München/Hamburg - Die European Football League wächst weiter. Knapp einen Monat vor Start der Saison 2022 (ab 4. Juni immer Samstag und Sonntag live auf ProSieben MAXX und ran.de) haben Geschäftsführer Zeljko Karajica und Commissioner Patrick Esume drei neue Standorte für 2023 bekanntgegeben.

Mit Mailand, Zürich und Szekesfehervar/Budapest stoßen Klubs aus Italien, der Schweiz bzw. Ungarn zu den bereits zwölf bestehenden Klubs.

"Wir blicken auf eine tolle erste Saison zurück, freuen uns auf die zweite und basteln bereits auf Hochtouren an der dritten. Das Tempo ist hoch, das Interesse an der European League of Football riesig. Mit Italien, der Schweiz und Ungarn kommen neue Länder hinzu, somit wachsen wir schon mal auf 15 Teams aus acht Nationen. Darüber hinaus führen wir intensive Gespräche und gehen davon aus, zeitnah weitere Abschlüsse zu erzielen", sagt Liga-Boss Zeljko Karajica.

Geplant war vor der ersten Saison 2021 eine Liga mit insgesamt 24 Teams in fünf Jahren aufzubauen. Dieser Plan besteht weiterhin. Weitere Teams könnten zum Beispiel noch aus Frankreich und England hinzustoßen. 

Milano Seamen - Traditionsteam aus Italien

Fest steht bereits: Mit den Milano Seamen schließt sich eine der traditionsreichsten und erfolgreichsten Football-Organisationen Italiens der European League of Football an. Das Team wurde bereits 1981 gegründet, stand zweimal im Super Bowl Italiano, ehe es sich 1990 auflöste. Der Neustart folgte 2009, seither gewannen die Seamen fünfmal die italienische Meisterschaft.

Die Hungarian Enthroners, nur 60 Kilometer von der Hauptstadt Budapest entfernt in Szekesfehervar beheimatet, vertreten künftig die ungarischen Farben. Das 2007 gegründete Team erlebte in den zurückliegenden Jahren einen steilen Aufstieg, nahm seit 2018 an der Hungarian Football League (Champion 2019) und parallel dazu an der Austrian Football League teil.

Mit der Schweizer Franchise Helvetic Guards, die in Zürich beheimatet sein wird, greift 2023 zudem ein neu gegründetes Team im Wettbewerb der European League of Football an.

Esume: "Hochattraktive Standorte" mit Zürich, Mailand und Budapest

"Ich bin happy, dass wir frühzeitig Einigung über den Einstieg zur Saison 2023 erzielen konnten. Italien, die Schweiz und Ungarn sind nicht nur hochattraktive Standorte für die European League of Football, die Franchisen aus Mailand und Székesfehérvár bringen auch reichlich Erfahrung und Infrastruktur mit, um sportlich eine gute Rolle spielen zu können. Und ich bin sicher, Zürich wird alles daransetzen, ein schlagkräftiges Team aufzubauen", blickt Liga-Commissioner Patrick Esume voraus.

Nach der Premierensaison 2021 stießen zur anstehenden Spielzeit 2022 mit den Istanbul Rams, Vienna Vikings, Tirol Raiders und Rhein Fire vier weitere Klubs hinzu.

Und wer sind die Favoriten für die neue Saison? Da hielt sich Commissioner Esume aus Neutralitätsgründen bedeckt, verriet aber: "Wenn ich mir die Roster so ansehe, dann habe ich zwei Favoriten - und die sind definitiv nicht aus Deutschland." Spannend. Zur Erinnerung: Das Finale der vergangenen Saison bestritten Frankfurt und Hamburg.

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