Tennis
Alcaraz lässt nichts anbrennen
Ohne ganz große Mühe zum souveränen Auftaktsieg: Carlos Alcaraz hat letztlich ungefährdet die zweite Runde der Australian Open erreicht. Der Weltranglistenerste, der die Trophäe aus Melbourne noch nicht in seiner Sammlung hat, setzte sich am Sonntag mit 6:3, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den Australier Adam Walton durch.
"Es war ein gutes Match, und ich habe mich richtig gut gefühlt", sagte Alcaraz: "Ich bin glücklich mit meiner Leistung heute." Nächster Gegner des Überfliegers aus Murcia ist der Karlsruher Yannick Hanfmann. Das bisher einzige Aufeinandertreffen gegen den 34-Jährigen gewann Alcaraz 2023 in Peking.
Auf den Turnier-Mitfavoriten Alcaraz sind zu Beginn dieses Jahres noch stärker die Scheinwerfer gerichtet, als er es ohnehin gewohnt ist. Die Experten rätseln, ob sich die keinesfalls geräuschlose Trennung von seinem jahrelangen Erfolgscoach Juan Carlos Ferrero auswirkt. Er fühle sich "einfach gut" und habe stark trainiert, hatte Alcaraz vor seinem ersten Auftritt erklärt. Samuel López ist nun sein Cheftrainer.
Gegen Walton wurde Alcaraz, der in seiner erfolgreichen Karriere bereits sechs Grand-Slam-Titel gewonnen hat, seiner Favoritenrolle mit überlegener Power und einer guten Prise Spielwitz gerecht. Sein Ziel ist klar, er will als jüngster Spieler den Karriere-Grand-Slam vollenden, sein größter Widersacher ist dabei Titelverteidiger Jannik Sinner. Die Australian Open sind dennoch Alcaraz' "Hauptziel" in diesem Tennisjahr.