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Matthias Killing: Djokovic und Becker? Das passt!

  • Aktualisiert: 18.12.2013
  • 14:04 Uhr
  • ran.de / tennis.de
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Na das ist doch mal ein Kracher so kurz vor Weihnachten. Wie nennen wir das denn jetzt? Sensation? Wahnsinn? Hammer? Mega-Deal? Oder nur PR-Coup? 

Fakt ist: Boris Becker wird Trainer von Novak Djokovic. Die Tennis-Legende aus Deutschland will die Nummer zwei der Welt zurück auf den Thron coachen. Soweit so gut, und doch so überraschend. 

Aber warum eigentlich? Ist es nicht vielleicht auch nur für uns in Deutschland ungewöhnlich oder gar unverständlich? Boris Becker ist ein Weltstar, er genießt auf dem gesamten Globus allerhöchstes Ansehen. Und er versteht seinen Sport fast wie kein anderer. Er kommentiert sehr stark für die BBC in Großbritannien, er schreibt Kolumnen auf der ganzen Welt und er ist gern gesehener Gast in allen Tennis-Arenen von Melbourne bis Flushing Meadows. 

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Schlechter Ruf in Deutschland ist Djokovic egal

Nur: Sein Ruf in Deutschland ist mehr vom Boulevard als vom Ball bestimmt, leider. Sein Privatleben, seine teils unglücklichen Auftritte, wie zuletzt bei Wetten dass...? tragen nicht dazu bei, dass wir uns wieder ein Stück mehr in Bobele verlieben. Wir sehen in ihm jenen tragischen Helden, der nach der Karriere gescheitert ist: Frauen, Autohäuser, Davis-Cup-Teamchef, Chairman am Rothenbaum, die Mallorca-Villa, peinliche Fliegenklatschen-Mützen und, und, und.

Aber was interessiert das Novak Djokovic? Der will zurück nach ganz oben, der will Rafael Nadal von der Weltspitze verdrängen. Dafür muss er mit Boris nicht die Vorhand trainieren. Die beiden werden vor allem mental arbeiten. Becker hat eine ungeheure Erfahrung, Becker weiss, wie man Bigpoints macht, der Leimener kann dem Serben ein noch besseres Selbstbewusstsein geben.

Die Verbindung ist gut für das deutsche Tennis

Allein schon die Tatsache, dass Becker im Stadion ist, wird für mehr Aufmerksamkeit sorgen, als der Einmarsch vom "Djoker". Und als Spieler zu wissen: Boris sitzt in meiner Box wird den 26-jährigen Serben pushen. 

Ich bin nach verwundertem Augenreiben großer Fan dieser neuen Beziehung. Es hilft dem Tennis, auch der Aufmerksamkeit in Deutschland und sportlich glaube ich fest daran, dass 2014 das Jahr des Novak Djokovic werden kann. Mit unserem Bobele. Ich hoffe nur, dass Boris nicht die Lust verliert und beide sich so motivieren können, wie es auf den ersten Blick scheint. 

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Eine neue Tennis-Ära beginnt

Djokovic/Becker - heute am 18.12.2013 beginnt eine neue Tennis-Ära. Und das wichtigste: Schön, wieder über Boris Becker "auf dem Platz" reden zu können. Belassen wir es doch in Zukunft dabei. Frei nach dem Motto: wenn der Kerl von der Straße ist, dann kann er auch keinen Blödsinn mehr machen. Game Set Match, Becker.


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