Jacob Wright wird von der ELF gesperrtJacob Wright wird von der ELF gesperrt

Stuttgart - Für Jacob Wright, Quarterback der Stuttgart Surge, ist die Saison der European League of Football bereits nach dem zweiten Spieltag und einem Rassismus-Eklat beendet.

Kadel King von Frankfurt Galaxy hatte nach dem 42:20-Sieg der Frankfurter in Stuttgart am Sonntag behauptet, von Wright als "Black Pussy" bezeichnet worden zu sein.

Am Montagnachmittag nahm die ELF Ermittlungen auf, nach Gesprächen zwischen Patrick Esume, Commissioner der ELF, und den Verantwortlichen der beiden Franchises, den betroffenen Spielern sowie den Schiedsrichtern entschied sich die Football-Liga, Wright für die komplette Saison 2021 zu sperren.

"Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Vorfälle so zugetragen haben. Daher haben wir die Entscheidung getroffen, mit aller Konsequenz und Härte vorzugehen. Wir setzen ein klares Signal, dass in der European League of Football kein Platz für Rassismus oder irgendeine Form von Diskriminierung und Ausgrenzung ist. Das entspricht nicht den Werten, die wir in unserer Liga leben: Football bedeutet Familie und ist für jeden da", sagte Esume.

Stuttgart trennt sich von Wright

Bereits unmittelbar bevor die ELF die Sperre mitteilte, trennte sich Stuttgart Surge von dem Quarterback. Die Geschäftsführung der Stuttgarter reagierte damit auf die rassistische Entgleisung ihres Spielmachers.

"Wir haben uns nach dem Spiel am Sonntag die Zeit genommen, um den Vorfall in Ruhe aufzuarbeiten und mit allen Beteiligten zu sprechen. Bei Stuttgart Surge ist kein Platz für irgendeine Form von Rassismus. Jacob Wright hat sich zu Beleidigungen hinreißen lassen, die wir nicht tolerieren", sagt General Manager Timo Franke.

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