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Rote Raben Vilsbiburg beantragen Bundesliga-Lizenz
Die Roten Raben Vilsbiburg stehen zwei Jahre nach ihrem Abschied aus der Volleyball Bundesliga (VBL) der Frauen kurz vor der Rückkehr ins Oberhaus. Der Klub beantragte fristgerecht die Lizenz zur Saison 2026/27. Zur Spielzeit 2024/25 war der Verein aus Niederbayern, 2008 und 2010 deutscher Meister, freiwillig in die 2. Liga Pro gegangen. In der kommenden Spielzeit erreicht die VBL somit wieder die Regelstaffelstärke von zwölf Teams.
"Wir freuen uns sehr, dass mit den Roten Raben Vilsbiburg ein echtes Traditionsteam in die 1. Bundesliga Frauen zurückkehrt. Der Standort hat den deutschen Frauenvolleyball über viele Jahre geprägt und sich mit Meister- und Pokaltiteln einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert", sagte VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. Dass sich der Klub "nach einer Phase der Neuorientierung" nun wieder für die höchste Spielklasse aufstelle, sei "ein starkes Signal".
Den Rückzug hatten die Roten Raben zur ökonomischen Konsolidierung und zur sportlichen Neuausrichtung genutzt. Der zweimalige DVV-Pokalsieger sieht sich nun gerüstet für die kommende Aufgabe. "Es sieht gut aus, die meisten Sponsoren haben uns ihre weitere finanzielle Unterstützung zugesagt", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus-Peter Jung.
Derzeit führt der Klub die Tabelle in der 2. Liga pro mit zehn Punkten Abstand an. Fünf Spieltage vor Saisonende können die Roten Raben nicht mehr von den zum Aufstieg berechtigenden Plätzen verdrängt werden, kein weiteres Team hat einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Frauen gestellt.