Die Zukunft von Aaron Rodgers ist mal wieder ein Handlungsstrang in der Offseason der NFL. Was macht der Quarterback-Superstar 2023? 

Die Mechanismen des Geschäfts funktionieren wie gewohnt: Es wird bereits fleißig spekuliert. So berichtet NFL-Insider Adam Schefter, dass die Packers Tradegespräche mit Teams aus der AFC "in Betracht ziehen". Laut Peter King von "NBC Sports" fordert die Franchise mindestens zwei First-Round-Picks in einem Trade für den Star-Quarterback.

Aaron Rodgers: "Alles Mutmaßungen"

Und was sagt Rodgers selbst?

Er war am Dienstag zu Gast bei Kumpel Pat McAfee in dessen gleichnamiger Show. "Alle Ideen über Trades und so weiter sind nur Mutmaßungen, bevor ich überhaupt entschieden habe, was ich in Zukunft machen will", sagte er in der Show. 

Fest steht: Kehrt er zu den Packers zurück, wird sein Vertrag wohl neu strukturiert. Er würde ansonsten rund 60 Millionen Dollar kassieren. "Es müsste sich definitiv einiges ändern", sagte Rodgers. "Es müsste einige Anpassungen geben." 

Ihm ist aber auch klar, dass es keine einseitige Sache ist und dass die Packers ohne ihn planen könnten. Es kann daher auch sein, dass die Packers auf den bisherigen Backup Jordan Love setzen, den sie schließlich 2020 in der ersten Runde gedraftet haben, damit er eines Tages Rodgers ersetzt.

Aaron Rodgers: Möglicherweise kommt es zum Trade

"Ich verstehe, dass ich womöglich offen für die Möglichkeit sein muss, woanders zu spielen, wenn ich weiterspielen will. Ich verstehe, dass die Packers sich vielleicht auf verschiedenen Positionen verjüngen wollen", so Rodgers. 

Es habe viel Spaß gemacht, davon zu träumen, als Packer in den Ruhestand zu gehen, so Rodgers, "denn das ist etwas ganz Besonderes. Aber wenn es Zeit ist, weiterzuziehen, hoffe ich, dass jeder das mit großer Dankbarkeit betrachtet".