Die BBL positioniert sich gegen Rassismus - Bildquelle: pixathlonpixathlonSIDO.BehrendtDie BBL positioniert sich gegen Rassismus © pixathlonpixathlonSIDO.Behrendt

München - Die Basketball-Bundesliga wird sich zu Beginn des Finalturniers am Samstag in München klar gegen Rassismus positionieren. "Das Thema hat in den letzten Tagen eine enorme Dynamik bekommen. Wir haben in zwei Tagen eine Kampagne und einen Hashtag aus dem Boden gestampft", sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz am Freitag: "Wir werden die Position der Liga, die sich nicht verändert hat, morgen nochmal klar nach außen adressieren."

Am Samstag (16.30 Uhr) beginnt das Finalevent der BBL im Audi Dome mit der Partie BG Göttingen gegen Hakro Merlins Crailsheim. Mit dem Turnier will die Liga ihre seit März wegen der Coronakrise unterbrochene Saison sportlich zu Ende bringen. In den vergangenen Tagen hatte es Irritationen darüber gegeben, ob die Liga Spieler bei dem am Samstag startenden Event ihre Haltung bei Thema Rassismus zeigen lassen würde.

Protestierende Spieler haben keine Strafen zu befürchten

Holz war dafür stark in die Kritik geraten und bestätigte später gegenüber dem SID, dass protestierende Spieler doch keine Strafen zu befürchten hätten. Zudem entschuldigte sich der BBL-Chef in einer persönlichen Stellungnahme. 

Wie er am Freitag sagte, werde die BBL wegen des Turniers "in den nächsten Wochen eine Plattform, die größer ist als wir normalerweise wären." Daher wolle die Liga sich klar gegen Rassismus engagieren. Darüberhinaus sollen auch die Klubs und Spieler eingebunden werden. So sei Holz sich sicher, "dass sich der ein oder andere spieler es auch nicht nehmen lassen wird, seine Haltung zu zeigen."

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