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Formel 1

Formel 1: Nach 945 Tagen -  Hamilton gewinnt irres Heimrennen in Silverstone

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Der König von Silverstone triumphiert im Reifen-wechsel-dich Spiel: Formel-1-Rekordweltmeister Sir Lewis Hamilton hat seine Durststrecke nach schier endlosen 945 Tagen beendet und ausgerechnet bei seinem Heimrennen wieder das oberste Treppchen erklommen.

Der Mercedes-Star siegte beim von mehreren Regenschauern geprägten Großen Preis von Großbritannien vor Weltmeister Max Verstappen (Red Bull/Niederlande) und seinem Landsmann Lando Norris im McLaren.

Während Hamilton nach 57 Rennen ohne Sieg zum 104. Mal in der Formel 1 triumphierte und in seiner bislang frustrierenden letzten Saison für Mercedes endlich ein Glanzlicht setzte, baute Verstappen seinen Vorsprung in der WM auf Norris auf 83 Punkte aus.

Der Emmericher Nico Hülkenberg erreichte im Haas den starken sechsten Rang, damit wiederholte der Routinier sein Ergebnis aus der Vorwoche in Österreich.

"Max hat eine gute Chance, er ist auf die Bedingungen vorbereitet und in einer starken Position", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner kurz vor dem Start bei "Sky".

Verstappen hatte am Samstag im Qualifying seinen Unterboden bei einem Ausritt erheblich beschädigt - und mit einem schwer lenkbaren Rennwagen trotzdem noch Startplatz vier erreicht. Nach wenigen Kurven im Rennen war Verstappen mit repariertem Auto bereits Dritter, weil er einen kleinen Fehler von Norris ausnutzte.

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Reifenprobleme bei Verstappen

Der Blick der Rennstrategen ging in der frühen Rennphase fast genauso oft Richtung Himmel wie auf die Strecke. Allen war klar: Wenn der Regen kommt, entscheidet sich das Rennen.

Nach einem Viertel des Grand Prix bekam Verstappen Probleme mit den Reifen. Sein Kumpel Norris, mit dem er sich nach der Kollision von Spielberg vor einer Woche schnell ausgesprochen hatte, zog locker vorbei.

Das Wichtigste zur Formel 1 in Kürze

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Wenig später war auch Norris' McLaren-Teamkollege Oscar Piastri für den Niederländer nicht mehr zu halten. An der Spitze überholte Hamilton unter lautem Jubel in Runde 18 seinen Teamkollegen George Russell, während die ersten der hartgesottenen englischen Fans ihre Regencapes überzogen.

Teile der Strecke waren nun nass, die McLaren und Mercedes lieferten sich wilde Duelle, in der 20. Runde lagen plötzlich Norris und Oscar Piastri vor Hamilton und Russell. Wer früh auf Intermediates gewechselt war, wie Verstappens glückloser Teamkollege Sergio Perez, hatte sich allerdings verzockt, schnell war der Traditionskurs wieder trocken.

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Rekordsieg für Hamilton in Silverstone

Erst zur Rennmitte setzte etwas stärkerer Regen ein, Verstappen wechselte als erster der Top fünf auf Intermediates und war wieder mitten im Kampf um den Sieg.

Formel 1 - Gewinner und Verlierer in Kanada: Sergio Perez gibt Rätsel auf

<strong>Formel 1: Gewinner und Verlierer des Rennens in Kanada</strong><br>Das neunte Saisonrennen der Formel 1 in Kanada hatte einen altbekannten Sieger. Doch es gab deutlich mehr Gewinner. Aber auch ein paar Verlierer. ran zeigt sie alle.
Formel 1: Gewinner und Verlierer des Rennens in Kanada
Das neunte Saisonrennen der Formel 1 in Kanada hatte einen altbekannten Sieger. Doch es gab deutlich mehr Gewinner. Aber auch ein paar Verlierer. ran zeigt sie alle.
© Sports Press Photo
<strong>Max Verstappen (Gewinner)</strong><br>Mal wieder ein Sieg für Max Verstappen, der sechste im neunten Rennen, das übliche Bild also? Von wegen! Die grundsätzliche Red-Bull-Dominanz ist zum Großteil vorüber, die Konkurrenz macht Druck auf den Weltmeister. Umso beeindruckender, wenn der Niederländer weiter unbeeindruckt seine Rennen gewinnt.
Max Verstappen (Gewinner)
Mal wieder ein Sieg für Max Verstappen, der sechste im neunten Rennen, das übliche Bild also? Von wegen! Die grundsätzliche Red-Bull-Dominanz ist zum Großteil vorüber, die Konkurrenz macht Druck auf den Weltmeister. Umso beeindruckender, wenn der Niederländer weiter unbeeindruckt seine Rennen gewinnt.
© 2024 Getty Images
<strong>McLaren (Gewinner)</strong><br>Der Traditionsrennstall bestätigt den Eindruck, dass das Auto im Moment überall gut funktioniert. Es bestätigt sich auch, dass sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri verlässlich auf Topniveau agieren. Wer weiß, was auf lange Sicht noch alles möglich ist? Die Aussichten stimmen durchaus heiter.
McLaren (Gewinner)
Der Traditionsrennstall bestätigt den Eindruck, dass das Auto im Moment überall gut funktioniert. Es bestätigt sich auch, dass sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri verlässlich auf Topniveau agieren. Wer weiß, was auf lange Sicht noch alles möglich ist? Die Aussichten stimmen durchaus heiter.
© PanoramiC
<strong>Mercedes (Gewinner)</strong><br>Platz drei von George Russell ist das erste Podium der Saison, was über das Mercedes-Jahr schon alles aussagt. Doch die Ränge drei und vier (Lewis Hamilton) unterstreichen einen gewissen Aufwärtstrend. Es sei toll, dass es nach vorne gehe, sagte Russell. Noch toller wäre es für die Silberpfeile, wenn es so weitergeht.
Mercedes (Gewinner)
Platz drei von George Russell ist das erste Podium der Saison, was über das Mercedes-Jahr schon alles aussagt. Doch die Ränge drei und vier (Lewis Hamilton) unterstreichen einen gewissen Aufwärtstrend. Es sei toll, dass es nach vorne gehe, sagte Russell. Noch toller wäre es für die Silberpfeile, wenn es so weitergeht.
© 2024 Getty Images
<strong>Daniel Ricciardo (Gewinner)</strong><br>Der "Honey Badger" hat sein Lachen nicht verloren. In Montreal hatte er endlich mal wieder einen Grund dazu. Nachdem die Kritik an ihm zuletzt immer lauter wurde und viele glauben, dass er seine letzten F1-Monate absolviert, schlug er mit einem guten achten Platz zurück. Diese Tendenz muss er aber zwingend bestätigen.
Daniel Ricciardo (Gewinner)
Der "Honey Badger" hat sein Lachen nicht verloren. In Montreal hatte er endlich mal wieder einen Grund dazu. Nachdem die Kritik an ihm zuletzt immer lauter wurde und viele glauben, dass er seine letzten F1-Monate absolviert, schlug er mit einem guten achten Platz zurück. Diese Tendenz muss er aber zwingend bestätigen.
© 2024 Getty Images
<strong>Fans (Gewinner)</strong><br>Max Verstappen, Lando Norris und George Russell hatten in dem unterhaltsamen Rennen in Montreal die Chance auf den Sieg. Und eigentlich ist Ferrari ja auch noch da. Womöglich bald auch wieder Aston Martin. Was zeigt: Die Formel 1 bleibt spannend. Alles sieht nach einem packenden Titelkampf aus. Und das wurde auch Zeit.
Fans (Gewinner)
Max Verstappen, Lando Norris und George Russell hatten in dem unterhaltsamen Rennen in Montreal die Chance auf den Sieg. Und eigentlich ist Ferrari ja auch noch da. Womöglich bald auch wieder Aston Martin. Was zeigt: Die Formel 1 bleibt spannend. Alles sieht nach einem packenden Titelkampf aus. Und das wurde auch Zeit.
© PanoramiC
<strong>Sergio Perez (Verlierer)</strong><br>Der Mexikaner ist vor Montreal mit einer Vertragsverlängerung belohnt worden. Und bewies im Anschluss, warum genau das für viel Kritik sorgte. Er erlebte ein Wochenende zum Vergessen, ging leer aus und gibt seinem Team Rätsel auf. Perez sucht seine Form, selbst der neue Vertrag sorgt nicht für positive Impulse. So bleibt Verstappen der Red-Bull-Alleinunterhalter.
Sergio Perez (Verlierer)
Der Mexikaner ist vor Montreal mit einer Vertragsverlängerung belohnt worden. Und bewies im Anschluss, warum genau das für viel Kritik sorgte. Er erlebte ein Wochenende zum Vergessen, ging leer aus und gibt seinem Team Rätsel auf. Perez sucht seine Form, selbst der neue Vertrag sorgt nicht für positive Impulse. So bleibt Verstappen der Red-Bull-Alleinunterhalter.
© 2024 Getty Images
<strong>Logan Sargeant (Verlierer)</strong><br>Noch ein Sorgenkind. Zuletzt wurde er von seinem Teamchef bereits öffentlich angezählt, in Kanada sorgte er mal wieder für Schrott und lange Gesichter. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Tage bei Williams gezählt sind, wächst mit jedem Rennen.
Logan Sargeant (Verlierer)
Noch ein Sorgenkind. Zuletzt wurde er von seinem Teamchef bereits öffentlich angezählt, in Kanada sorgte er mal wieder für Schrott und lange Gesichter. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Tage bei Williams gezählt sind, wächst mit jedem Rennen.
© ZUMA Press Wire
<strong>Ferrari (Verlierer)</strong><br>Typisch Ferrari! In Monaco noch hochgejubelt, geht in Kanada so ziemlich alles schief. Einem verpatzten Qualifying lassen die Roten ein verkorkstes Rennen folgen, traditionell natürlich mit beiden Piloten. Dazu blamierte man sich mal wieder mit der Strategie. Keine Punkte in Montreal: Titelkampf geht definitiv anders.
Ferrari (Verlierer)
Typisch Ferrari! In Monaco noch hochgejubelt, geht in Kanada so ziemlich alles schief. Einem verpatzten Qualifying lassen die Roten ein verkorkstes Rennen folgen, traditionell natürlich mit beiden Piloten. Dazu blamierte man sich mal wieder mit der Strategie. Keine Punkte in Montreal: Titelkampf geht definitiv anders.
© 2024 Getty Images
<strong>Alpine (Verlierer)</strong><br>Nach dem Wirbel der vergangenen beiden Wochen um Esteban Ocon konnte Alpine sportlich die Wogen etwas glätten mit den Plätzen neun und zehn. Doch ohne Ärger geht es bei den Franzosen nicht. Mit einer seltsamen Stallorder schaffte es Alpine, ein gutes Resultat negativ zu färben. Und die Verantwortlichen beweisen, dass sie nicht aus den Fehlern lernen.
Alpine (Verlierer)
Nach dem Wirbel der vergangenen beiden Wochen um Esteban Ocon konnte Alpine sportlich die Wogen etwas glätten mit den Plätzen neun und zehn. Doch ohne Ärger geht es bei den Franzosen nicht. Mit einer seltsamen Stallorder schaffte es Alpine, ein gutes Resultat negativ zu färben. Und die Verantwortlichen beweisen, dass sie nicht aus den Fehlern lernen.
© 2024 Getty Images
<strong>Sauber/Stake F1 (Verlierer)</strong><br>Es gibt Gründe, warum Audi offenbar so große Probleme hat, einen Topfahrer zu verpflichten. Zwei sind es: die beiden Autos von Valtteri Bottas und Guanyu Zhou. Denn wieder einmal war das Duo chancenlos. Es ist ein trauriger Anblick, der Fahrer wie Carlos Sainz offenbar abschreckt.
Sauber/Stake F1 (Verlierer)
Es gibt Gründe, warum Audi offenbar so große Probleme hat, einen Topfahrer zu verpflichten. Zwei sind es: die beiden Autos von Valtteri Bottas und Guanyu Zhou. Denn wieder einmal war das Duo chancenlos. Es ist ein trauriger Anblick, der Fahrer wie Carlos Sainz offenbar abschreckt.
© USA TODAY Network
<strong>Formel 1: Gewinner und Verlierer des Rennens in Kanada</strong><br>Das neunte Saisonrennen der Formel 1 in Kanada hatte einen altbekannten Sieger. Doch es gab deutlich mehr Gewinner. Aber auch ein paar Verlierer. ran zeigt sie alle.
<strong>Max Verstappen (Gewinner)</strong><br>Mal wieder ein Sieg für Max Verstappen, der sechste im neunten Rennen, das übliche Bild also? Von wegen! Die grundsätzliche Red-Bull-Dominanz ist zum Großteil vorüber, die Konkurrenz macht Druck auf den Weltmeister. Umso beeindruckender, wenn der Niederländer weiter unbeeindruckt seine Rennen gewinnt.
<strong>McLaren (Gewinner)</strong><br>Der Traditionsrennstall bestätigt den Eindruck, dass das Auto im Moment überall gut funktioniert. Es bestätigt sich auch, dass sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri verlässlich auf Topniveau agieren. Wer weiß, was auf lange Sicht noch alles möglich ist? Die Aussichten stimmen durchaus heiter.
<strong>Mercedes (Gewinner)</strong><br>Platz drei von George Russell ist das erste Podium der Saison, was über das Mercedes-Jahr schon alles aussagt. Doch die Ränge drei und vier (Lewis Hamilton) unterstreichen einen gewissen Aufwärtstrend. Es sei toll, dass es nach vorne gehe, sagte Russell. Noch toller wäre es für die Silberpfeile, wenn es so weitergeht.
<strong>Daniel Ricciardo (Gewinner)</strong><br>Der "Honey Badger" hat sein Lachen nicht verloren. In Montreal hatte er endlich mal wieder einen Grund dazu. Nachdem die Kritik an ihm zuletzt immer lauter wurde und viele glauben, dass er seine letzten F1-Monate absolviert, schlug er mit einem guten achten Platz zurück. Diese Tendenz muss er aber zwingend bestätigen.
<strong>Fans (Gewinner)</strong><br>Max Verstappen, Lando Norris und George Russell hatten in dem unterhaltsamen Rennen in Montreal die Chance auf den Sieg. Und eigentlich ist Ferrari ja auch noch da. Womöglich bald auch wieder Aston Martin. Was zeigt: Die Formel 1 bleibt spannend. Alles sieht nach einem packenden Titelkampf aus. Und das wurde auch Zeit.
<strong>Sergio Perez (Verlierer)</strong><br>Der Mexikaner ist vor Montreal mit einer Vertragsverlängerung belohnt worden. Und bewies im Anschluss, warum genau das für viel Kritik sorgte. Er erlebte ein Wochenende zum Vergessen, ging leer aus und gibt seinem Team Rätsel auf. Perez sucht seine Form, selbst der neue Vertrag sorgt nicht für positive Impulse. So bleibt Verstappen der Red-Bull-Alleinunterhalter.
<strong>Logan Sargeant (Verlierer)</strong><br>Noch ein Sorgenkind. Zuletzt wurde er von seinem Teamchef bereits öffentlich angezählt, in Kanada sorgte er mal wieder für Schrott und lange Gesichter. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Tage bei Williams gezählt sind, wächst mit jedem Rennen.
<strong>Ferrari (Verlierer)</strong><br>Typisch Ferrari! In Monaco noch hochgejubelt, geht in Kanada so ziemlich alles schief. Einem verpatzten Qualifying lassen die Roten ein verkorkstes Rennen folgen, traditionell natürlich mit beiden Piloten. Dazu blamierte man sich mal wieder mit der Strategie. Keine Punkte in Montreal: Titelkampf geht definitiv anders.
<strong>Alpine (Verlierer)</strong><br>Nach dem Wirbel der vergangenen beiden Wochen um Esteban Ocon konnte Alpine sportlich die Wogen etwas glätten mit den Plätzen neun und zehn. Doch ohne Ärger geht es bei den Franzosen nicht. Mit einer seltsamen Stallorder schaffte es Alpine, ein gutes Resultat negativ zu färben. Und die Verantwortlichen beweisen, dass sie nicht aus den Fehlern lernen.
<strong>Sauber/Stake F1 (Verlierer)</strong><br>Es gibt Gründe, warum Audi offenbar so große Probleme hat, einen Topfahrer zu verpflichten. Zwei sind es: die beiden Autos von Valtteri Bottas und Guanyu Zhou. Denn wieder einmal war das Duo chancenlos. Es ist ein trauriger Anblick, der Fahrer wie Carlos Sainz offenbar abschreckt.

Während Österreich-Sieger Russell in der 34. von 56 Runden seinen Mercedes wegen eines Problems im Kühlsystem abstellen musste und sich aus dem Kampf um den Sieg verabschiedete, suchten Hamilton und Verstappen die Entscheidung: Bei wieder abtrocknender Strecke wechselten sie früher als Spitzenreiter Norris zurück auf Slicks.

Hamilton kehrte als Führender auf die Strecke zurück und verteidigte den Spitzenplatz. Zum neunten Mal triumphierte der 39-Jährige in Silverstone, wo er damit häufiger gewann als jeder Fahrer auf einem Formel-1-Kurs.

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