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Formel 1

Lewis Hamilton wettert wegen Formel 1 im Pay-TV: "Macht keinen Unterschied, was ich sage"

  • Aktualisiert: 14.06.2021
  • 14:54 Uhr
  • ran.de
Article Image Media
© Getty
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Mehr und mehr verschwindet die Formel 1 im Pay-TV. Weltmeister Lewis Hamilton macht diese Entwicklung sehr unglücklich. Und doch weiß der Brite, dass er selbst nichts dagegen unternehmen kann.

München - Was die Übertragung der Formel 1 angeht, gibt es weltweit einen klaren Trend. In mehr und mehr Nationen verschwindet die Königsklasse des Motorsports hinter einer Paywall - so auch in Deutschland.

Seit dieser Saison sind die Rennwochenenden hierzulande live nur noch bei "Sky" zu sehen - mit Ausnahme von vier einzelnen Rennen bei "RTL". Eine Entwicklung, die Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton alles andere als willkommen heißt.

"Ich denke, es ist Teil des Geschäfts", erklärt der Brite: "Ich bin damit aufgewachsen, die Rennen live im Free-TV zu sehen, was eine Menge Fans anlockte. Ich erinnere mich, dass früher in Spanien jeden Nachmittag um 14 Uhr vier bis sechs Millionen Menschen eingeschaltet haben. Das war ziemlich beeindruckend." 

Doch die Zeiten haben sich geändert.

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Formel 1 muss noch viel tun

"Es scheint eine Tendenz zu geben, dass man für das, was man im TV sehen will, bezahlen muss. Man muss für 'Netflix' bezahlen, man muss für alles bezahlen, was man sehen will. Das ist also ein Übergang. Die Welt hat sich in dieser Hinsicht verändert", betont Hamilton.

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Die Sportler selbst können seiner Meinung nach nicht allzu viel dagegen tun: "Ich hoffe nur, dass die Leute dem Sport weiterhin treu bleiben und ihn in den sozialen Medien verfolgen, denn die Zahlen in den sozialen Medien steigen massiv an."

Vor allem weil die Königsklasse nun in vielen Nationen nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen ist, haben die Macher nach Meinung des Mercedes-Stars noch eine Menge Arbeit vor sich.

"Ich denke, dass die Formel 1 und alle anderen hier einen guten Job machen, um den Sport für die Fans zu öffnen, und ich persönlich glaube, dass es da noch viel zu tun gibt und wir weiter in diese Richtung arbeiten müssen, um den Fans den Sport näherzubringen, wenn er im Fernsehen im Pay-per-View zu sehen sein wird", mutmaßt Hamilton.

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Hamilton von Wandlung nicht begeistert

Dabei kann sich die Königsklasse nach Meinung des 36-Jährigen am Fußball orientieren. "So ziemlich alle Spiele der Champions League sind in Spanien auch im Pay-per-View verfügbar, also sehe ich darin keinen großen Nachteil oder ein Problem", so Hamilton.

Begeistert ist er deswegen aber trotzdem nicht. "Es gibt nicht wirklich viel, was ich sagen kann, das die Situation verändern würde. Aber wenn ich zum Beispiel daran denke, wie ich aufgewachsen bin: Wir lebten in einer Einzimmerwohnung und konnten uns kein 'Sky' leisten", erinnert sich der siebenmalige Champion an seine Kindheit zurück.

Deshalb stellt er klar: "Ich verstehe also die Leute, die sich kein Bezahlfernsehen wie 'Sky' oder was auch immer leisten können. Aber das ist der Lauf der Welt heute und wir können nicht viel dagegen tun."

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