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Gesichter bei Olympia: Carolin Golubytskyi, Olympia-Pechvogel

  • Aktualisiert: 10.08.2016
  • 17:10 Uhr
  • SID
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© AFPSID-

Die deutsche Florettfechterin Carolin Golubytskyi muss nach ihrer Niederlage in Rio eine schwere Verletzung befürchten.

Rio de Janeiro (SID) - 2012 in London schied Carolin Golubytskyi nach einem umstrittenen Kinnhaken ihrer Gegnerin im Achtelfinale aus, nun muss die deutsche Florettfechterin nach ihrer Niederlage in Rio sogar eine schwere Verletzung befürchten: Olympische Spiele stehen für die 30-Jährige aus Tauberbischofsheim unter keinem guten Stern.

"Carolin hat vermutlich eine Außenbandverletzung. Es könnte sogar ein Riss sein", sagte Sportdirektor Sven Ressel dem SID. Die Deutsche wurde nach dem 9:14 in der Runde der letzten 32 gegen die Polin Hanna Lyczbinskamit mit einem Krankenwagen ins Olympische Dorf zur Untersuchung gebracht.

Beim Stand von 0:2 waren die beiden Fechterinnen bei einer Aktion zusammengestoßen. Golubytskyi musste kurzzeitig behandelt werden, nahm das Gefecht allerdings dann wieder auf. "Unser Physiotherapeut hat ihr bereits nach dem Zusammenstoß geraten, aufzuhören. Aber sie wollte weitermachen", sagte Ressel.

Für die deutschen Fechter, die ohnehin mit dem kleinsten Team seit 60 Jahren in Rio antreten, läuft so ziemlich alles schief, was schief laufen kann. Das gilt ganz besonders für Golubytskyi, die bereits 2012 in London viel Pech hatte.

Damals führte sie im Achtelfinale gegen die favorisierte Italienerin Elisa di Francisca 8:6, ehe ihre Gegnerin sie bei einem Angriff mit der Glocke ihrer Waffe am Kinn traf. Die Deutsche taumelte, fiel zu Boden und musste anschließend mehrere Minuten behandelt werden. Sichtlich beeinträchtigt gelang ihr gegen die Italienerin nur noch ein Treffer - Golubytskyi verlor 9:15. Di Francisca wurde später Olympiasiegerin.

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