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Skispringen

Kobayashi gewinnt Vierschanzentournee vor Eisenbichler

  • Aktualisiert: 06.01.2019
  • 20:53 Uhr
  • SID
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© 2019 Getty Images
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Als dritter Skispringer gewann der Japaner alle vier Einzelspringen.

Bischofshofen - Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat die 67. Vierschanzentournee gewonnen und als dritter Skispringer den Grand Slam mit vier Tagessiegen geschafft. Nach Erfolgen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck setzte sich der 22-Jährige am Sonntag auch in Bischofshofen durch. Der Grand Slam war zuvor nur Sven Hannawald (2001/02) und Kamil Stoch (2017/18) gelungen.

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Ryoyu Kobayashi gewinnt auch das dritte Springen
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Kobayashi gewinnt auch in Innsbruck - Eisenbichler nur auf Rang 13

Ryoyu Kobayashi hat auch das dritte Springen der Vierschanzentournee gewonnen.

  • 04.01.2019
  • 16:05 Uhr

Markus Eisenbichler (Siegsdorf) fiel beim Abschlussspringen nach der Führung im ersten Durchgang noch auf Platz fünf zurück, verteidigte aber seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung erfolgreich. Bester Deutscher im Abschlussspringen wurde Stephan Leyhe (Willingen) als Vierter, der als Gesamtdritter ebenfalls noch den Sprung auf das Podium schaffte.

Zweiter japanischer Tourneesieger

Kobayashi, nach Kazuyoshi Funaki (1997/98) zweiter japanischer Tourneesieger, setzte sich in der Gesamtwertung mit 1098,0 Punkten vor Eisenbichler (1035,1) und Leyhe (1014,1) durch. Letzter deutscher Gewinner des Winterklassikers bleibt Hannawald vor 17 Jahren, der damals auch für den letzten Triumph eines DSV-Adlers in Bischofshofen gesorgt hatte.

Zum Abschluss siegte Kobayashi, der nach dem ersten Durchgang noch auf Platz vier gelegen hatte, vor dem Polen Dawid Kubacki und dem Österreicher Stefan Kraft. Karl Geiger (Oberstdorf) schaffte als Zehnter seine beste Tournee-Platzierung. Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding), der in der Qualifikation seinen Schanzenrekord von 144,5 m (2017) an Kubacki (145,0) verloren hatte, wurde in Bischofshofen nach gutem zweiten Sprung 15., Constantin Schmid (Oberaudorf) kam auf Platz 19, Richard Freitag (Aue) enttäuschte nach starker Qualifikation mit Rang 27.

Das abschließende Springen hatte lange auf der Kippe gestanden, nach dem bis Sonntag große Mengen Neuschnee im Salzburger Land gefallen waren. Die Qualifikation am Samstag war abgesagt und auf den Wettkampftag verschoben worden, die Konkurrenz wurde daher nicht im gewohnten K.o-Modus der Tournee ausgetragen.


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