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Nächste Verletzung bei den BR Volleys: "Hilft uns gar nicht"
Dem deutschen Serienmeister BR Volleys bleibt das Verletzungspech treu. Beim 3:0 beim TSV Haching München in der Volleyball-Bundesliga knickte Moritz Reichert um. Der Außenangreifer war nach einem Block unglücklich gelandet und humpelte gestützt von seinen Teamkollegen vom Feld. Auch wenn eine Diagnose zunächst noch ausstand, war die Stimmung bei den Berlinern trotz des Erfolgs gedrückt.
"Jetzt haben wir mit Moritz wieder einen Spieler verloren. Das hilft uns natürlich absolut gar nicht. Dann geht in der Mannschaft der Virus um, und wir müssen schon froh sein, dass wir gesunde Leute aufs Feld stellen können", sagte Florian Krage-Brewitz zerknirscht.
Zuvor waren bereits die Mittelblocker Nehemiah Mote und Jelle Bosma ausgefallen, am Samstag traf es den deutschen Nationalspieler Reichert. "Nun sind wir trotzdem erstmal glücklich über die drei Punkte. Das war das Wichtigste", sagte Krage-Brewitz und ergänzte: "Jetzt schauen wir, dass wir Moritz bestmöglich mit nach Hause bekommen."
In der Bundesliga kämpft Berlin mit Vizemeister SVG Lüneburg um Platz eins der Hauptrunde, es könnte die einzige Titelchance in dieser Saison sein. Im Pokal mussten die erfolgsverwöhnten Berliner Lüneburg den Sieg überlassen, im CEV Cup verloren die Volleys auf europäischem Parkett am Mittwoch das Viertelfinal-Hinspiel gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza 0:3. Das Rückspiel steht am Mittwoch (19.30 Uhr) an.