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"Super Seb" zieht mit Didier Auriol gleich

Race of Champions 2022: Sebastien Loeb schlägt Sebastian Vettel im Finale

  • Aktualisiert: 06.02.2022
  • 16:17 Uhr
  • ran.de / Motorsport-Total.com
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© Race of Champions
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Sebastian Vettel gelingt beim Race of Champions 2022 eine tolle Revanche für den gestrigen Nations-Cup, doch im Finale ist Sebastien Loeb zu stark

Pite Havsbad - Im finalen Seb-Duell der 2022er-Ausgabe hatte Sebastian Vettel letztlich kaum eine Chance: Rallye-Legende Sebastien Loeb hat das Race of Champions zum vierten Mal nach 2003, 2005 und 2008 gewonnen! Der Franzose ist damit ganz nebenbei zum Co-Rekordsieger des Events neben seinem Landsmann Didier Auriol aufgestiegen.

Loeb setzte sich im Finale gegen Vettel im Best-of-5-Modus durch und ließ nur im dritten Lauf etwas anbrennen, als er sein Fahrzeug in die Schneewand stopfte. Nachdem Loeb bereits mit 2:0 in Führung gegangen war, keimte durch dessen Fahrfehler noch einmal Hoffnung bei Vettel und seinen Fans auf.

Doch im vierten Lauf machte der neunfache Rallye-Weltmeister alles klar: Loeb gewann diese Runde und setzte sich damit in der Endabrechnung mit 3:1 durch. Was seine Überlegenheit im Duell mit dem vierfachen Formel-1-Champion verdeutlicht: Er hatte stets das Geschehen im Griff. Vettel musste in jedem Lauf auf einen Fehler seines Gegners hoffen, um eine Chance auf einen Laufsieg zu haben.

"Das ist sicherlich der Rest meines guten Saisonstarts mit Platz zwei bei der Rallye Dakar, dem Sieg bei der Rallye Monte Carlo und jetzt dem Sieg hier im Race of Champions. Natürlich bin ich darüber sehr glücklich", jubelte Loeb anschließend im Interview.

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Sebastien Loeb schlägt drei Skandinavier

"Es ist nicht für uns, hierherzukommen und gegen die ganzen Jungs aus Schweden und Norwegen zu fahren. Sie sind sehr daran gewöhnt. Aber ich hatte ein gutes Gefühl und konnte meinen Rhythmus aufbauen. Das war eine schöne Show im dritten Lauf, als ich komplett die Kontrolle über das Fahrzeug verloren habe", lacht der Franzose.

Loeb hatte schon auf dem Weg ins Finale drei anspruchsvolle Hürden aus dem Weg geräumt. Im Achtelfinale schaltete der Franzose in einem Wertungslauf seinen Vorgänger als Rallye-Weltmeister, Petter Solberg, aus. Dessen Sohn Oliver musste im Viertelfinale (Modus: Zwei Läufe, bei 1:1 entscheidet die Gesamtzeit) dran glauben.

Im Halbfinale schließlich traf Loeb auf den zweifachen DTM-Champion und Rallycross-Weltmeister von 2016, Mattias Ekström. Im Duell der dreimaligen RoC-Sieger stand es nach zwei Läufen 1:1. Da der Modus im Halbfinale "Best-of-3" lautete, musste ein dritter Lauf die Entscheidung herbeiführen. Hier setzte sich Loeb schließlich durch.

Sebastian Vettel mit Revanche für Nations-Cup

Vettel bekam es in seinem Achtelfinale nicht mit Valtteri Bottas zu tun. Der Finne sagte seine Teilnahme kurzfristig ab. Dadurch rückte Landsfrau Emma Kimilainen aus der W-Serie ins Feld auf. Sie hatte zog gegen Vettel jedoch den Kürzeren.

Im Viertelfinale musste Vettel gegen den sechsfachen IndyCar-Laufsieger und zweimaligen 24h-Daytona-Klassensieger Colton Herta antreten. Gegen den US-Amerikaner verlor der Deutsche im Nations-Cup noch sein Duell. Im Einzelwettkampf setzte er sich jedoch durch. Danach wartete der neunfache Le-Mans-Sieger Tom Kristensen im Halbfinale.

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Vettel setzte sich gegen den Dänen jedoch souverän mit 2:0 durch. Dabei profitierte der Formel-1-Pilot allerdings auch von einem Defekt an Kristensens Fahrzeug im ersten Lauf. So kam es zum Seb-Duell im Finale, wo Vettel nicht den Hauch einer Chance hatte.

Für Mick Schumacher war der Einzelwettkampf schon nach einem Lauf beendet. Die Auslosung ergab, dass er sich in der Vorrunde einen Platz im Achtelfinale erkämpfen musste. Dort schied Schumacher bereits gegen die zweifache W-Serie-Meisterin Jamie Chadwick aus.

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