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Motorproblem sorgt für großen Rückschlag: Max Verstappen nur Zehnter!

  • Aktualisiert: 30.07.2022
  • 18:40 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Motorsport Images
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Max Verstappen ist im Qualifying von Ungarn nur Zehnter geworden: Ein Verbremser und ein Motorproblem kosten ihn eine bessere Platzierung - Problem schnell lösbar?

Die WM-Führenden um Max Verstappen und Red Bull mussten beim Formel-1-Qualifying von Ungarn eine herbe Niederlage einstecken. Nachdem die Bullen bereits Sergio Perez in Q2 verloren hatten, kam auch Weltmeister Verstappen in Q3 nicht über den letzten Platz hinaus, sodass er das Rennen am Hungaroring am Sonntag nur von Platz zehn aus angehen wird.

Der Niederländer hatte sich seinen ersten Run schon mit einem Verbremser in der zweiten Kurve ruiniert und ging nur als Siebter in den entscheidenden Versuch. Doch dort konnte er sich nicht verbessern, weil es Probleme mit seinem Motor gab. "Ich hatte einfach keine Power", sagt er. "Der Motor ist gelaufen, aber es kam nichts an. Das ist natürlich schmerzhaft."

Red Bull hatte laut Teamchef Christian Horner "noch versucht, ein paar Sensoren zurückzusetzen, um das zu beheben, aber leider hat es nicht geklappt". Wo genau das Problem lag, verrät Red Bull nicht, doch Motorsportkonsulent Helmut Marko sagt bei 'Sky': "Wir glauben zu wissen, was es ist und der Tausch dieses Teils ist ohne Strafe möglich."

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Verbremser in der ersten Runde

Weil alle anderen Fahrer hinter ihm im letzten Run noch einmal zulegen konnten, fiel Verstappen noch vom siebten auf den zehnten Rang zurück. Dass er so weit hinten startet, hat er sich mit seinem Fehler in der ersten Runde auch teilweise selbst zuzuschreiben.

"Meine Räder haben in Kurve 2 blockiert, ich hatte vorne einfach keinen Grip", sagt Verstappen. "Vielleicht war die Outlap ein wenig langsam", rätselt er. "Aber normalerweise passt dann dein zweiter Versuch und du hast eine weitere Chance, aber die Runde konnten wir leider nicht machen."

Das ist aus Red-Bull-Sicht ziemlich bitter, denn gerade in Ungarn ist Überholen schwierig, sodass man eine gute Startposition braucht. "Singapur, Monte Carlo und hier, das sind die drei Kurse, wo du dir sowas nicht wünschst", ärgert sich Marko.

Deutlich besseres Gefühl als Freitag

Die Frage ist, was für Verstappen ohne die Probleme möglich gewesen wäre. "Ich weiß nicht", sagt Horner bei 'Sky'. "Theoretisch wäre er mindestens Vierter gewesen, und die Strecke ist besser geworden", meint der Brite und glaubt: "Wir hätten zumindest eine Chance auf die erste Reihe gehabt. Aber zum Glück ist es heute passiert und nicht morgen."

Verstappen sagt, dass er sich bis dahin eigentlich gut gefühlt habe und von der Pace positiv überrascht war. "Die Jungs und Mädels in der Fabrik haben letzte Nacht eine Menge analysiert, weil wir überhaupt nicht zufrieden waren. Wir haben wirklich positive Veränderungen vorgenommen und das Auto war für mich deutlich besser zu fahren."

"Wir sahen sehr konkurrenzfähig aus, selbst in Q2 auf den gebrauchten Reifen waren wir immer sehr schnell", so der Niederländer weiter. "Ich habe mich auf Q3 gefreut, und dann hat die erste Runde nicht hingehauen. Ich wusste, dass die Pace im Auto ist, aber ich konnte es dann leider nicht zeigen."

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Mercedes hilft im WM-Kampf

Zumindest kann man sich bei Red Bull damit trösten, dass auch Hauptkonkurrent Ferrari die Poleposition verpasst hat, die überraschend an George Russell im Mercedes ging. "Ich war schon überrascht, das zu sehen", meint Verstappen. "Sie waren nah dran, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie in Q3 diesen Sprung machen. Das ist für mich natürlich gut."

"Aber", sagt er weiter, "sie müssen mir morgen einen Gefallen tun. Das ist wichtiger."

Von Platz zehn dürfte es für ihn schwierig werden, in den Kampf ganz vorne einzugreifen. Einen taktischen Motorwechsel schließt er aber aus: "Wir können trotzdem noch ein gutes Ergebnis haben", winkt er ab. "Man kann hier nur schwer überholen, aber alles kann passieren. Von Platz zehn ist es nicht wert, eine Strafe zu kassieren."


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