Tom Brady beim Handshake mit Nick Foles. - Bildquelle: 2018 Getty ImagesTom Brady beim Handshake mit Nick Foles. © 2018 Getty Images

München - Welches Team hat die verrücktesten Fans? Hall of Famer Michael Irvin hat dazu vor ein paar Jahren mal eine deutliche Antwort gegeben: "Raiders-Fans malen sich ihre Gesichter an und tun so, als wären sie verrückt. Aber die Eagles-Fans sind es tatsächlich."

Deshalb verwundert es nicht, dass die Philly-Anhänger Tom Brady weiterhin regelmäßig an das missratene Trick Play aus dem Super Bowl LII erinnern. Und das nach immerhin vier Jahren.

Das dürfte aber nicht alles sein, an das sie den Quarterback der Tampa Bay Buccaneers rund um das Wiedersehen beim Wild Card Game (Sonntag ab 18:30 Uhr live auf ProSieben und ran.de) erinnern werden.

Denn die Eagles-Fans sind nicht nur verrückt, sondern haben auch ein Elefanten-Gedächtnis. Daher haben sie es Brady bis heute nicht verziehen, dass er nach der 33:41-Niederlage im Super Bowl auf den üblichen Handshake mit dem damaligen Eagles-Quarterback Nick Foles verzichtet hat.

Der war nach dem Spiel zum Super-Bowl-MVP gewählt worden. Brady als schlechter Verlierer mit schlechten Manieren, so der Tenor.

Tom Brady: Großer Respekt vor Nick Foles

Brady wurde nun vor dem Wiedersehen mit den "Birds" gefragt, ob es ihm bewusst sei, dass die Eagles-Fans deshalb immer noch sauer sind. "Nein, das ist es nicht", sagte Brady.

Er versucht aber, sich zu erklären. "Ich habe Nicks Hand aber schon oft geschüttelt. Ich habe großen Respekt vor Nick, und ich versuche, so gut es geht, ein guter Sportsmann zu sein", sagte Brady.

Die Legende gab jedoch auch zu: "Ich weiß, dass es nicht immer so aussieht, weil ich manchmal ein bisschen sauer bin, aber im Großen und Ganzen versuche ich, ein guter Sportsmann zu sein."

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