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Mick Schumacher: "Habe das Gefühl, dass ich einen guten Job gemacht habe"

  • Aktualisiert: 17.11.2022
  • 14:55 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Motorsport Images
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Auch wenn Mick Schumachers Formel-1-Traum erst einmal ausgeträumt ist, bleibt der Deutsche kämpferisch - Mit sich und seiner Leistung bei Haas ist er im Reinen

Am Donnerstag vor dem letzten Formel-1-Grand-Prix der Saison 2022 machte Haas offiziell, was viele schon ahnten: Der Rennstall verlängert den Vertrag mit Mick Schumacher nicht, womit der Deutsche nach nur zwei Jahren in der Königsklasse in eine vorerst ungewisse Zukunft blickt.

Er selbst wurde erst am Tag zuvor, also am Mittwoch, darüber unterrichtet: "Ja, es war natürlich gestern der Moment, wo es reell wurde. Ich habe bis dahin natürlich alles gegeben, weiter gekämpft und immer mein versucht mein Bestes überall zu geben."

"Dementsprechend natürlich enttäuschend, aber auf der anderen Seite weiß ich, dass ich mein Bestes gegeben habe und das zählt", sagt Schumacher. "Ich habe das Gefühl, dass ich bis hierhin einen guten Job gemacht habe. Andererseits hat sich das Team entschieden, diesen Weg zu gehen, und das muss ich akzeptieren."

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War Erfahrung der größte Faktor?

Seinen Platz im Haas-Team wird Nico Hülkenberg übernehmen, der als Vollzeitfahrer ins Formel-1-Paddock zurückkehrt, nachdem er zuletzt als Reservefahrer fungierte.

Angesprochen auf die Gründe, die ihm Teamchef Günther Steiner für die Trennung nach zwei Jahren nannte, sagt Schumacher: "Es sind im Endeffekt die Gründe, die er in den Interviews genannt hatte. Ich glaube, der größte Faktor ist Erfahrung."

Dabei ist 23-Jährige überzeugt, dass man auch gemeinsam hätte weiter wachsen können. Denn seine eigene Entwicklung bei Haas schätzt Schumacher durchaus positiv ein. "Wir hatten mit Sicherheit unsere Höhen und Tiefen, aber ich denke, der allgemeine Trend zeigte immer nach oben. Das ist, was wichtig ist."

Schumacher ist mit sich im Reinen

"Es ist erst mein zweites Jahr in der Formel 1. Ich weiß nicht, ob man das vergangene Jahr überhaupt zählen kann. Es war ein hartes Jahr, wir fuhren nur hinterher. Es war etwas, an das mich gewöhnen musste, im Mittelfeld zu kämpfen. Ich denke, im Laufe des Jahres haben wir genau das getan", urteilt der Deutsche.

Zwar räumt er ein: "Natürlich hätten wir gerne mehr Punkte auf dem Konto am Ende dieses Jahres gehabt, aber es ist so gekommen, wie es gekommen ist. Das ist Teil des Lebens."

"Ich weiß, dass wir speziell am Anfang des Jahres viele Punkte haben liegenlassen, auch von meiner Seite aus. Aber wir haben, wie gesagt, stetig weitergekämpft, haben unser Bestes gegeben und das ist wirklich das, was am Ende dieses Jahres für mich gezählt hat."

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Kämpferisches Statement auf Twitter

Mit dieser Grundhaltung blickt der scheidende Formel-1-Pilot nun auch in die Zukunft. Denn das Ziel ist klar: in die Startaufstellung zurückzukehren. Das unterstrich Schumacher auch in einem Statement auf Twitter, das er mit der Abkürzung PWT beendete: Prove them wrong - beweise, dass sie falsch liegen.

"PTW ist eigentlich das, was ich schon das ganze Jahr über gesagt habe. Und ich fühlte mich auch jetzt danach", erklärt Schumacher die Bedeutung der drei Buchstaben, "denn natürlich möchte ich jedem, der nicht an mich glaubt, das Gegenteil beweisen."

"Ich weiß, was ich kann, und ich habe das in den Juniorklassen unter Beweis gestellt. Ich sehe keinen Grund, warum mir das nicht auch in der Formel 1 gelingen sollte."

Zuspruch erhält er von zahlreichen Fans, die sein Posting tausendfach likten. "Es ist natürlich schön zu wissen, dass Support überall vorhanden ist. Ich habe es öfter betont, ich liebe diesen Sport. wie viele in den Kommentaren gesagt haben: 'We come back stronger.' Und das werden wir auch machen", verspricht er.

Für den Moment stehen die Zeichen aber auf Abschied - vor allem von seiner Crew bei Haas. "Ich muss mir noch anschauen, was ich Spezielles machen kann, weil die waren natürlich mega das ganze Jahr. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen und da will ich mich dann auch in der richtigen Art und Weise bedanken."


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