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Verstappen: Sieg trotz Reifenpoker und "Mauerkuss" nicht in Gefahr

  • Aktualisiert: 28.05.2023
  • 18:55 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Motorsport Images
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Der Monaco-Sieg von Max Verstappen war trotz Reifenpoker und einer Berührung mit der Mauer nicht in Gefahr - kein Risiko, aber auch kein langsames Fahren

Der Verstappen-Sieg in Monaco war hart erkämpft, aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Und das, obwohl sich Red Bull sich der Strategie von Fernando Alonso anpassen musste und das Wetter eine entscheidende Rolle spielte. Zudem touchierte Verstappen auf seinem Weg zum Sieg mehrmals die Leitplanken. "Es war kein einfaches Rennen", sagt der Niederländer.

"Es war schwierig, alles perfekt zu machen", so Verstappen. "Aber wir haben im Rennen gute Entscheidungen getroffen." Insbesondere die Kommunikation mit dem Team habe gut funktioniert, freut sich der Red-Bull-Pilot. "Schlussendlich haben wir gemeinsam die richtige Strategie gewählt."

Dabei war die größte Schwierigkeit, den Medium-Reifen am Leben zu halten. Denn Red Bull musste auf die Strategie von Aston Martin reagieren, die Alonso mit der härteren Mischung ins Rennen schickten. "Ich wusste daher schon am Start, dass der erste Stint sehr lang wird", so Verstappen. "Das war nicht einfach, aber ich glaube, was den Reifenverschleiß angeht sind wir immer ganz gut."

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Mauerkuss bleibt ohne Folgen

"Wir konnten nicht früher stoppen und mussten auch den Regen abwarten", berichtet der Niederländer. "Die Medium-Reifen haben Graining bekommen und waren zeitweise nur schwer zu fahren, allerdings haben sie sich wieder erholt."

Der Schreckmoment, als Verstappen mit seinen abgenutzten Medium-Reifen auf nasser Strecke in die Streckenbegrenzung rutschte, war jedoch harmlos. "Die Hinterräder haben blockiert, also habe ich einfach versucht, die Kontrolle zu behalten", erzählt Verstappen. "Zum Glück hat die Mauer sogar verhindert, dass ich noch weiter rutsche."

"Kein Risiko, aber auch nicht langsam"

Einen Schaden am Auto blieb aus, sodass der Red-Bull-Pilot auf die profilierten Reifen wechseln konnte. "Es war auch mit den Intermediates sehr rutschig." Obwohl der Vorsprung in den letzten Runden groß genug war, touchierte Verstappen ein weiteres Mal die Leitplanke.

"Natürlich bin ich nicht zu viel Risiko eingegangen", sagt der Red-Bull-Pilot. "Allerdings kannst du auch nicht zu langsam fahren, weil die Reifen stark abkühlen und nicht mehr auf Temperatur sind. Dann wird es noch schwieriger. Wenn du einen guten Rhythmus hast, dann solltest du ihn lieber beibehalten und nicht langsamer werden."

Eine Erfahrung, die sich schlussendlich auszahlt: Verstappen feierte in Monaco seinen 39. Grand-Prix-Sieg und überholt damit Sebastian Vettel, der nur 38-mal für die roten Bullen triumphierte.


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