Fury und Joshua müssen womöglich noch warten - Bildquelle: AFPSIDRINGO CHIU, FAYEZ NURELDINEFury und Joshua müssen womöglich noch warten © AFPSIDRINGO CHIU, FAYEZ NURELDINE

München/London - Dem lange erwarteten Box-Vereinigungskampf zwischen den britischen Weltmeistern Anthony Joshua (31) und Tyson Fury (32) droht die Verlegung.

Wie "ESPN" und "The Athletic" berichten, hat der unabhängige Schiedsmann und ehemalige Richter Daniel Weinstein angeordnet, dass Fury zunächst zu einem Rematch gegen Ex-Champ Deontay Wilder anzutreten hat.

Auch wenn Weinsteins Entscheidung keine offizielle Anordnung ist, könnte es vor einem ordentlichen Gericht zu einem rechtmäßigen Urteil führen, falls sich beide Parteien nicht einigen können.

Wilder könnte auch gegen Sieger boxen

Es gibt noch weitere Möglichkeiten für eine Einigung. Wilder könnte sich einen Rücktritt von seiner Forderung fürstlich belohnen lassen oder aber eine Klausel erreichen, wonach er gegen den Sieger des Duells Joshua-Fury antreten darf.

Wilder hat bereits zweimal gegen WBC-Titelträger Fury geboxt. Am 1. Dezember 2018 hatte er ein Unentschieden erreicht, das Rematch am 22. Februar 2020 verlor er durch technischen K.o.

Erst am vergangenen Sonntag hatte Tyson Fury getwittert, dass der Kampf gegen Anthony Joshua, den Weltmeister der Verbände WBA, IBF und WBO, am 14. August in Saudi-Arabien stattfinden wird.

Es wird erwartet, dass die beiden Bezwinger von Wladimir Klitschko jeweils 100 Millionen Pfund (116 Millionen Euro) für die Fights kassieren werden.

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