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Verstappen genau wie die Fans: Echten RB19 noch nicht gesehen!

  • Aktualisiert: 04.02.2023
  • 15:15 Uhr
  • Motorsport-Total
Article Image Media
© Red Bull Content Pool
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Viele Fans beschweren sich darüber, dass sie Red Bulls RB19 bei der Präsentation nicht gesehen haben - und teilen dieses Schicksal mit Max Verstappen ...

Viele waren nach der Präsentation des "RB19" in New York enttäuscht. Denn gezeigt wurde ihnen kein 2023er-Auto, sondern lediglich ein RB18 aus 2022 mit neuer Lackierung. Allerdings können sich die Red-Bull-Fans damit trösten, dass sie nicht allein sind: Selbst Max Verstappen hat den echten RB19 bisher noch nicht gesehen!

Als wir in der Zoom-Medienrunde nach dem "Car-Launch" von ihm wissen wollten, wie anders der echte RB19, den er ja sicher in 3D-Modellen oder im Windkanal schon gesehen hat, aussieht, meinte Verstappen: "Ganz ehrlich: Ich hab's noch gar nicht gesehen!"

"Ich habe mir nur sagen lassen, wie viel Performance in Rundenzeit die Ingenieure gefunden haben, und wie das Fahrverhalten sein wird. Aber ich habe noch keine Bilder gesehen. Interessiert mich nicht die Bohne. Ich brauche nur ein schnelles Auto. Wie es aussieht, ist mir völlig egal", winkt der zweimalige Weltmeister ab.

Eine kleine Enttäuschung für viele Red-Bull-Fans, die während des Livestreams nach Nuancen gesucht hatten, in denen sich der vermeintliche RB19 vielleicht doch vom RB18 unterscheidet. Schließlich prangte auf der Videowall hinter dem gezeigten Auto in fetten Lettern der Schriftzug "RB19". Eine glatte Irreführung, finden viele.

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User beschweren sich auf Social Media

"Ihr hättet genauso gut einfach ein Foto vom letztjährigen Auto posten können", schreibt ein enttäuschter Fan auf Twitter, und ein anderer ist traurig: "Meine Enttäuschung ist nicht messbar und mein Tag ist ruiniert."

Teamchef Christian Horner hatte in seiner Medienrunde noch versucht, die Illusion aufrechtzuerhalten, dass es sich wenigstens in Teilen um ein neues Auto handle. Er räumte nur ein: "Das Auto, das wir heute gezeigt haben, wird in Bahrain natürlich ziemlich anders aussehen."

"Heute ging es darum, das Team und seine Ziele für das vor uns liegende Jahr, unsere Partner und die aufregende Partnerschaft mit Ford zu präsentieren. Und das noch dazu in den USA, zum ersten Mal für Red Bull Racing", sagt Horner.

Ein Geständnis, dass das, was Red Bull in New York gezeigt hat, ein umlackierter RB18 war, das kommt Horner nicht über die Lippen. Er windet sich um eine klare Wahrheit, wenn er andeutet: "Was wir heute gezeigt haben, ist natürlich nicht hundertprozentig das Auto, das in ein paar Wochen in Bahrain auf die Strecke gehen wird."

Und das ist übrigens, das sei zu seiner Verteidigung klargestellt, keineswegs ungewöhnlich. Formel-1-Teams wollen in der heißen Schlussphase der Entwicklung natürlich nicht der Konkurrenz ihre technischen Geheimnisse zeigen. Und Stardesigner Adrian Newey ist mit dem letzten Feinschliff im Windkanal wahrscheinlich noch nicht einmal fertig ...


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