Denise Herrmann fehlerhaft am Schießstand - Bildquelle: APAAPAAFPGEORG HOCHMUTHDenise Herrmann fehlerhaft am Schießstand © APAAPAAFPGEORG HOCHMUTH

Köln - Denise Herrmann (Oberwiesenthal) hat den ersten Podestplatz der deutschen Biathletinnen nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier erneut am Schießstand verspielt. Im Massenstart von Le Grand-Bornand über 12,5 km landete die Weltmeisterin nach wie am Vortag vier Strafrunden auf Platz fünf. Die Norwegerin Tiril Eckhoff feierte im letzten Weltcup-Rennen des Jahres ihren vierten Sieg in Serie.

"Der Spaß war heute eher begrenzt. Es war eines der schwersten Rennen in meinem Leben, die Strecke war immens langsam", sagte Herrmann im ZDF: "Ich habe gewusst, dass das Podest in greifbarer Nähe ist, da waren die zwei Schießfehler zum Abschluss natürlich nicht gut."

Oberhof und Ruhpolding erste Weltcup-Stationen in 2020

Herrmann, in der Verfolgung am Samstag Sechste, hatte vor dem letzten Schießen im Dauerregen auf Platz drei gelegen, leistete sich dann aber zwei weitere Strafrunden. Im Ziel lag die 31-Jährige 1:43,0 Minuten hinter Eckhoff, die trotz zwei Strafrunden mit dem Riesenvorsprung von 1:24,9 Minuten vor der Italienerin Deborah Wierer gewann. Platz drei ging an die Schwedin Linn Persson (+1:25,1).

Franziska Preuß (Haag) fiel auf der Schlussrunde noch hinter die laufstärkere Herrmann zurück und wurde mit zwei Schießfehlern nach Platz sieben am Samstag diesmal gute Achte (+1:45,2). Nur zwei deutsche Frauen waren im Massenstart der 30 Weltcup-Besten am Start.

Nach dem Jahreswechsel geht es mit dem deutschen Weltcup-Doppelpack in Oberhof (6. bis 12. Januar) und Ruhpolding (13. bis 19. Januar) weiter.

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