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Schweiz-Haitianerin wird zum heimlichen Star der Ski-WM


                <strong>Celine Marti wird zum heimlichen Star der Ski-WM</strong><br>
                Auf dem Podium standen nach dem Riesenslalom der Damen die großen Fahrerinnen der Ski-Alpin-Szene. Bei der WM in Cortina d'Ampezzo gewann die Schweizerin Lara Gut-Behrami ihre zweite Goldmedaille. Superstar Mikaela Shiffrin wurde Zweite, Katharina Liensberger holte Bronze. Doch die wirklichen Geschichten spielen sich bei einer WM meist im Hintergrund ab. Eine ganz Besondere schrieb in diesem Jahr die Schweiz-Haitianerin Celine Marti.
Celine Marti wird zum heimlichen Star der Ski-WM
Auf dem Podium standen nach dem Riesenslalom der Damen die großen Fahrerinnen der Ski-Alpin-Szene. Bei der WM in Cortina d'Ampezzo gewann die Schweizerin Lara Gut-Behrami ihre zweite Goldmedaille. Superstar Mikaela Shiffrin wurde Zweite, Katharina Liensberger holte Bronze. Doch die wirklichen Geschichten spielen sich bei einer WM meist im Hintergrund ab. Eine ganz Besondere schrieb in diesem Jahr die Schweiz-Haitianerin Celine Marti.
© Getty Images

                <strong>In Haiti geboren entdeckt sie ihre Leidenschaft für das Skifahren</strong><br>
                Die 41-Jährige wurde im Karibikstaat Haiti geboren und mit sieben Monaten von Schweizer Eltern adoptiert. Marti wuchs in Genf auf und arbeitet als Polizistin am Flughafen. In ihrer Freizeit entdeckte sie die Leidenschaft für das Skifahren. Die Titelkämpfe in Italien war nun bereits ihre dritte WM-Teilnahme. 
In Haiti geboren entdeckt sie ihre Leidenschaft für das Skifahren
Die 41-Jährige wurde im Karibikstaat Haiti geboren und mit sieben Monaten von Schweizer Eltern adoptiert. Marti wuchs in Genf auf und arbeitet als Polizistin am Flughafen. In ihrer Freizeit entdeckte sie die Leidenschaft für das Skifahren. Die Titelkämpfe in Italien war nun bereits ihre dritte WM-Teilnahme. 
© 2021 Getty Images

                <strong>Vor dem WM-Rennen stürzt sie schwer</strong><br>
                Dabei spielte sich das eigentliche Drama bereits vor dem Start ab. Marti freute sich wie immer auf das Rennen, als sie bei der Besichtigung des Kurses stürzte. "Etwas abseits der Ideallinie war ein kleiner Schneehaufen. Da bin ich reingerutscht, es riss mir die Beine auseinander - ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmt", erklärte sie nach dem Rennen. Knapp 30 Meter rutsche Marti die Piste hinab, die Betreuer der großen Skinationen waren sich sicher: Die Ski-Exotin muss ins Krankenhaus.
Vor dem WM-Rennen stürzt sie schwer
Dabei spielte sich das eigentliche Drama bereits vor dem Start ab. Marti freute sich wie immer auf das Rennen, als sie bei der Besichtigung des Kurses stürzte. "Etwas abseits der Ideallinie war ein kleiner Schneehaufen. Da bin ich reingerutscht, es riss mir die Beine auseinander - ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmt", erklärte sie nach dem Rennen. Knapp 30 Meter rutsche Marti die Piste hinab, die Betreuer der großen Skinationen waren sich sicher: Die Ski-Exotin muss ins Krankenhaus.
© 2021 Getty Images

                <strong>Unter Schmerzen wagt sie sich den Hang hinunter</strong><br>
                Doch Marti weigerte sich und hielt fest an ihrer Teilnahme fest. Schließlich war extra ihre 12-jährige Tochter angereist. "Ich habe so hart trainiert. Da konnte ich nicht kneifen", sagte die Skifahrerin. Von Betreuern bekam sie eine Knieschiene und biss auf die Zähne. Und so stand Marti am Start und absolvierte den ersten Lauf im Riesenslalom unter großen Schmerzen. Letztendlich kam sie mit einem Rückstand von über einer Minute auf die zu diesem Zeitpunkt führende Mikaela Shiffrin ins Ziel und wurde wie schon in St. Moritz 2017 und Are 2019 Letzte.
Unter Schmerzen wagt sie sich den Hang hinunter
Doch Marti weigerte sich und hielt fest an ihrer Teilnahme fest. Schließlich war extra ihre 12-jährige Tochter angereist. "Ich habe so hart trainiert. Da konnte ich nicht kneifen", sagte die Skifahrerin. Von Betreuern bekam sie eine Knieschiene und biss auf die Zähne. Und so stand Marti am Start und absolvierte den ersten Lauf im Riesenslalom unter großen Schmerzen. Letztendlich kam sie mit einem Rückstand von über einer Minute auf die zu diesem Zeitpunkt führende Mikaela Shiffrin ins Ziel und wurde wie schon in St. Moritz 2017 und Are 2019 Letzte.
© imago images/GEPA pictures

                <strong>Ihre Karriere soll noch lange nicht zu Ende sein</strong><br>
                Doch das war für Marti nebensächlich. Hauptsache ins Ziel kommen. Trotz großer Schmerzen. Einen Plan für die Zukunft hatte Marti nach dem Rennen gleich parat. Bei der WM 2023 im französischen Courchevel will sie für ihr Heimatland Haiti erneut an den Start gehen. 2027 hat sich der Schweizer Ski-Ort Crans-Montana für die Ausrichtung beworben. "Sollte Crans-Montana die Zusage erhalten, halte ich auch bis dann durch. Ich wäre dann 47 Jahre alt und meine Tochter 18 - vielleicht können wir gemeinsam an den Start gehen. Das wäre der perfekte Abschluss meiner Ski-Karriere."
Ihre Karriere soll noch lange nicht zu Ende sein
Doch das war für Marti nebensächlich. Hauptsache ins Ziel kommen. Trotz großer Schmerzen. Einen Plan für die Zukunft hatte Marti nach dem Rennen gleich parat. Bei der WM 2023 im französischen Courchevel will sie für ihr Heimatland Haiti erneut an den Start gehen. 2027 hat sich der Schweizer Ski-Ort Crans-Montana für die Ausrichtung beworben. "Sollte Crans-Montana die Zusage erhalten, halte ich auch bis dann durch. Ich wäre dann 47 Jahre alt und meine Tochter 18 - vielleicht können wir gemeinsam an den Start gehen. Das wäre der perfekte Abschluss meiner Ski-Karriere."
© Getty Images

                <strong>Celine Marti wird zum heimlichen Star der Ski-WM</strong><br>
                Auf dem Podium standen nach dem Riesenslalom der Damen die großen Fahrerinnen der Ski-Alpin-Szene. Bei der WM in Cortina d'Ampezzo gewann die Schweizerin Lara Gut-Behrami ihre zweite Goldmedaille. Superstar Mikaela Shiffrin wurde Zweite, Katharina Liensberger holte Bronze. Doch die wirklichen Geschichten spielen sich bei einer WM meist im Hintergrund ab. Eine ganz Besondere schrieb in diesem Jahr die Schweiz-Haitianerin Celine Marti.

                <strong>In Haiti geboren entdeckt sie ihre Leidenschaft für das Skifahren</strong><br>
                Die 41-Jährige wurde im Karibikstaat Haiti geboren und mit sieben Monaten von Schweizer Eltern adoptiert. Marti wuchs in Genf auf und arbeitet als Polizistin am Flughafen. In ihrer Freizeit entdeckte sie die Leidenschaft für das Skifahren. Die Titelkämpfe in Italien war nun bereits ihre dritte WM-Teilnahme. 

                <strong>Vor dem WM-Rennen stürzt sie schwer</strong><br>
                Dabei spielte sich das eigentliche Drama bereits vor dem Start ab. Marti freute sich wie immer auf das Rennen, als sie bei der Besichtigung des Kurses stürzte. "Etwas abseits der Ideallinie war ein kleiner Schneehaufen. Da bin ich reingerutscht, es riss mir die Beine auseinander - ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmt", erklärte sie nach dem Rennen. Knapp 30 Meter rutsche Marti die Piste hinab, die Betreuer der großen Skinationen waren sich sicher: Die Ski-Exotin muss ins Krankenhaus.

                <strong>Unter Schmerzen wagt sie sich den Hang hinunter</strong><br>
                Doch Marti weigerte sich und hielt fest an ihrer Teilnahme fest. Schließlich war extra ihre 12-jährige Tochter angereist. "Ich habe so hart trainiert. Da konnte ich nicht kneifen", sagte die Skifahrerin. Von Betreuern bekam sie eine Knieschiene und biss auf die Zähne. Und so stand Marti am Start und absolvierte den ersten Lauf im Riesenslalom unter großen Schmerzen. Letztendlich kam sie mit einem Rückstand von über einer Minute auf die zu diesem Zeitpunkt führende Mikaela Shiffrin ins Ziel und wurde wie schon in St. Moritz 2017 und Are 2019 Letzte.

                <strong>Ihre Karriere soll noch lange nicht zu Ende sein</strong><br>
                Doch das war für Marti nebensächlich. Hauptsache ins Ziel kommen. Trotz großer Schmerzen. Einen Plan für die Zukunft hatte Marti nach dem Rennen gleich parat. Bei der WM 2023 im französischen Courchevel will sie für ihr Heimatland Haiti erneut an den Start gehen. 2027 hat sich der Schweizer Ski-Ort Crans-Montana für die Ausrichtung beworben. "Sollte Crans-Montana die Zusage erhalten, halte ich auch bis dann durch. Ich wäre dann 47 Jahre alt und meine Tochter 18 - vielleicht können wir gemeinsam an den Start gehen. Das wäre der perfekte Abschluss meiner Ski-Karriere."

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