Tyson Fury befindet sich gerade auf seiner offiziellen After Party Tour für ... - Bildquelle: 2022 Getty ImagesTyson Fury befindet sich gerade auf seiner offiziellen After Party Tour für Fans © 2022 Getty Images

München - Dass Tyson Fury ein volatiles Gemüt hat, ist nichts Neues. Die jüngste Kostprobe gab's am Wochenende in Liverpool. Ausgerechnet am Rande seiner offiziellen After Party Tour, einer Abschiedstournee für seine Fans, stellte er ein mögliches Comeback in Aussicht.

Demnach wolle sich der "Gypsy King", der nach seinem Sieg im April gegen Dillian Whyte seine Karriere (mal wieder) beendete, Anthony Joshua vorknöpfen. Vorausgesetzt, der Ex-Champion kann im Re-Match gegen Oleksandr Usyk im Herbst seine Gürtel zurückerobern.

"Ich schwöre zu Gott, ich hoffe, er gewinnt den Kampf gegen Usyk. Ich würde für lau gegen ihn in den Ring steigen", kündigte Fury vor begeisterten Fans an.

Allerdings stellt der 33-Jährige Bedingungen. "Ich will es im Wembley Stadion, ich will kostenlose Tickets für alle, und jeder Fan im Land soll es im TV sehen können, ohne dafür zu bezahlen." Ein Millionenkampf zum Nulltarif, was wohl die Promoter davon halten?

Joshua gegen Usyk in Saudi Arabien

Fury reagierte damit auf die Tatsache, dass Joshua-Usyk II der Finanzen wegen in Saudi Arabien stattfindet. Weit weg von den heimischen Fans, die in England besonders boxverrückt sind. Fury betonte mehrfach: "Ich kämpfe gegen ihn in England umsonst. Nicht im Ausland für noch mehr Geld. Für lau, für die Fans."

Ganz so selbstlos war der ungeschlagene Champion nicht immer. Hatte er doch selbst im Rahmen einer WWE-Show – vermutlich gegen eine hohe Gage - auf der arabischen Halbinsel gekämpft.

Und kürzlich hatte Fury noch 500 Millionen Pfund (rund 600 Millionen Euro) gefordert, um für einen Showdown mit Weltmeister Usyk aus dem Ruhestand zurückzukommen. Jetzt also der Sinneswandel. Wie lange dieser anhält, ist bei Fury schwer einzuschätzen.

WBC fordert WM-Gürtel nicht zurück

Doch an ein endgültiges Karriereende glaubt auf der Insel kaum einer mehr. Selbst der WBC-Verband, dessen WM-Gürtel Fury offiziell immer noch innehat, spielt auf Zeit. Präsident Mauricio Sulaiman wolle Fury alle Zeit der Welt geben, doch noch einmal in den Ring zu steigen. Am besten als amtierender Weltmeister.

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