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Formel 1

Verstappen kritisiert Red-Bull-Teamkollege Perez: "Bin immer alleine"

  • Aktualisiert: 12.05.2021
  • 16:07 Uhr
  • ran.de
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© Getty
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Beim Spanien-Grand-Prix erwischt Max Verstappen zwar den besseren Start, kann taktisch gegen das Silberpfeil-Duo aber nicht mithalten. Nun äußert der Niederländer subtil Kritik an Teamkollege Sergio Perez.

München - Eigentlich lief für Max Verstappen beim Spanien-Grand-Prix in Barcelona alles rund. Von Rang zwei aus in das Rennen gegangen, gelang es ihm direkt nach dem Start seinen Kontrahenten Lewis Hamilton zu überholen.

"Der Start war einfach gut. Eigentlich lief alles gut. In der ersten Kurve ging es nur darum: Wer zuletzt bremst, kommt zuerst raus. Ich bin einfach drauf losgefahren, weil ich wusste, dass es sonst schwierig werden würde", erklärte Verstappen.

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Verstappen konnte Hamilton überholen

Um eine Kollision zu vermeiden, musste Hamilton nachgeben. "Es war ein kalkuliertes Risiko. Ich bin einfach schneller in die Kurve hineingefahren und ab einem bestimmten Punkt, wenn man außen ist, muss man einfach aufgeben."

Doch trotz des starken Starts, im Strategie-Poker mit Mercedes hatte der Niederländer nichts entgegenzusetzen.

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"Danach habe ich eigentlich versucht, mein Rennen so gut wie möglich zu fahren und meine Reifen so gut wie möglich zu schonen, aber irgendwie sind wir langsamer und nutzen unsere Reifen auch mehr ab. Irgendwann hat man dann natürlich einfach keine Chance mehr", stellte Verstappen ernüchtert fest.

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Kritik an Sergio Perez

Und auch wenn der Niederländer keinen Namen nannte, in seinen Aussagen schwang dennoch saftige Kritik an Teamkollege Sergio Perez mit.

"Am Ende bin ich immer alleine im Kampf. So können sie einfach noch einen Stopp einlegen, weil hinter ihnen eine Lücke ist. Das hilft natürlich auch nicht."

Denn während Hamilton auf die Schützenhilfe von Valtteri Bottas zählen kann, ist Red-Bull-Neuzugang Perez noch lange nicht so schnell wie Verstappen. Wäre dies der Fall, könnte das Team ebenfalls mit größerer taktischer Vielfalt planen und die Silberpfeile mehr unter Druck setzen.

"Dann können sie wenigstens nicht den zweiten Stopp machen. Dann geht es nur noch darum, wer am Ende die besten Reifen übrig hat. Aber ja, es ist, wie es ist", rekapitulierte der 23-Jährige weiter.

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Horner will mehr taktische Vielfalt für Red Bull

Red-Bull-Teamchef Christian Horner nahm den Mexikaner dagegen in Schutz.

"Im Rennen steckte er hinter Daniel (Ricciardo; Anm. d. Red.) fest, sodass er es leider nicht schaffte, vorbeizukommen und den Anschluss zu halten - auf einer Strecke, auf der Überholen traditionell schwierig ist. Wir brauchen ihn dringend in dieser Lücke, damit Mercedes nicht die strategischen Optionen hat, die sie diesmal hatten."

Dass Perez bald so schnell ist wie Verstappen, daran hat Horner indes keinen Zweifel. Er ist sich sicher, "dass das für Checo kommen wird, wenn er mehr Vertrauen und Zeit im Auto findet."

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