seit sechs Rennen. Doch dann fiel der Japaner nach Berührung mit dem Alpine von Esteban Ocon direkt zu Beginn weit zurück. Damit aber nicht genug: Infolge des Zwischenfalls musste er seinen Boliden frühzeitig abstellen. Nach den überzeugenden ersten Saisonrennen muss der jüngste Fahrer im Feld langsam aber sicher mal wieder zeigen, warum ihn das Team als ersten 2000er-Piloten in die Formel 1 geholt hat.

                <strong>Verlierer: Rennstrecke in Le Castellet</strong><br>
                Das Wochenende war sicher keines für die Geschichtsbücher. Dennoch: Es gab schon deutlich langweiligere Rennen in diesem Jahr. Doch das ist ja längst kein Argument mehr für die Formel-1-Bosse. Auch rund um den Besuch im Süden Frankreichs wird eifrig öffentlich diskutiert, ob der erst 2018 in den Rennkalender zurückgekehrte Kurs nicht bereits wieder ausgedient hat. Als Nachfolger wurde bereits der vorige Austragungsort Magny-Cours ins Gespräch gebracht, zudem nun von Sebastian Vettel und Esteban Ocon auch die vom berühmtesten 24-Stunden-Rennen der Welt bekannte Strecke in Le Mans. Auch ein Stadtkurs in Nizza soll in den Überlegungen von Formel-1-CEO Stefano Domenicali eine Rolle spielen. Es scheint beinahe so, als würde Le Castellet nach drei Besuchen niemand im Rennzirkus eine Träne nachweinen.

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