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Formel 1 Motorsport

Schumacher zur Verstappen-Kritik: "Weiß nicht, was das soll"

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© AFP/SID/GABRIEL BOUYS

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher kann die Kritik des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen an den grundlegenden Regeländerungen der Rennserie nicht nachvollziehen. "Ich weiß nicht, was die Diskussion jetzt soll", sagte Schumacher in einer Sky-Presserunde: "Zu sagen: 'Es macht mir keinen Spaß, das ist nicht die Formel 1, die ich will', bringt ja nichts."

Verstappen hatte die Formel 1 Mitte Februar bei Testfahrten als "Formel E auf Steroiden" bezeichnet und öffentlich gar mit einem Ausstieg kokettiert. Die Boliden sind ab der kommenden Saison, die am 8. März in Australien beginnt, kleiner und leichter, der klassische Verbrennungsmotor liefert nur noch 50 Prozent der PS, die andere Hälfte kommt aus einer Batterie. Und diesen Elektro-Schub - inklusive eines Boost-Knopfs für Überholmanöver - müssen sich die Fahrer gut einteilen.

Schumacher findet es "schade, wenn die Fahrer jetzt schon so anfangen, obwohl noch kein Rennen gelaufen ist". Das würde auch die Fans verunsichern, wenn einer der Top-Fahrer so seinen Unmut äußere, so der 50-Jährige.

Besser auf die Veränderungen reagiert habe nach Meinung des Sky-Experten Mercedes-Pilot Kimi Antonelli. "Er hat eine unglaubliche Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte in der Formel 1 gemacht und er ist jemand, der sich offensichtlich auf neue Situationen, neue Rennstrecken, auch sehr gut einstellen kann." Das habe sein persönlicher Favorit auf den WM-Titel schon bewiesen.

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