Motorsport
Rallye Kenia: Solberg, Evans und Ogier geben auf
Oliver Solberg raus, Elfyn Evans raus, Sébastien Ogier raus: Das komplette Führungstrio hat am dritten Tag der Rallye Kenia aufgeben müssen. Nach der Flut von Ausfällen bei matschigen Bedingungen übernahm der Japaner Takamoto Katsuta beim dritten WM-Lauf vorläufig die Spitze. Wie Solberg, Evans und Ogier steuert der neue Führende einen Toyota.
Solberg (Schweden) hatte auf der Verbindungsetappe Probleme mit der Elektrik sowie dem Getriebe und schaffte es nicht zum Service. Das gleiche Schicksal ereilte den Franzosen Ogier, seinen Wagen stoppte ein Lichtmaschinenschaden. Der Brite Evans, nach zwei Stationen der noch jungen Saison WM-Führender, musste wegen eines Schadens an der rechten Hinterradaufhängung aufgeben.
"Die letzte Etappe war ziemlich schlammig und anspruchsvoll, der Schlamm ist in den Motorraum eingedrungen und hat die Lichtmaschinen beider Fahrzeuge beschädigt", sagte der stellvertretende Toyota-Gazoo-Teamchef Juha Kankkunen: "Es war kein optimaler Morgen."
Die Bedingungen seien "wirklich hart" gewesen, so Kankkunen, "die Autos sollten eigentlich dafür ausgelegt sein. Wasser ist nicht so schlimm, aber der zähe Schlamm klebt überall."
Nach zwölf von 20 Wertungsprüfungen hatte am Samstagvormittag Solberg vor Evans (+22 Sekunden) und Ogier (+1:46,3 Minuten) geführt. Nach der WP 13 ("Sleeping Warrior 1") konnte das Trio nicht mehr weiterfahren.