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Qualifying in Bahrain: Wolff gibt Mercedes-Konzept auf

  • Aktualisiert: 05.03.2023
  • 13:49 Uhr
  • SID
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© AFP/SID/GIUSEPPE CACACE
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Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat das Fahrzeugkonzept seines Rennstalls schon nach dem ersten Qualifying der Formel-1-Saison aufgegeben.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat das Fahrzeugkonzept seines Rennstalls schon nach dem ersten Qualifying der Formel-1-Saison aufgegeben. "Ich glaube nicht, dass dieses Paket auf Dauer konkurrenzfähig sein wird", sagte der Österreicher am Samstagabend in Bahrain und kündigte an: "Wir werden uns mit den Ingenieuren zusammensetzen, ganz ohne Dogmatismus, es gibt keine heiligen Kühe."

George Russell und Rekordweltmeister Lewis Hamilton hatten nur die Startplätze sechs und sieben für das Rennen am Sonntag (16.00 Uhr/Sky) erreicht. Die Red Bull und Ferrari sowie Ex-Weltmeister Fernando Alonso im starken Aston Martin setzten sich teils deutlich vor den Weltmeisterrennstall der Jahre 2014 bis 2021.

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Formel 1: Mercedes-Boss verliert die Geduld

Nach dem Fehlstart in die vergangene Saison, einer Steigerung zum Jahresende hin mit dem Sieg Russells in Brasilien will Wolff nicht noch einmal so viel Geduld aufbringen. "Wir sind einfach nicht gut genug, haben nicht genug Abtrieb. Wir müssen Lösungen finden, um das zu beheben", sagte er: "Wir starteten letztes Jahr mit sechs Zehnteln Rückstand und jetzt schon wieder."

Köpfe werden nicht rollen, beteuerte er: "Wir haben alle Zutaten, um erfolgreich zu sein. Es sind die Menschen und die Infrastruktur, die acht Meisterschaften in Folge gewonnen haben. Im vergangenen Jahr haben wir einen Fehler gemacht, von dem wir dachten, wir könnten ihn beheben, indem wir an diesem Konzept des Autos festhalten."

Mittel- und langfristig zeigte er sich aber überzeugt, einen Rennwagen bereitzustellen, "der Lewis eine achte WM beschert". Hamilton (38) hatte am Donnerstag erklärt, seinen am Jahresende auslaufenden Vertrag auch dann verlängern zu wollen, wenn sich der W14 nicht als titelreif herausstellen sollte. "Wir setzen uns zusammen, wenn wir bereit sind. Wir kriegen das schon hin", so der Brite.


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