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Michael Schumacher: Die größten Sternstunden und Niederlagen seiner Formel-1-Karriere

<strong>Michael Schumacher: Ein Streifzug durch seine Karriere</strong><br>Am 29. Dezember 2023 jährt sich der tragische Skiunfall von Michael Schumacher zum zehnten Mal. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand ist kaum etwas bekannt, die Familie schirmt das Formel-1-Idol komplett ab.
Michael Schumacher: Ein Streifzug durch seine Karriere
Am 29. Dezember 2023 jährt sich der tragische Skiunfall von Michael Schumacher zum zehnten Mal. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand ist kaum etwas bekannt, die Familie schirmt das Formel-1-Idol komplett ab.
© 2012 Getty Images
<strong>Michael Schumacher: Ein Streifzug durch seine Karriere</strong><br>In Erinnerung bleibt aber die sportliche Ausnahmestellung, die der Kerpener über Jahrzehnte in der Formel 1 eingenommen hat. Seine sieben WM-Titel sind bis heute Rekord (gemeinsam mit Lewis Hamilton), "Schumi" machte aus Deutschland ein Motorsportland. <em><strong>ran</strong></em> blickt auf die besonderen Momente seiner Karriere.
Michael Schumacher: Ein Streifzug durch seine Karriere
In Erinnerung bleibt aber die sportliche Ausnahmestellung, die der Kerpener über Jahrzehnte in der Formel 1 eingenommen hat. Seine sieben WM-Titel sind bis heute Rekord (gemeinsam mit Lewis Hamilton), "Schumi" machte aus Deutschland ein Motorsportland. ran blickt auf die besonderen Momente seiner Karriere.
© 2006 Getty Images
<strong>August 1991: Das Formel-1-Debüt</strong><br>Im August 1991 betrat der bis dato eher unbekannte Michael Schumacher die Formel-1-Bühne. In Nachwuchsserien und in der Sportwagen-WM hatte sich der damals 22-Jährige zwar bereits einen Namen gemacht, aber in der "Königsklasse" sah ihn eigentlich niemand. Schumacher sprang beim Rennstall Jordan für Bertrand Gachot ein ...
August 1991: Das Formel-1-Debüt
Im August 1991 betrat der bis dato eher unbekannte Michael Schumacher die Formel-1-Bühne. In Nachwuchsserien und in der Sportwagen-WM hatte sich der damals 22-Jährige zwar bereits einen Namen gemacht, aber in der "Königsklasse" sah ihn eigentlich niemand. Schumacher sprang beim Rennstall Jordan für Bertrand Gachot ein ...
© 2023 Getty Images
<strong>Platz sieben in der Quali, frühes Aus im Rennen</strong><br>... der eine Gefängnisstrafe absitzen musste. Schumacher versetzte die Fachwelt ins Staunen und fuhr im Qualifying sensationell auf den siebten Platz. Im Rennen kam aufgrund eines technischen Defekts zwar nach wenigen Hundert Metern das Aus, doch für Schumacher war es der Start in eine historische Karriere.
Platz sieben in der Quali, frühes Aus im Rennen
... der eine Gefängnisstrafe absitzen musste. Schumacher versetzte die Fachwelt ins Staunen und fuhr im Qualifying sensationell auf den siebten Platz. Im Rennen kam aufgrund eines technischen Defekts zwar nach wenigen Hundert Metern das Aus, doch für Schumacher war es der Start in eine historische Karriere.
© imago images
<strong>Wechsel zu Benetton</strong><br>Direkt im Anschluss an sein Debüt in Belgien schnappte sich Benetton den Deutschen - auch auf Intervention von Bernie Ecclestone, der den deutschen Markt stärken wollte. Beim italienischen Team um Flavio Briatore ersetzte er den Brasilianer Roberto Moreno. Gleich in seinen ersten drei Rennen fuhr Schumacher jeweils in die Punkte.
Wechsel zu Benetton
Direkt im Anschluss an sein Debüt in Belgien schnappte sich Benetton den Deutschen - auch auf Intervention von Bernie Ecclestone, der den deutschen Markt stärken wollte. Beim italienischen Team um Flavio Briatore ersetzte er den Brasilianer Roberto Moreno. Gleich in seinen ersten drei Rennen fuhr Schumacher jeweils in die Punkte.
© 2019 Getty Images
<strong>Erster Sieg im "Wohnzimmer" Spa</strong><br>Am Ort seines Debüts gewann Schumacher ein Jahr später sein allererstes Formel-1-Rennen. Bei wechselhaften Bedingungen schlug er der überlegenen Williams-Konkurrenz ein Schnippchen und fuhr dank einer perfekten Strategie zum Sieg. Am Ende des Jahres wurde er WM-Dritter.
Erster Sieg im "Wohnzimmer" Spa
Am Ort seines Debüts gewann Schumacher ein Jahr später sein allererstes Formel-1-Rennen. Bei wechselhaften Bedingungen schlug er der überlegenen Williams-Konkurrenz ein Schnippchen und fuhr dank einer perfekten Strategie zum Sieg. Am Ende des Jahres wurde er WM-Dritter.
© Bongarts
<strong>Das schwarze Wochenende von Imola 1994</strong><br>1994 sollte es eigentlich zum Duell zwischen Schumacher und Ayrton Senna (l.) kommen, doch das tragische Wochenende in Imola, das zuerst Roland Ratzenberger und einen Tag später auch Senna das Leben kostete, veränderte alles. Der Deutsche gewann das Rennen, doch das spielte an diesem 1. Mai nur eine Nebenrolle.
Das schwarze Wochenende von Imola 1994
1994 sollte es eigentlich zum Duell zwischen Schumacher und Ayrton Senna (l.) kommen, doch das tragische Wochenende in Imola, das zuerst Roland Ratzenberger und einen Tag später auch Senna das Leben kostete, veränderte alles. Der Deutsche gewann das Rennen, doch das spielte an diesem 1. Mai nur eine Nebenrolle.
© imago images/Motorsport Images
<strong>Erster WM-Titel nach Kollision mit Hill</strong><br>Am Ende des Jahres kam es zum Duell um den Titel zwischen Schumacher und Sennas Teamkollegen Damon Hill. Eine Kollision beim letzten Rennen in Adelaide befördert beide ins Aus, weshalb der Kerpener den Titel einsacken kann. Doch es gab auch viele Stimmen, die Schumacher bei dem Unfall Absicht unterstellten.
Erster WM-Titel nach Kollision mit Hill
Am Ende des Jahres kam es zum Duell um den Titel zwischen Schumacher und Sennas Teamkollegen Damon Hill. Eine Kollision beim letzten Rennen in Adelaide befördert beide ins Aus, weshalb der Kerpener den Titel einsacken kann. Doch es gab auch viele Stimmen, die Schumacher bei dem Unfall Absicht unterstellten.
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<strong>Zweiter WM-Titel 1995</strong><br>Die Saison 1995 wurde für Schumacher und Benetton zu einem Solo-Lauf, der Rennstall gewann auch erstmals die Konstrukteurs-WM. Am Ende des Jahres hatte Schumacher 33 Punkte Vorsprung auf Hill - für einen Sieg gab es damals aber auch nur zehn.
Zweiter WM-Titel 1995
Die Saison 1995 wurde für Schumacher und Benetton zu einem Solo-Lauf, der Rennstall gewann auch erstmals die Konstrukteurs-WM. Am Ende des Jahres hatte Schumacher 33 Punkte Vorsprung auf Hill - für einen Sieg gab es damals aber auch nur zehn.
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<strong>Wechsel zu Ferrari und die Sternstunde von Barcelona</strong><br>Nach den zwei WM-Titeln folgte Schumacher dem Ruf des kriselnden Traditionsrennstalls Ferrari und nahm wichtige Leute wie Ross Brawn mit. Mit einem unterlegenen Auto konnte er im WM-Kampf gegen Williams nicht mithalten. Beim Regenrennen von Barcelona bewies er aber seine Ausnahmestellung, überrundete fast das gesamte Feld und gewann sein erstes Rennen in Rot.
Wechsel zu Ferrari und die Sternstunde von Barcelona
Nach den zwei WM-Titeln folgte Schumacher dem Ruf des kriselnden Traditionsrennstalls Ferrari und nahm wichtige Leute wie Ross Brawn mit. Mit einem unterlegenen Auto konnte er im WM-Kampf gegen Williams nicht mithalten. Beim Regenrennen von Barcelona bewies er aber seine Ausnahmestellung, überrundete fast das gesamte Feld und gewann sein erstes Rennen in Rot.
© 2023 Getty Images
<strong>Kollision mit Villeneuve - Disqualifikation von der WM-Wertung 1997<br></strong>1997 war Schumacher nah an seinem dritten WM-Titel und ging als Führender in das letzte Rennen in Jerez. Dort überholte sein Widersacher Jacques Villeneuve den Ferrari in der Schlussphase, Schumacher zog in den Williams rein und bugsierte sich damit selbst ins Aus. Schumacher wurde wegen der absichtlichen Kollision aus der WM-Wertung für 1997 gestrichen.
Kollision mit Villeneuve - Disqualifikation von der WM-Wertung 1997
1997 war Schumacher nah an seinem dritten WM-Titel und ging als Führender in das letzte Rennen in Jerez. Dort überholte sein Widersacher Jacques Villeneuve den Ferrari in der Schlussphase, Schumacher zog in den Williams rein und bugsierte sich damit selbst ins Aus. Schumacher wurde wegen der absichtlichen Kollision aus der WM-Wertung für 1997 gestrichen.
© imago images/Motorsport Images
<strong>Beinbruch in Silverstone 1999</strong><br>Nach tiefgreifenden Regeländerungen war ab 1998 nicht mehr Williams der Hauptgegner, sondern McLaren. Im ersten Jahr war Ferrari chancenlos, 1999 aber lief es für Schumacher besser - bis zu einem Unfall in Silverstone. Er zog sich einen Beinbruch zu und fiel sechs Rennen aus. Damit waren seine WM-Träume dahin.
Beinbruch in Silverstone 1999
Nach tiefgreifenden Regeländerungen war ab 1998 nicht mehr Williams der Hauptgegner, sondern McLaren. Im ersten Jahr war Ferrari chancenlos, 1999 aber lief es für Schumacher besser - bis zu einem Unfall in Silverstone. Er zog sich einen Beinbruch zu und fiel sechs Rennen aus. Damit waren seine WM-Träume dahin.
© imago images / Motorsport Images
<strong>Erster WM-Titel mit Ferrari</strong><br>Im Jahr 2000 war es dann aber endlich so weit. Im vorletzten Saisonrennen in Suzuka machte Schumacher seinen ersten WM-Titel mit Ferrari perfekt, es war sein insgesamt dritter. Zudem holte er als erster Ferrari-Pilot seit Jody Scheckter 1979 die WM-Krone. Spätestens jetzt war Schumacher in den Olymp der Formel 1 aufgestiegen.
Erster WM-Titel mit Ferrari
Im Jahr 2000 war es dann aber endlich so weit. Im vorletzten Saisonrennen in Suzuka machte Schumacher seinen ersten WM-Titel mit Ferrari perfekt, es war sein insgesamt dritter. Zudem holte er als erster Ferrari-Pilot seit Jody Scheckter 1979 die WM-Krone. Spätestens jetzt war Schumacher in den Olymp der Formel 1 aufgestiegen.
© Getty Images
<strong>Pure Dominanz bis 2004</strong><br>In den Folgejahren dominierten Schumacher und Ferrari die Formel 1 quasi nach Belieben, in Deutschland wurden rote Perücken zum Markenzeichen unter den Motorsportfans. Bis einschließlich 2004 gingen alle Titel nach Maranello bzw. Kerpen. Die Konkurrenz konnte zwar vereinzelt dagegenhalten, über eine ganze Saison war sie aber chancenlos.
Pure Dominanz bis 2004
In den Folgejahren dominierten Schumacher und Ferrari die Formel 1 quasi nach Belieben, in Deutschland wurden rote Perücken zum Markenzeichen unter den Motorsportfans. Bis einschließlich 2004 gingen alle Titel nach Maranello bzw. Kerpen. Die Konkurrenz konnte zwar vereinzelt dagegenhalten, über eine ganze Saison war sie aber chancenlos.
© 2002 Getty Images
<strong>Neue Hackordnung 2005</strong><br>Durch eine Regeländerung endete die Ferrari-Dominanz im Jahr 2005. Die mit Bridgestone bereiften Teams, zu denen die Scuderia gehörte, hatten keine Chance gegen die auf Michelin-Pneus fahrende Konkurrenz. So sicherte sich ein junger Spanier namens Fernando Alonso im Renault seinen ersten WM-Titel.
Neue Hackordnung 2005
Durch eine Regeländerung endete die Ferrari-Dominanz im Jahr 2005. Die mit Bridgestone bereiften Teams, zu denen die Scuderia gehörte, hatten keine Chance gegen die auf Michelin-Pneus fahrende Konkurrenz. So sicherte sich ein junger Spanier namens Fernando Alonso im Renault seinen ersten WM-Titel.
© 2005 Getty Images
<strong>Schumi zieht Schlussstrich und verkündet Karriereende</strong><br>Im Jahr 2006 war Ferrari wieder konkurrenzfähig, Schumacher konnte mit Alonso um den WM-Titel kämpfen. Dennoch entschloss sich "Schumi" bereits während der Saison, am Jahresende seine Karriere zu beenden. Auf einer emotionalen PK nach dem Ferrari-Heimrennen in Monza gab er seine Entscheidung bekannt.
Schumi zieht Schlussstrich und verkündet Karriereende
Im Jahr 2006 war Ferrari wieder konkurrenzfähig, Schumacher konnte mit Alonso um den WM-Titel kämpfen. Dennoch entschloss sich "Schumi" bereits während der Saison, am Jahresende seine Karriere zu beenden. Auf einer emotionalen PK nach dem Ferrari-Heimrennen in Monza gab er seine Entscheidung bekannt.
© 2006 Getty Images
<strong>Motorschaden beendet WM-Träume</strong><br>Der goldene Abschluss mit dem achten WM-Titel blieb Schumacher verwehrt, ein Motorschaden in Führung liegend beim vorletzten Saisonrennen in Japan beendete alle Träume.
Motorschaden beendet WM-Träume
Der goldene Abschluss mit dem achten WM-Titel blieb Schumacher verwehrt, ein Motorschaden in Führung liegend beim vorletzten Saisonrennen in Japan beendete alle Träume.
© imago images/Motorsport Images
<strong>Letztes Rennen für Ferrari</strong><br>Auch bei seinem letzten Rennen für Ferrari in Brasilien suchte Schumacher der Defektteufel heim, dieses Mal im Qualifying. Im Rennen folgte ein Plattfuß, der ihn zwischenzeitlich ans Ende des Feldes spülte. Mit einer letzten Aufholjagd in Rot überquerte er die Ziellinie als Vierter.
Letztes Rennen für Ferrari
Auch bei seinem letzten Rennen für Ferrari in Brasilien suchte Schumacher der Defektteufel heim, dieses Mal im Qualifying. Im Rennen folgte ein Plattfuß, der ihn zwischenzeitlich ans Ende des Feldes spülte. Mit einer letzten Aufholjagd in Rot überquerte er die Ziellinie als Vierter.
© 2006 Getty Images
<strong>Sensationelle Comeback-Ankündigung mit Mercedes</strong><br>Ende 2009 folgte dann die Sensation: Schumacher kehrt in die Formel 1 zurück! Ab 2010 sollte er als sportliches Aushängeschild das neue Werksteam von Mercedes anführen. Bei seinem Comeback in Bahrain war Schumacher bereits 41 Jahre alt.
Sensationelle Comeback-Ankündigung mit Mercedes
Ende 2009 folgte dann die Sensation: Schumacher kehrt in die Formel 1 zurück! Ab 2010 sollte er als sportliches Aushängeschild das neue Werksteam von Mercedes anführen. Bei seinem Comeback in Bahrain war Schumacher bereits 41 Jahre alt.
© 2009 Mercedes GP
<strong>Alte Erfolge außer Reichweite</strong><br>An seine Glanzzeiten konnte Schumacher bei Mercedes nicht mehr anknüpfen, er leistete aber wichtige Aufbauarbeit und hatte damit seinen Anteil an jener Dominanz, die die Silberpfeile ab 2014 an den Tag legten.
Alte Erfolge außer Reichweite
An seine Glanzzeiten konnte Schumacher bei Mercedes nicht mehr anknüpfen, er leistete aber wichtige Aufbauarbeit und hatte damit seinen Anteil an jener Dominanz, die die Silberpfeile ab 2014 an den Tag legten.
© 2011 Getty Images
<strong>Letztes Podium in der Formel 1</strong><br>Im Jahr 2012 - sein endgültig letztes in der Formel 1 - konnte er noch einmal zwei Glanzlichter setzen. In Monaco fuhr Schumacher die schnellste Runde im Qualifying, die Pole Position blieb ihm aufgrund einer Strafe aber verwehrt. Beim Rennen in Valencia sicherte er sich als Dritter den 155. und letzten Podestplatz seiner Karriere.
Letztes Podium in der Formel 1
Im Jahr 2012 - sein endgültig letztes in der Formel 1 - konnte er noch einmal zwei Glanzlichter setzen. In Monaco fuhr Schumacher die schnellste Runde im Qualifying, die Pole Position blieb ihm aufgrund einer Strafe aber verwehrt. Beim Rennen in Valencia sicherte er sich als Dritter den 155. und letzten Podestplatz seiner Karriere.
© 2012 Getty Images
<strong>Letztes Rennen der Karriere</strong><br>Beim Saisonfinale 2012 in Brasilien fuhr Schumacher sein letztes Rennen und war in ganz geringem Maße auch an der WM-Entscheidung beteiligt, als er seinen Kumpel Sebastian Vettel bei dessen Aufholjagd nicht unnötig im Weg stand und ihn vorbeiließ. Der Rekordchampion selbst beendete seine Karriere mit einem siebten Platz.
Letztes Rennen der Karriere
Beim Saisonfinale 2012 in Brasilien fuhr Schumacher sein letztes Rennen und war in ganz geringem Maße auch an der WM-Entscheidung beteiligt, als er seinen Kumpel Sebastian Vettel bei dessen Aufholjagd nicht unnötig im Weg stand und ihn vorbeiließ. Der Rekordchampion selbst beendete seine Karriere mit einem siebten Platz.
© 2012 Getty Images
<strong>Michael Schumacher: Ein Streifzug durch seine Karriere</strong><br>Am 29. Dezember 2023 jährt sich der tragische Skiunfall von Michael Schumacher zum zehnten Mal. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand ist kaum etwas bekannt, die Familie schirmt das Formel-1-Idol komplett ab.
<strong>Michael Schumacher: Ein Streifzug durch seine Karriere</strong><br>In Erinnerung bleibt aber die sportliche Ausnahmestellung, die der Kerpener über Jahrzehnte in der Formel 1 eingenommen hat. Seine sieben WM-Titel sind bis heute Rekord (gemeinsam mit Lewis Hamilton), "Schumi" machte aus Deutschland ein Motorsportland. <em><strong>ran</strong></em> blickt auf die besonderen Momente seiner Karriere.
<strong>August 1991: Das Formel-1-Debüt</strong><br>Im August 1991 betrat der bis dato eher unbekannte Michael Schumacher die Formel-1-Bühne. In Nachwuchsserien und in der Sportwagen-WM hatte sich der damals 22-Jährige zwar bereits einen Namen gemacht, aber in der "Königsklasse" sah ihn eigentlich niemand. Schumacher sprang beim Rennstall Jordan für Bertrand Gachot ein ...
<strong>Platz sieben in der Quali, frühes Aus im Rennen</strong><br>... der eine Gefängnisstrafe absitzen musste. Schumacher versetzte die Fachwelt ins Staunen und fuhr im Qualifying sensationell auf den siebten Platz. Im Rennen kam aufgrund eines technischen Defekts zwar nach wenigen Hundert Metern das Aus, doch für Schumacher war es der Start in eine historische Karriere.
<strong>Wechsel zu Benetton</strong><br>Direkt im Anschluss an sein Debüt in Belgien schnappte sich Benetton den Deutschen - auch auf Intervention von Bernie Ecclestone, der den deutschen Markt stärken wollte. Beim italienischen Team um Flavio Briatore ersetzte er den Brasilianer Roberto Moreno. Gleich in seinen ersten drei Rennen fuhr Schumacher jeweils in die Punkte.
<strong>Erster Sieg im "Wohnzimmer" Spa</strong><br>Am Ort seines Debüts gewann Schumacher ein Jahr später sein allererstes Formel-1-Rennen. Bei wechselhaften Bedingungen schlug er der überlegenen Williams-Konkurrenz ein Schnippchen und fuhr dank einer perfekten Strategie zum Sieg. Am Ende des Jahres wurde er WM-Dritter.
<strong>Das schwarze Wochenende von Imola 1994</strong><br>1994 sollte es eigentlich zum Duell zwischen Schumacher und Ayrton Senna (l.) kommen, doch das tragische Wochenende in Imola, das zuerst Roland Ratzenberger und einen Tag später auch Senna das Leben kostete, veränderte alles. Der Deutsche gewann das Rennen, doch das spielte an diesem 1. Mai nur eine Nebenrolle.
<strong>Erster WM-Titel nach Kollision mit Hill</strong><br>Am Ende des Jahres kam es zum Duell um den Titel zwischen Schumacher und Sennas Teamkollegen Damon Hill. Eine Kollision beim letzten Rennen in Adelaide befördert beide ins Aus, weshalb der Kerpener den Titel einsacken kann. Doch es gab auch viele Stimmen, die Schumacher bei dem Unfall Absicht unterstellten.
<strong>Zweiter WM-Titel 1995</strong><br>Die Saison 1995 wurde für Schumacher und Benetton zu einem Solo-Lauf, der Rennstall gewann auch erstmals die Konstrukteurs-WM. Am Ende des Jahres hatte Schumacher 33 Punkte Vorsprung auf Hill - für einen Sieg gab es damals aber auch nur zehn.
<strong>Wechsel zu Ferrari und die Sternstunde von Barcelona</strong><br>Nach den zwei WM-Titeln folgte Schumacher dem Ruf des kriselnden Traditionsrennstalls Ferrari und nahm wichtige Leute wie Ross Brawn mit. Mit einem unterlegenen Auto konnte er im WM-Kampf gegen Williams nicht mithalten. Beim Regenrennen von Barcelona bewies er aber seine Ausnahmestellung, überrundete fast das gesamte Feld und gewann sein erstes Rennen in Rot.
<strong>Kollision mit Villeneuve - Disqualifikation von der WM-Wertung 1997<br></strong>1997 war Schumacher nah an seinem dritten WM-Titel und ging als Führender in das letzte Rennen in Jerez. Dort überholte sein Widersacher Jacques Villeneuve den Ferrari in der Schlussphase, Schumacher zog in den Williams rein und bugsierte sich damit selbst ins Aus. Schumacher wurde wegen der absichtlichen Kollision aus der WM-Wertung für 1997 gestrichen.
<strong>Beinbruch in Silverstone 1999</strong><br>Nach tiefgreifenden Regeländerungen war ab 1998 nicht mehr Williams der Hauptgegner, sondern McLaren. Im ersten Jahr war Ferrari chancenlos, 1999 aber lief es für Schumacher besser - bis zu einem Unfall in Silverstone. Er zog sich einen Beinbruch zu und fiel sechs Rennen aus. Damit waren seine WM-Träume dahin.
<strong>Erster WM-Titel mit Ferrari</strong><br>Im Jahr 2000 war es dann aber endlich so weit. Im vorletzten Saisonrennen in Suzuka machte Schumacher seinen ersten WM-Titel mit Ferrari perfekt, es war sein insgesamt dritter. Zudem holte er als erster Ferrari-Pilot seit Jody Scheckter 1979 die WM-Krone. Spätestens jetzt war Schumacher in den Olymp der Formel 1 aufgestiegen.
<strong>Pure Dominanz bis 2004</strong><br>In den Folgejahren dominierten Schumacher und Ferrari die Formel 1 quasi nach Belieben, in Deutschland wurden rote Perücken zum Markenzeichen unter den Motorsportfans. Bis einschließlich 2004 gingen alle Titel nach Maranello bzw. Kerpen. Die Konkurrenz konnte zwar vereinzelt dagegenhalten, über eine ganze Saison war sie aber chancenlos.
<strong>Neue Hackordnung 2005</strong><br>Durch eine Regeländerung endete die Ferrari-Dominanz im Jahr 2005. Die mit Bridgestone bereiften Teams, zu denen die Scuderia gehörte, hatten keine Chance gegen die auf Michelin-Pneus fahrende Konkurrenz. So sicherte sich ein junger Spanier namens Fernando Alonso im Renault seinen ersten WM-Titel.
<strong>Schumi zieht Schlussstrich und verkündet Karriereende</strong><br>Im Jahr 2006 war Ferrari wieder konkurrenzfähig, Schumacher konnte mit Alonso um den WM-Titel kämpfen. Dennoch entschloss sich "Schumi" bereits während der Saison, am Jahresende seine Karriere zu beenden. Auf einer emotionalen PK nach dem Ferrari-Heimrennen in Monza gab er seine Entscheidung bekannt.
<strong>Motorschaden beendet WM-Träume</strong><br>Der goldene Abschluss mit dem achten WM-Titel blieb Schumacher verwehrt, ein Motorschaden in Führung liegend beim vorletzten Saisonrennen in Japan beendete alle Träume.
<strong>Letztes Rennen für Ferrari</strong><br>Auch bei seinem letzten Rennen für Ferrari in Brasilien suchte Schumacher der Defektteufel heim, dieses Mal im Qualifying. Im Rennen folgte ein Plattfuß, der ihn zwischenzeitlich ans Ende des Feldes spülte. Mit einer letzten Aufholjagd in Rot überquerte er die Ziellinie als Vierter.
<strong>Sensationelle Comeback-Ankündigung mit Mercedes</strong><br>Ende 2009 folgte dann die Sensation: Schumacher kehrt in die Formel 1 zurück! Ab 2010 sollte er als sportliches Aushängeschild das neue Werksteam von Mercedes anführen. Bei seinem Comeback in Bahrain war Schumacher bereits 41 Jahre alt.
<strong>Alte Erfolge außer Reichweite</strong><br>An seine Glanzzeiten konnte Schumacher bei Mercedes nicht mehr anknüpfen, er leistete aber wichtige Aufbauarbeit und hatte damit seinen Anteil an jener Dominanz, die die Silberpfeile ab 2014 an den Tag legten.
<strong>Letztes Podium in der Formel 1</strong><br>Im Jahr 2012 - sein endgültig letztes in der Formel 1 - konnte er noch einmal zwei Glanzlichter setzen. In Monaco fuhr Schumacher die schnellste Runde im Qualifying, die Pole Position blieb ihm aufgrund einer Strafe aber verwehrt. Beim Rennen in Valencia sicherte er sich als Dritter den 155. und letzten Podestplatz seiner Karriere.
<strong>Letztes Rennen der Karriere</strong><br>Beim Saisonfinale 2012 in Brasilien fuhr Schumacher sein letztes Rennen und war in ganz geringem Maße auch an der WM-Entscheidung beteiligt, als er seinen Kumpel Sebastian Vettel bei dessen Aufholjagd nicht unnötig im Weg stand und ihn vorbeiließ. Der Rekordchampion selbst beendete seine Karriere mit einem siebten Platz.
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  • 10.06.2024
  • 13:33 Uhr

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