München/Hamburg - Die Hamburg Sea Devils behalten ihre weiße Weste!

In Week 7 der Europa League of Football (live auf ProSieben MAXX und ran.de) besiegten die Norddeutschen die Barcelona Dragons mit 22:17. Damit stehen die Sea Devils bei einer blitzsauberen 6:0-Bilanz, als einziges Team der ELF. Das Hinspiel hatten die Hansestädter in Barcelona bereits mit 32:14 gewonnen. Die Katalanen stehen nun bei einer 1:5-Bilanz.

Wermutstropfen bei den Hamburgern: Im dritten Viertel verletzte sich Linebacker Kasim Edebali, eine Diagnose steht bei dem früheren NFL-Profi noch aus.

Langes Warten auf die ersten Punkte

Nachdem Lucas Masero den ersten Drive der Gastgeber mit einer Interception in der Endzone beendet hatte, mussten die Zuschauer bis ins zweite Viertel warten, ehe die ersten Punkte aufs Scoreboard kamen. Per Field Goal brachte Phillip Friis Andersen den Favoriten dann in Front, doch wenig später glich Ex-NFL-Kicker Giorgio Tavecchio aus.

Ausgerechnet der deutsche Defensive Back Niko Lester sorgte dann mit einem Pick Six für die erste Führung der Katalanen. Die Antwort von von Jean-Claude Madin Cerezo, der nach dem Touchdown zu einem seiner unnachahmlichen Jubelläufe ansetzte, ließ aber nicht lange auf sich warten.

Noch vor der Pause legten die Dragons nach – weil sich die Sea Devils bei einem verschossenen Field-Goal-Versuch eine Strafe einhandelten. So bekam Barcelonas Quarterback Zach Edwards wieder den Ball und trug diesen in die Endzone, nachdem er die halbe Defense der Hamburger aussteigen ließ.

Die Sea Devils hielten dagegen, machten sich das Leben aber selbst schwer. So wurden wegen gelber Flaggen ein Touchdown von Julian Ampaw und wenig später eine Interception durch Marloshawn Franklin Jr. annulliert. Es folgte ein weiterer großer Auftritt von Lester, der Hamburgs Quarterback Jadrian Clark kurz vor der Endzone die dritte Interception einbrockte.

Kasim Edebali verletzt vom Platz

Der nächste Rückschlag erfolgte, als der NFL-erprobte Kasim Edebali verletzt vom Feld geführt werden musste. Eine Diagnose steht allerdings noch aus. 

Der Schock beschäftigte sich Sea Devils aber nicht lange, sie kämpften sich wieder zurück ins Spiel. Allerdings blieb das Passspiel weiterhin ein Problem, doch immerhin gab es aus der Distanz etwas Zählbares. 

Mit zwei Field Goals konnten die Norddeutschen auf 16:17 verkürzen. Zunächst traf Philip Friis Andersen aus 18 Yards Entfernung, wenig später aus 22 Yards.

Auch im letzten Viertel ein ähnliches Bild: Die Defense der Dragons hielt die Sea Devils lange erfolgreich von der eigenen Endzone fern, der erste Drive des Viertels der Hamburger zog sich über zehn Minuten. 

Andersen, immer wieder Andersen

Quarterback Clark, dem bei einem Touchdown-Pass drei Interceptions unterlaufen waren, versuchte es deshalb immer wieder über das Laufspiel. Für einen Touchdown reichte es am Ende (auch wegen eines Fouls) wieder nicht, doch einmal mehr war Andersen eiskalt und verwandelte aus 23 Yards zur 19:17-Führung.

Doch auch die Dragons waren an diesem Abend offensiv keine Offenbarung. Der eigene Drive war nach nur drei Plays schon beendet, im Gegenzug war es einmal mehr Andersen, der mit seinem fünften Field Goal – diesmal aus 45 Yards – auf 22:17 erhöhte.

Bedeutete: Die Dragons benötigten knapp zwei Minuten vor dem Ende zwingend einen Touchdown. Stattdessen sicherte eine Hamburger Interception den umjubelten Sieg.

Für Barcelona geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen die Cologne Centurions weiter. Hamburg tritt tags darauf bei den Frankfurt Galaxy (ab 14:45 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) an.

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