Die Kontrahenten lieferten sich ein kurioses Duell - Bildquelle: AFPSIDFREDERIC J. BROWNDie Kontrahenten lieferten sich ein kurioses Duell © AFPSIDFREDERIC J. BROWN

Köln (SID) - Der protzende "Zigeuner-König" gegen den sturen Herausforderer: WBC-Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury (32) und Deontay Wilder (35) haben sich auf der Pressekonferenz vor ihrem dritten Kampf am 24. Juli in Las Vegas einen kuriosen Schlagabtausch geleistet. Während der britische Titelträger halbnackt die Bühne betrat und seinen Gegner wie gewohnt verbal attackierte, verstummte Wilder nach einer kurzen Kampfansage und überließ seinem Trainer das Wort.

"Genug gesagt. Es ist Zeit, ihm seinen Kopf abzuschneiden", sagte Wilder, der nach dem Unentschieden im ersten Duell das Rematch im Februar 2020 durch einen technischen K.o. verlor: "Am Kampftag wird Blut vergossen." Es blieben Wilders einzige Worte, nach der Ansage setzte er seine Kopfhörer auf und schaltete ab.

Fury nahm die Aktion seines Gegners gelassen. "Ich visiere einen schnellen Knockout an", betonte Fury: "Ich glaube nicht, dass er mental, physisch und emotional in diesen Kampf involviert ist. Ich denke, er macht es aus den falschen Gründen." Zudem präsentierte Fury vor dem Aufeinandertreffen in Las Vegas einen Anzug, der mit Szenen aus dem letzten Kampf bebildert war. Der Weltmeister wolle seinem Kontrahenten aufzeigen, was ihm beim vergangenen Showdown widerfahren war.

Auch beim abschließenden "Face-off" behielt Fury die Oberhand. Nach über sechs Minuten Blickkontakt und mehreren Aufforderungen, für das letzte Foto nochmals in die Kamera zu blicken, schlich Wilder von der Bühne.

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