Joseph Appiah Darkwa will auf der Penn State durchstarten. - Bildquelle: PPI RecruitsJoseph Appiah Darkwa will auf der Penn State durchstarten. © PPI Recruits

München – Joseph Appiah Darkwa startet durch! Der Defensive Tackle hat nach nur einer Woche an der Penn State University (ProSieben MAXX und ran.de übertragen College-Football ab dem 31. August live) bereits Eindruck hinterlassen. 

Darkwa stieß in der vergangenen Woche, einen Tag vor dem Start des Training Camps, zu den Nittany Lions. Quasi aus dem Stand, kurz nach der Ankunft, absolvierte er bereits ein erstes Workout. Dabei wurde er spontan mit dem Nötigsten ausgestattet: Dem Playbook und einer Flasche Wasser.

Darkwa war die Reise wert

Defensive Line Coach Sean Spencer war nicht nur wegen der Spontaneität des Neuen beeindruckt. "Nach einem Tag war klar, dass es die Reise nach Deutschland wert war", sagte Spencer.

Penn State hatte Darkwa im Februar verpflichtet. Der ehemalige Spieler der Düsseldorf Panther U19, der zu PPI Recruits (Scouting-Service für Spieler aus Europa) gehörte, hatte daneben noch weitere Angebote: Auch UCLA, Rutgers, Cincinnati, Colorado, UConn, Georgia Tech, Indiana und Virginia hatten Interesse. 

Darkwa ist als 3-Star-Prospect eingestuft worden und rangiert auf seiner Position bei "247Sports" auf Platz 70. Spencer und Head Coach James Franklin besuchten Darkwa im Frühling in Deutschland. 

Seine Eltern stammen aus Ghana, und der Youngster beeindruckte nicht nur mit seiner Power und Athletik, sondern auch damit, dass er vier Sprachen (Twi, Deutsch, Englisch und Niederländisch) spricht.

Franklin fühlt sich nach einer Woche ebenfalls bestätigt, verriet, dass sich der Pass Rusher schnell akklimatisiert und angepasst hätte.

Klar ist: Bereits das College ist in den USA kein Zuckerschlecken und kein Kindergarten, sondern ein knallharter Auswahlprozess, um sich den Traum von der NFL erfüllen zu können. Die Verantwortlichen werden bei Darkwa aber Schritt für Schritt gehen. "Wir können bei ihm nichts als selbstverständlich ansehen", sagte Franklin.

Denn ein Wechsel innerhalb der USA von einem kleineren College zu einer Uni wie Penn State ist das eine. Aber von Deutschland aus ist es noch einmal eine ganz andere Sache. Immerhin gehört Penn State im College-System zur "Power Five", der Big Ten Conference aus der Division I Football Bowl Subdivision (kurz: FBS). Ganz hohes College-Niveau also.

Alles ist anders

"Wir haben herausgefunden, dass er in einer Spielwoche nie mehr als zwei Tage hintereinander trainiert hat. Für ihn ist alles anders", erklärte Franklin. 

Aber: "Wie es aussieht, kommt er gut damit klar, wir wollen bei jedem Schritt dabei sein, weil wir wissen, dass es eine riesige Umstellung ist", so Franklin.

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