München - Die Bilder von Tua Tagovailoa beschäftigten zuletzt die Miami Dolphins und die gesamte NFL. Die Diskussion über Kopfverletzungen bei den Spielern kochte erneut hoch - ein Arzt riet dem Quarterback der Dolphins sogar schon zum Karriereende.

Für Joe Burrow hingegen gehören solche Verletzungen einfach zum Spiel, wie er jüngst in verriet.

"Du wirst Kopfverletzungen haben. Du wirst dir das Kreuzband reißen. Du wirst dir den Arm brechen. Das ist Teil des Spiels, das wir spielen. Das ist das Leben, das wir führen - und wir werden großzügig dafür bezahlt", erklärte der Quarterback der Cincinnati Bengals im "The Colin Cowherd Podcast". 

Burrow: "Kann mich an einige Spiele nicht erinnern"

Burrow sprach auch seine eigenen Erfahrungen mit Kopfverletzungen an und offenbarte erschreckendes: "Ich hatte einige [Spiele], in denen ich mich nicht mehr an eine Halbzeit oder sogar das ganze Spiel erinnern konnte. Ich weiß, dass ich mich in einigen Momenten schwindelig gefühlt habe."

Allerdings gab der 25-Jährige an, keine Langzeitschäden davongetragen zu haben.

Ob der Quarterback der Bengals während oder nach den Spielen diese Verletzungen meldete, verriet er allerdings nicht.

In gewisser Weise unterstreichen Burrows Kommentare vielleicht sogar den vergeblichen Versuch, die Flut an Gehirnerschütterungen einzudämmen. Allerdings werden in dem physischen Sport Kopfverletzungen wohl nie ganz auszuschließen sein.

Die Verletzungsgeschichte um den Dolphins-Quarterback sorgte aber jedenfalls bereits dafür, dass das Concussion Protocol erneut verschärft werden soll. Als eine weitere Konsequenz wurde in diesem Fall laut einem Bericht sogar ein medizinischer Berater entlassen, der "mehrere Fehler" gemacht haben soll.

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