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Formel 1 - Marko: "Einflussnahme" auf Rennleiter per Funk muss aufhören

  • Aktualisiert: 04.01.2022
  • 19:23 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Motorsport Images
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Nach Toto Wolff fordert jetzt auch Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko, dass die "Einflussnahme" auf Rennleiter per Funk aufhören müsse. Er wünscht sich ein Modell, wie es auch im Fußball praktiziert wird.

München - Ungewohnte Einigkeit zwischen Toto Wolff und Helmut Marko: Nachdem zuletzt bereits der Mercedes-Teamchef forderte, den Funkverkehr zwischen Teams und Rennleitung in der Formel 1 in Zukunft wieder einzuschränken, erklärte nun auch Red Bulls Motorsportkonsulent bei "ServusTV', dass das "auf alle Fälle sein" müsse.

"Da muss einer klaren Kopfes ohne Einflussnahme entscheiden können", erklärte Marko im Hinblick auf Rennleiter Michael Masi. Das sei aber nicht möglich, wenn die Teammanager permanent mit ihm sprechen würden. "Die reden ja ununterbrochen. Das gehört abgeschirmt. Da soll einer diese [Nachrichten] aufnehmen und weitergeben", forderte Marko.

Neben den Teammanagern waren zuletzt zudem auch immer wieder die Teamchefs am Funk mit Masi zu hören. "Uns wurde die Möglichkeit gegeben, direkt mit dem Rennleiter zu sprechen. Und weil wir so hart für die Interessen unserer Teams gekämpft haben, sind wir alle zu weit gegangen", erklärte Wolff dazu jüngst.

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Funkverkehr sorgte für Kontroversen

Marko sieht es ähnlich und erklärte: "Ich glaube, dann hätte es all diese Zwischenfälle, die ja sowohl uns, wie wir meinen hauptsächlich, aber auch Mercedes und andere immer wieder in unterschiedlicher Weise getroffen haben, [nicht gegeben]." Denn häufig sorgte der Funkverkehr in der Saison 2021 für zusätzliche Kontroversen.

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Marko erklärt, dass es in der Formel 1 "so wie im Fußball" sein müsse. "Da gibt's die Videoanalyse", erinnerte der Österreicher. Der entscheidende Unterschied: Die Videoschiedsrichter beim Fußball stehen lediglich mit dem Hauptschiedsrichter über Funk in Kontakt. Trainer und Spieler haben keine Möglichkeit, mit ihnen zu sprechen.

Ein solches Szenario wäre für Marko auch in der Formel 1 wünschenswert. Und die Chancen stehen nicht schlecht, denn Ross Brawn erklärte unmittelbar nach dem kontroversen Saisonfinale 2021 bereits, dass der Funkverkehr zwischen Teams und Rennleitung in der neuen Saison in der Tat eingeschränkt werden solle.

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